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Wichtige Begriffe im Binär-Optionshandel

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Nur wenn Trader mit allen relevanten Fachbegriffen rund um den Handel mit Binäroptionen vertraut sind, können sie zuverlässige Einschätzungen möglicher Entwicklungen vornehmen.
  • Die Mindestanforderungen an die Kontoeröffnung sind nur ein Bereich der wichtigen Fachtermini. Auch und gerade Bonusbedingungen sowie die Broker-Typen müssen bekannt sein, um die Möglichkeiten und Gefahren des Handels zu verstehen.
  • Was sind Assets und Handelsarten, was versteht man unter exotischen Basiswerten? Diese und andere Fakten erklären Broker in ihren FAQ und Ausbildungsangeboten.

Wichtig oder eher unwichtig?

wichtige begriffe binaereoptionenWelcher Teil dieses Gegensatzpaars beim Trading mit Binaries-Werten auf welchen Begriff zutrifft, ist am Ende eine Einzelfallentscheidung: Nach dem Einstieg wählen Trader beim Binärhandel über die Basics hinaus oft verschiedene Wege, um Rendite zu realisieren. Schon bei den Basiswerten bieten die Binäre-Optionen-Broker verschiedene Möglichkeiten, um Gewinne zu erzielen. Doch im gleichen Maße gibt es etliche wichtige Begriffe, die jeder Händler beim Einstieg in den Binär-Optionshandel unbedingt kennen sollte, um die Hintergründe zu verstehen und ohne hohe anfängliche Verluste an den Märkten praktizieren zu können. Aus diesem Grund widmen wir uns in den folgenden Abschnitten den zentralen Fachtermini, mit denen Händler beim Handel mit digitalen Optionen mindestens vertraut sein müssen.

Lernen Sie das Binaries-Trading zu verstehen

Gliedern lässt sich die Übersicht in Begrifflichkeiten, die schon für Anfänger wichtig sind, und solche Aspekte, die erst für Binäre-Optionen-Händler mit Fortgeschrittenen-Status relevant sind. Tatsächlich empfehlen Experten Tradern in spe vielfach, schon zu Beginn nicht nur klassische Call- und Put- Optionen kennenzulernen, sondern direkt eine vollständige Ausbildung im Bereich des Binäre-Optionen-Handels zu absolvieren. Dies ermöglicht einen fließenden Übergang vom Anfänger hin zum echten Trading-Profi. Zunächst gehört zu einem gut sortierten Lexikon eine erste Erklärung zu binären Optionen samt Darstellung der Funktionsweise. Diese Fragen wurden hier bereits an anderer Stelle thematisiert, weshalb es nun um die eingehende Präsentation der Wörter gehen soll, die früher oder später auf den Handelsplattformen der Anbieter auftauchen. Optionen und Broker werden nur in knappen Worten nochmals vorgestellt.

Assets und Anlageklassen – die gehandelten Werte im Bereich der Binaries

Beim Handel mit digitalen Optionen liegt der sprachliche Schwerpunkt zunächst auf dem Wort „Option“. Trader investieren also nicht in den eigentlichen Wert, sondern setzen einzig und allein auf die Entwicklung des Kurses eines Vermögenswertes. Dieser Wert wird im internationalen Sprachgebrauch als „Asset“ bezeichnet. Alternativ findet sich bei vielen Brokern die Bezeichnung „Basiswert“ oder „Handelsinstrument“. Gemeint ist stets dasselbe. Wählen können Binaries-Trader zwischen Assets aus den Bereichen Aktien, Indizes, Devisen und Rohstoffe. Diese Bereiche werden bei vielen Broker auch als Asset-Klassen oder Anlageklassen bezeichnet.
In einigen Fällen stehen darüber hinaus Werte aus dem Fonds-Sektor zur Verfügung, beispielsweise ETFs. Nicht nur im Hinblick auf den Umfang der Vermögenswert-Listen unterscheiden sich die Binäre-Optionen-Broker, im gleichen Maße fällt die Gewichtung in den genannten Basiswert-Sparten je nach Anbieter sehr unterschiedlich aus. Einige Dienstleister konzentrieren sich vorrangig auf internationale Aktien und Indizes, andere sprechen in erster Linie Kunden an, die digitale Optionen auf Devisenpaare traden möchten.

„At the Money“ – wenn alles beim Alten bleibt

Je volatiler Märkte sind, je wahrscheinlicher also Kursschwankungen entsprechend den bisherigen Erfahrungen sind, desto weniger ist damit zu rechnen, dass getradete Optionen „am Geld“ oder auch „at the Money“ enden. Hierbei ginge es darum, dass sich zum Ende der gewählten Laufzeit keine (wesentliche) Veränderung im Kursverlauf ablesen lässt. Die Chance auf das Eintreten eines solchen Ereignisses mag im Fall normaler Call- und Put-Optionen noch erkennbar sein. Bei anderen Handelsarten, bei denen es um Kursveränderungen während der Laufzeit geht, ist die Wahrscheinlichkeit ungleich geringer, dass Optionen am Geld enden.

Ausübungspreis – der Kurs für den Options-Start

Den Kurs, von dem aus eine Option für den Handel auf den Weg gebracht wird, nennt man allgemein Ausübungspreis. Geläufig ist weiterhin der Begriff „Strike Price“ aus dem internationalen englischen Sprachgebrauch. Gemeint ist der aktuelle Kurs eines zu handelnden Basiswertes, sowohl im Falle einer Kauf-Optionen (Call oder Buy) als auch bei Verkaufsoptionen (Put oder Sell).

Auszahlung – diese Rendite wird beim Handel erzielt

Online-Broker im Bereich des Binärhandels treffen klare Aussagen darüber, welche Renditen erreichbar sind. Auszahlung (auch Payout oder Return) meint hierbei den jeweils im Gewinnfalle auf das Händlerkonto ausgezahlten Betrag X. Die Höhe der Auszahlung steht schon vor der Order-Ausführung fest. Beträge von bis zu 90 Prozent sind bereits im Standard-Trading mit Call- und Put-Optionen möglich. Im hochriskanten High-Yield-Modus können Auszahlungen im hohen dreistelligen Prozentbereich liegen.

Binäre Optionen – eine Kurzdefinition

Bei einer binären Optionen (meist auf Devisenpaare, Aktien, Indizes oder Rohstoffe) handelt es sich um einen zeitlich befristeten Vertrag. Basis für diesen Vertrag ist ein so genannter Vermögenswert (siehe „Asset“). Welcher potentielle Gewinn oder Verlust entsteht, steht zu Beginn der Transaktion bereits fest. Die Ausführung erfolgt normalerweise über einen so genannten „Broker“.

Binäre-Optionen-Broker

Broker sind Dienstleister, die Kunden den Handel mit digitalen bzw. binären Optionen überhaupt erst möglich machen. Sie sind eine moderne Alternative zu den früher zuständigen Maklern, bei denen Kunden unter anderem über die Hausbank Orders ausführen lassen konnten. Ihre Kurse beziehen Binäre-Optionen-Broker meist von Finanzmärkten. Broker sind für den Kauf oder Verkauf der bevorzugten Optionen im Auftrag ihrer Trader zuständig. Typischerweise stammen die handelbaren Basiswerten aus den Bereichen Rohstoffe, Devisen, Aktien und Indizes. Die internationalen Vorreiter auf dem Gebiet des Binärhandels bieten ihren Kunden insbesondere eine große Auswahl von Aktien für den Binärhandel.

Basiswerte – diese Werte können gehandelt werden

„Basiswert“ ist ein anderes Wort für den Begriff „Asset“. Die am häufigsten bei Binäre-Optionen-Brokern gehandelten Basiswerte stammen aus den Anlageklasse Devisen, Indizes und Aktien, aber auch Rohstoffe. In einigen Fällen gehen die Angebote darüber hinaus. Alternativ findet sich in den Erklärungen vieler Broker zu binären Optionen auch die Bezeichnung „Underlying“.

Demokonto für binäre Optionen – sicher in den Handel einsteigen

Als Demokonto oder Test-Account werden Kontomodelle bezeichnet, mit denen Händler risikofrei in den Handel mit digitalen Optionen starten können. Anbieter aus dem Online-Broker-Vergleich stellen die Konten teils mit und teils ohne Pflicht zur Eröffnung eines „Echtgeld-Kontos“ mit Zwang zur vo-rigen Ersteinzahlung eigenen Kapitals zur Verfügung. Trader können so mit Spiel- oder Testguthaben im Idealfall alle Handelsarten und Extra-Funktionen kennenlernen, ohne einen Kapitalverlust in Kauf nehmen zu müssen. Der Binaries-Broker-Vergleich lohnt sich schon deshalb, weil die Höhe der Startguthaben und der Nutzungszeiträume fürs Demokonto je nach Broker deutlich variiert.
In seltenen Fällen können Händler, die parallel ein Echtgeldkonto nutzen, mit dem Demokonto erzielte Gewinne sogar auf ihrem normalen Händlerkonto verbuchen lassen. Wichtig ist tatsächlich vor allem, dass alle Features der Handelsplattformen – und möglichst auch die Angebote fürs Mobile Trading – mittels Probe-Account getestet werden können. Die bedingungslose Eröffnung eines Demokontos ist insofern vorteilhaft, weil Händler so bei Nichtgefallen keine Gebühren für Auszahlungen des echten Kapitals vom Handelskonto entrichten müssen.

Call- und Put-Optionen – die Klassiker im Handel mit Binaries

Calls und Puts – oft auch als High- oder Low-Optionen bezeichnet – stellen im Grunde das Standardmodell des Binäre-Optionen-Handels dar. Der Begriff „Call“ bzw. „High“ steht hierbei für die Erwartung eines Kursanstiegs. „Put“ und „Low“ bedeutet nichts anderes, als dass Händler beim Trading von einem Kursrückgang eines bestimmten Vermögenswertes ausgehen und über dieses Minus einen Gewinn erreichen möchten. Experten sprechen beim Wetten auf steigende Kurse auch von „à la hausse“, während „à la baisse“ das Gegenteil meint, also sinkende Kurse.

Ersteinlage und Mindesteinsatz – welches Guthaben muss ich aufbringen?

Der Binärhandel gilt zurecht als Chance für Händler, ohne hohe Investitionssummen schnelle Gewinne mitzunehmen. Dafür braucht es jedoch zunächst ein Handelskonto, um überhaupt Positionen über die Handelsplattformen der Online-Broker eröffnen zu können. Die Kontonutzung verlangt eine Ersteinlage oder erste Einzahlung. Oft liegen die Mindestanforderungen an dieser Stelle bei Summen von 100 bis 500 Euro. Nach den Mindesteinsätzen pro Trade beginnt der Binäre-Optionen-Handel häufig bereits bei Summen von 1 bis 5 Euro. Auf diese Weise können Einsteiger mit ihrer Mindesteinzahlungssumme bzw. Ersteinzahlung meist eine ganze Reihe erster Orders vom Broker ausführen lassen.

Exotische Optionen – höheres Risiko, bessere Rendite?

Die Auswahl der gehandelten Basiswerte entscheidet in der Regel darüber, welche maximale Rendite mit dem Handel über eine professionelle Binäre-Optionen-Software erzielt werden kann. Die so genannten „exotischen Optionen“ stellen insofern eine Ausnahme dar, dass sie eher selten am Markt gehandelt werden. Sie gehören nicht in den Bereich der Standard-Optionen, bringen Tradern dafür aber oft eine deutlich höhere Rendite ein, aber eben bei einem ebenfalls merklich höheren Verlustrisiko. Digitale Optionen waren früher insgesamt als „exotische Anlage“ bekannt, haben sich inzwischen aber zu einem massentauglichen Instrument am Finanzmarkt entwickelt.

Handelsarten – viele Wege können zum Gewinn führen

Call- und Put-Optionen sind zusammen unter ihren verschiedenen Namen die bekannteste Handelsart für den Binärhandel. Je nach Online-Broker und Trading-Plattform können sich Händler aber auch für etliche andere Handelsarten entscheiden. Dieser Begriff meint die Art und Weise, wie Basiswerte getradet werden, und wann die vorhergesagten Ereignisse eintreten müssen, damit eine Option im Geld endet. Zu den gängigsten Handels- oder Orderarten gehören der (No-)Range-Handel, 30- und 60-Sekunden-Optionen, (No-)Touch-Optionen sowie der (No-)Boundary-Handel. Vielerorts können wagemutige Händler per High-Yield-Modus mit sehr hohem Risiko Renditen von teilweise bis zu 600 Prozent über Wochenendoptionen erreichen.

Handelssignale – Hinweise des Marktes richtig deuten

In jeder Phase des Marktes gibt es so genannte Indikatoren, also Handelssignale, die Binaries-Tradern bei der Analyse und Einschätzung von Entwicklungen helfen können. Händler müssen diese Signale wie Schulter-Kopf-Formationen, Gleitender-Durchschnitt-Indikatoren und viele andere zu lesen lernen, bevor sie sich blindlings auf sie verlassen. Viele Händler statten ihre Handelsplattformen bereits mit vorinstallierten Handelsindikatoren aus, die flexibel in Verbindung mit den diversen Trading-Strategien genutzt werden kann. Ganz ohne ein gesundes Basiswissen zum Binärhandel gelingt die signal-basierte Vorgehensweise also eher nicht.

Handelsplattform – die Basis fürs Trading

Der Binärhandel erfolgt weitgehend außerbörslich. Der Handel mit digitalen Optionen erfolgt über Online-Broker, die ihren Kunden so genannte „Handelsplattformen“ zur Verfügung stellen, die mehr oder weniger umfangreich gestaltet sind. Eine gute Auswahl an Handelsarten, viele handelbare Basiswerte und Extra-Funktionen zur Verlängerung oder Verkürzung der Laufzeiten helfen Tradern beim rentablen Vorgehen mit einer passenden Strategie. Die bekanntesten Plattformen sind die Modelle SpotOption, TradoLogic und TechFinancials, mancher Broker setzt stattdessen auf selbst entwickelte Handelsumgebungen. Wichtig für Händler sind eine gute Funktionalität und eine verständliche Bedienbarkeit der Plattformen. Ideal sind Umgebungen, die den Handel mit langfristigen wie auch mit kurzfristigen Optionen ermöglichen.

Handelsstrategie – die richtigen Trading-Muster für jeden Händler

Viele Anfänger verlassen sich beim Traden binärer Optionen gerne zunächst einmal auf ihr Glück, indem sie auf die meist gehandelten Basiswerte setzen. Die Kursentwicklungen etwa bei den gefragtesten Devisen („Majors“) oder Indizes am internationalen Aktienmarkt sind durchaus in den meisten Fällen recht absehbar, so dass Händler am Anfang ohne eine Strategie vorgehen können. Wer dauerhaft Erfolge verbuchen möchte, muss aber eine sinnvolle Handelsstrategie konsequent anwenden. Hier gibt es viele Ansätze wie die Trendfolgestrategie, die Kontratrendstrategie, die Volatilitätsstrate-gie und etliche andere Möglichkeiten.

Das strategische Vorgehen muss auf die finanziellen Mittel, die Risikobereitschaft und die Rendite-Ziele abgestimmt werden. Die genaue Planung ist schon deshalb so wichtig, weil viele Binäre-Optionen-Broker auf Extra-Leistungen wie vorzeitige Ausstiegsmöglichkeiten verzichten. Ist dies der Fall, können gehandelte Optionen nach dem Eröffnen nicht mehr beeinflusst werden bis zum Verfallszeitpunkt. Verluste lassen sich somit nur durch eine zum Anleger passende Handelsstrategie verhindern. Selbst wenn Einflussmöglichkeiten existieren: Zumindest der geleistete Einsatz lässt sich nicht mehr korrigieren nach Beginn der Laufzeit.

„In the Money“ – wenn Händler Rendite erzielen

Dieser Begriff ist für Trader deshalb so wichtig, weil sie nur dann Renditen realisieren, wenn ihre Positionen „in the money“ enden. Auf Deutsch bedeutet dies, dass eine Order „im Geld“ endet, also zu einem Gewinn führt. Diese Formulierung kann immer dann angewendet werden, wenn Händler den Ausgang einer Order zum Verfallszeitpunkt korrekt vorhergesagt haben. Untrennbar verbunden sind mit diesem Begriff die Termini „am Geld“ und „aus dem Geld“.

Laufzeit – das Zeitfenster bis zum Verfall binärer Optionen

Der Begriff „Laufzeit“ ist Anlegern normalerweise schon aus vielen anderen Bereichen des Kapital- oder Kreditmarktes bekannt. Bei Darlehen beispielsweise bezeichnet sie den Zeitraum bis zum Ende der Rückzahlungsphase. Bei binären Optionen meint der Begriff die Zeitspanne von der Ausführung einer Order bis zum Verfallszeitpunkt. Die möglichen Laufzeiten bei Binaries variieren je nach Anbieter. Im Minimum betragen die Fristen bis zum Verfall mindestens 60 Sekunden (teilweise auch nur 30 Sekunden) und sie erstrecken sich je nach Broker über Zeiträume von bis zu 12 Monaten. Lange Laufzeiten sind beim Binärhandel allerdings meist ausgeschlossen. In vielen Fällen können Händler durch zusätzliche Funktionen selbst nach dem Startzeitpunkt noch Einfluss auf die Laufzeiten nehmen, indem sie beispielsweise Stops einrichten (dazu mehr beim „Stop Loss“). Ebenso erlaubt mancher Broker das Installieren eines Wunsch-Startkurses, so dass Trader Positionen automatisch eröffnen lassen, ohne selbst für die Ausführung zuständig sind – eben sobald der angegebene Startpreis eines Basiswertes erreicht ist.

Marktnachrichten – Aussagen über den geeigneten Investitionszeitpunkt

Viele Faktoren wirken sich auf die Entwicklungen der Kurse binärer Optionen bzw. ihrer Basiswerte aus. Die meisten dieser Ereignisse lassen sich unter der Rubrik Marktnachrichten zusammenfassen. Bei Devisen sind beispielsweise Zinsentscheidungen einflussreich, so dass es akut zu Veränderungen kommen kann. Am Aktienmarkt und bei den Indizes wirken sich die Publikationen aktueller Bilanzen und Arbeitsmarktdaten sowie allgemein-wirtschaftliche Nachrichten auf die Kurse aus. Schlechte Wirtschaftsdaten wiederum können zu einem Anstieg des Goldpreises und anderer Rohstoffkurse führen. Viele Broker stellen die wesentlichen News für ihre Kunden in Marktkalendern zusammen, so dass sich die Trader digitaler Optionen auf den Handel an sich konzentrieren können und nicht selbst mit großem Aufwand nach relevanten Fakten aus dem politischen oder wirtschaftlichen Umfeld suchen müssen. Nationale Marktnachrichten sind dabei je nach Investment aufgrund der globalen Verstrickungen ebenso wichtig wie internationale Informationen.

Maximale Rendite – wesentlicher Aspekte im Broker-Vergleich

Die Gewinnquoten beim Binärhandel werden generell in Prozent angegeben. Call- und Put-Optionen bringen je nach Broker im Normalfall Renditen im Bereich von 60 bis 90 Prozent ein. Die Höhe der Rendite gibt zugleich Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Händler-Prognosen bewahrheiten. Etliche Binaries-Broker bieten mit dem High-Yield-Trading einen Ansatz, um eine maxi-male Rendite von mehreren hundert Prozent zu realisieren. Das Risiko fällt hierbei natürlich besonders hoch aus.

Mobile Trading – von überall handeln können

Das Thema Mobile Trading spielt nicht nur beim Handel mit digitalen Optionen zunehmend eine Rolle. Grundsätzlich legen Anleger in allen Bereichen Wert auf Unabhängigkeit. Als Mobile Trading werden die Möglichkeiten der Online-Broker bezeichnet, mit denen Händler über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet PCs aktiv werden können. Mehrheitlich sind die angebotenen Apps kostenlos zur Installation erhältlich. Die meisten Broker setzen auf Mobile Apps für die Betriebssysteme iOS von Apple sowie Android von Google. In Ausnahmefällen kommen auch Nutzer von Geräten mit mobilem Windows und anderen Systemen auf ihre Kosten. Im Fall der Fälle kann auch über den normalen Browser gleichermaßen mobil getradet werden.

Neukundenbonus – lohnender Zuschuss vom Broker

Für neue Kunden eines Brokers kann es sich lohnen, Summen oberhalb der erforderlichen Ersteinlage aufs Händlerkonto zu überweisen und eifrig zu traden. Denn viele Binäre-Optionen-Broker schreiben Neukunden vielfach einen besonderen Bonus gut. Teilweise kommen auch Bestandskunden für regelmäßiges Trading und weitere Einzahlungen in den Genuss von Bonus-Leistungen. Allerdings sind Boni nur selten bedingungslos zu haben. Im Normalfall müssen Händler ein gewisses Handelskontingent innerhalb einer gewissen Zeit nach der Kontoeröffnung vorweisen. Spätestens wenn es um Auszahlungen geht, muss meist ein Vielfaches der Boni als Handelsvolumen erreicht worden sein. In wenigen Fällen werden Willkommensboni allein als Zuschuss für die Eröffnung eines neuen Accounts vergeben.

„Out of the Money“ – falsche Einschätzung des Options-Ausgangs

Das Gegenstück zu erfolgreichen Binaries-Optionen, die im Geld enden, sind Optionen, die „aus dem Geld“ oder „out of the money“ enden. Diese Formulierung kommt zum Einsatz, wenn Trader eine Fehleinschätzung zum Ausgang einer Option vorgenommen haben. Der Preis des Basiswertes verändert sich (zumindest so einfach bei Call- und Put-Optionen) in diesem Fall nicht wie vom Trader er-wartet, sondern in die entgegengesetzte Richtung. Trader müssen dabei mit der individuellen Funktionsweise der verschiedenen Handelsarten vertraut sein. Denn nicht immer geht es allein um den Kurs zum Verfallszeitpunkt. Oft müssen Trader eine Prognose dazu abgeben, ob sich der Kurs eines Handelsinstruments während der Laufzeit bewegt und so ein Kursfenster verlässt bzw. durchweg innerhalb eines Kursbereichs verweilt.

Over the Counter – Handel fernab der normalen Börsen

Aktien, Devisen und andere Anlageformen werden im Normalfall im börslichen Umfeld gehandelt. Dies sorgt unter anderem dafür, dass die Angebote dieser Art gewissen Regulierungsmechanismen unterliegen. Der „Over the Counter“-Handel, wie er beim Binaries-Trading üblich ist, wird weitgehend im außerbörslichen Umfeld abgesichert. Eine zentrale Börse gibt es für den Handel digitaler Optionen also nicht. Der Begriff „Over the Counter“ – kurz OTC – bedeutet im Grunde nichts anderes als „über den Ladentisch“. Auch wenn Broker nicht an der Börse agieren, erfolgt der Handel mittler-weile durchaus in regulierter Weise, da immer mehr Online-Broker bei staatlichen Aufsichtsbehörden Lizenzen zur Regulierung beantragen.

Risiko- und Money-Management – auf das richtige Verhältnis kommt es an

Am Anfang ist es für Händler verlockend, die Ersteinlage ohne langes Nachdenken und nach Gut-dünken über die Binäre-Optionen-Software zu investieren. Auf lange Sicht jedoch kommt es auf ein pragmatisches und individuell sinnvolles Risiko- und Money-Management an. Experten raten dazu, nur Geld zu investieren, dessen Verlust sich der Trader im Ernstfall leisten kann. Zugleich sollte der Einsatz pro Order sinnvoll auf das Gesamtkapital abgestimmt werden. Die Expertentipps sprechen hierbei in der Regel von 5 bis 10 % des verfügbaren Kontoguthabens als geeignete Positionsgröße. Zum Risikomanagement gehört es ebenso, Verluste nicht überstürzt durch weitere, noch größere Positionen ausgleichen zu wollen. Verluste sind Teil des Handels, sollten aber am besten mit etwas Ab-stand und nach Pausen betrachtet und analysiert werden, bevor man sich daran wagt, das Minus auf-zuarbeiten. Auch Profis verbuchen nicht unentwegt Gewinne auf ihrem Händlerkonto.

Roll Over/Roll Forward – Laufzeiten verlängern und Chancen verbessern

Mancher Broker für den Binärhandel erlaubt Händlern auf seiner Handelsplattform das Verlängern der ursprünglich geplanten Laufzeit einer Option. Dieses Vorgehen wird als „Roll Over“, „Roll For-ward“ oder ähnlich tituliert. Hintergrund dieser (in vielen Fällen gebührenpflichtigen) Extra-Funktion ist die Möglichkeit, einen drohenden Verlust abzuwenden bzw. sogar in einen Gewinn umzukehren. Wichtig beim Einsatz ist das Abwägen, ob der wahrscheinliche Gewinn in einem sinnvollen Verhältnis zu den zusätzlichen Gebühren beim Trading steht.

Rückerstattung per Verlustabsicherung und Option Builder

Rückerstattungen stellen einen Absicherungsmechanismus dar, den mancher Broker vorinstalliert für den Handel vorsieht. Hier geht es darum, dass Händler für den Fall vorsorgen, dass gehandelte Optionen aus dem Geld, also als Verlust enden. So ist nicht der vollständige Einsatz verloren. Der prozentuale Rahmen für Rückerstattungen oder Verlustabsicherungen liegt im Binaries-Broker-Vergleich bei 5 bis 20 Prozent, wobei einzelne Abweichungen von diesen Werten die Regel bestätigen. Mancher Broker im Binärhandel setzt statt der selbst festgelegten Bedingungen auf so genannte „Option Buil-der“. In diesem speziellen Fall legen Trader selbst die Parameter für die Ausführung von Orders fest.

Sollte der Kursverlauf also nicht wie vorhergesagt eintreten, steht auch hier vorab fest, welcher Ver-lust tatsächlich entsteht. Trader bestimmen in diesem Kontext selbst, welchen Einsatz sie bei welchem maximalen prozentualen Verlust erreichen möchten. Hierbei gilt jedoch: Je höher der Händler die Verlustabsicherung über die selbst gestalteten Optionen ansetzt, desto geringer fällt im Gegenzug der maximale Gewinn aus. Trader, die sehr hohe Binaries-Gewinne realisieren möchten, müssen sich also zwangsläufig mit einer geringeren Rückerstattung im Verlustfall abfinden.

Tagespreis – die Basis für die gewählten Binäroptionen

Als Tagespreis wird im Fachjargon der Kurs bezeichnet, der als Basispreis für einen handelbaren Vermögenswert angesetzt wird. Wichtig ist dabei, dass die Tagespreise von Seiten der Binäre-Optionen-Broker in Echtzeit („Realtime“) angegeben und umgesetzt werden. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Abweichungen kommen zwischen dem Kurs, den Trader für die Ausführung wünschen, und dem Kurs, der im Augenblick der Ausführung tatsächlich vom Broker zugrunde gelegt wird. Im Ernstfall entscheidet dies dann über einen positiven oder negativen Positions-Ausgang.

Take Profit – vorzeitiges Schließen von Positionen

Im Alltag eines Händlers kann es dazu kommen, dass der erhoffte Kurswert einer binären Option schon vor dem eigentlich geplanten Verfallszeitpunkt erreicht wird. An diesem Punkt erweist sich die bei vielen Broker angebotene „Take Profit“-Funktion als Lösungsansatz. So können Gewinne vorzeitig mitgenommen werden, um zu verhindern, dass Positionen am eigentlichen Laufzeitende verlustreich geschlossen werden. Vorsicht: Auch hierbei werden vielfach Gebühren fällig.

Technische Analyse und Fundamentalanalyse

Ob kurzfristige Optionen, Wochenendoptionen oder langfristige Optionen – in allen Fällen sollten Trader auf reine Glücksspiel-Ambitionen eher verzichten, wenn sie nicht nur Zufallstreffer landen möchten. Die fundamentale und technische Analyse dienen dabei, sinnvolle Prognosen zu den voraussichtlichen Kursentwicklungen verschiedenster Basiswerte (Assets) zu treffen. Im Falle der Fundamentalanalyse geht es um die Einbeziehung makroökonomischer Fakten und eher langfristige Beobachtungszeiträume. Die technische Analyse hingegen widmet sich eher den akuten bzw. kurzfristigen Bewegungen eines Kurses unter Berücksichtigung der aktuellen Marktnachrichten.

Verfallspreis und Verfallszeitpunkt

Eng mit der Laufzeit verbunden sind die Begriffe des Verfallspreises (Expiry Price) und der Verfalls-zeit bzw. des Verfallszeitpunktes (Expiry Time). Mit der Verfallszeit ist der Moment gemeint, zu dem eine Option planmäßig geschlossen wird. Die Zeiträume für binäre Optionen können je nach Broker im Bereich von 30 bis 60 Sekunden bis hin zu einigen Monaten liegen, im Höchstfall bei bis zu einem Jahr. Die Mehrheit der Broker setzt Laufzeiten – also die jeweilige Zeitspanne zwischen dem Start- und Verfallszeitpunkt bei Binäroptionen – im Bereich des Kurzfrist-Handels an. Dies meint Laufzeiten von Minuten und Stunden. Der Verfallspreis ist der Kurs, zu dem eine binäre Optionen geschlossen wird. Dieser Preis entscheidet darüber, ob Optionen „im Geld“ oder „aus dem Geld“ enden, was am Ende darüber entscheidet, ob Trader einen Gewinn einstreichen oder von einem Verlust betroffen sind.

Nemack

Mein Fazit

Wie bei allen Zusammenstellungen der zentralen Fachbegriffe rund um gewisse Bereiche des Finanzmarktes kann ein kompaktes Lexikon zum Binärhandel kaum einen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Denn auf der einen Seite entwickeln Online-Broker immer wieder neue Funktionen und Extras. Auf der anderen Seite gibt es manche Termini, die nur für eine bestimmte Händler-Zielgruppe von Bedeutung sind, während andere ausnahmslos jeden Trader mit Interesse an binären Optionen betreffen. Die verschiedenen Handels- oder Order-Arten, die Broker je nach eigener Ausrichtung für das Trading mit Binaries bereitstellen, werden an anderer Stelle eingehend vorgestellt. Die erforderlichen Erläuterungen eignen sich nicht oder nur sehr bedingt für eine Zusammenfassung in Form eines Binäre-Optionen-Lexikons. Dafür wird an dieser Stelle umso genauer erläutert, welche Funktionsweisen, Chancen und Risiken hinter den betreffenden Handelsarten stecken. Zur Sprache kommt dabei auch näher, dass einige Handelsarten einen höheren Mindesteinsatz verlangen als andere.