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One-Touch-Binäroptionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Um Gewinne mit One-Touch-Optionen zu realisieren, müssen Händler mit den Verhaltensweisen der Märkte vertraut sein. Hat sich der Kurs eines Basiswerts in der Vergangenheit innerhalb eines bestimmten Kursfensters aufgehalten, kann dies auch bei vergleichbaren Szenarien in der Gegenwart und Zukunft zutreffen.
  • Broker bieten Händlern Zugang zu mehr oder weniger umfangreichen Analyse-Tools, die bei One-Touch-Optionen denkbar sinnvoll genutzt werden können.
  • Hier geht es nicht nur um die Richtungs-Prognose; vielmehr müssen Händler entscheiden, welche Kursmarken während der Laufzeiten mindestens einmal berührt werden.

One-Touch

Binäre-Optionen-Broker wissen um die verschiedenen Handelsansätze, die Händler in ihrem Alltag – ob als Trader im Nebenerwerb oder als echter Profi-Händler – verfolgen, um eine möglichst hohe Rendite erzielen zu können. Anfänger gehen oft eher auf Nummer Sicher und wählen deshalb eher den Weg des geringsten Widerstands. Beim Binärhandel bedeutet dies im Grunde, vor allem mit Call- und Put-Optionen als Klassikern unter den Handelsarten zu traden. Spätestens aber im fortgeschrittenen Stadium streben Broker-Kunden nach einem abwechslungsreich gestalteten Handel. Ein guter Weg ist die Handelsart „One Touch“. Der Name weist bereits auf die wichtige Form der Handelsart hin: Trader müssen entscheiden, ob der Preis eines Basiswertes innerhalb der festgelegten Laufzeit mindestens ein Mal einen bestimmten Kurs erreichen wird.

Lernen Sie zu analysieren, bevor Sie One-Touch-Binäroptionen traden

Was zunächst recht einfach klingt, verlangt von Binaries-Händlern mit Binäre-Optionen-Software durchaus einiges Geschick und ein analytisches Verständnis für die Märkte und die Einflüsse, die sich auf sie auswirken können. Die Vermutung, dass die Prognose bei längeren Laufzeiten einfacher möglich ist als beim Kurzfrist-Handel, ist zwar bedingt berechtigt, jedoch spielt dabei die Wahl der Handelswerte eine zentrale Rolle für den Handel. Keineswegs alle Assets erlauben jederzeit eine sehr akkurate Bewertung der wahrscheinlichen Kursentwicklung. Stichhaltig ist jedenfalls, dass One-Touch-Binäroptionen bei den meisten Online-Brokern zu finden sind, wenn auch nicht zwingend unter exakt diesem Namen. Geläufig ist unter anderem der Name „Ein-Treffer-Handel“ oder die Titulierung als „Touch-Trading“.

Wie groß sollten die Kursfenster ausfallen? Die Momentaufnahme muss stimmen

Festlegen müssen Händler im ersten Schritt ein Kursziel, das als „Touch-Niveau“ bezeichnet werden kann. Für den positiven Ausgang dieser Positionen reicht es aus, wenn besagtes Niveau einmal während der Laufzeit erreicht wird. Ob der Kurs dort verweilt oder wie lange, ist nicht weiter von Bedeutung. Mit Blick auf die Rendite weisen die Angebote der Binäre-Optionen-Broker normalerweise Werte im Rahmen von rund 60 bis maximal 90 Prozent auf. Nur wenige Anbieter nennen erreichbare Gewinne außerhalb dieses Bereichs. Prüfen müssen Händler im Rahmen des Broker-Vergleichs weiterhin, inwieweit Einschränkungen bei den Basiswerten vorliegen, denn nicht immer ist die gesamte Palette der Vermögenswerte für One-Touch-Optionen einsetzbar. Wer Wert auf einen großen Spielraum legt, muss hier genau hinschauen.

Kurse können sich in alle Richtungen bewegen

Die Zielkurse können – typisch für Binäroptionen – sowohl oberhalb als auch unterhalb des Ausgangspreises liegen. Entscheiden müssen Händler natürlich nicht nur, bei welchem Kurs welcher Basiswert als binäre Option getradet wird, sondern gleichermaßen über welche Laufzeit. Wird das Ziel bereits früh nach Laufzeitbeginn erreicht, können sich Trader entspannt zurücklehnen und müssen nur noch das Ende der Laufzeit abwarten, um ihre Gewinn einzustreichen. Selbst wenn der Kurs im weiteren Verlauf ins komplette Gegenteil schwingt, hat dies auf den Gewinn keinen Einfluss mehr. Oft werden Positionen ohnehin direkt nach dem Erreichen der prognostizierten Kursziele geschlossen. Alternativ erlauben Extra-Funktionen der Art „Take Profit“ ebenfalls das vorzeitige Schließen, um nicht unter Umständen Wochen oder Monate auf die Gutschrift warten zu müssen.

Handel übers Wochenende riskant, aber auch sehr rentabel

Den Gegenpol zu den One-Touch-Optionen bilden „No-Touch“-Orders. Eine weitere Variante sind „Double-Touch“-Optionen, die ebenfalls im weiteren Verlauf ausführlich vorgestellt werden. Die Laufzeit-Dauer kann bei allen Modellen mit dem Namensteil „Touch“ deutlichen Einfluss auf die Rendite haben. Werden Optionen dieser Art im Wochenendhandel verwendet, können oftmals stattliche dreistellige Prozentsätze erreicht werden. Zugleich wirkt sich die Auswahl der Assets auf den Maximalgewinn aus: je volatiler der Wert, desto besser der Gewinn. Rohstoffe wie Öl und Forex-Werte (Devisenhandel) stehen eigentlich bei allen Brokern für die Binäre-Optionen-Software zur Verfügung.

Ein Beispiel für eine One-Touch-Option:

Ein Trader entscheidet sich für die Aktie eines großen deutschen DAX-Konzerns als Basiswert, wobei die Aktie im Moment der Positions-Eröffnung einen Preis von 50,00 Euro hat. Nun geht man davon aus, dass der Kurs innerhalb der selbst gewählten Laufzeit mindestens einmal auf ein Preisniveau von 55,00 Euro steigen wird. Bei einem Einsatz von 500,00 Euro und einer zugesicherten Rendite von 85 Prozent entspricht dies für den Händler einem Gewinn von 425,00 Euro. Davon gehen noch mögliche Handelsgebühren ab, die manche Broker insbesondere für Extra-Funktionen auf ihren Handelsplattformen berechnen.
Etliche Broker versprechen ihren Kunden im Rahmen einer speziellen Version der One-Touch-Optionen Renditen von oft nicht weniger als 300 Prozent oder gar deutlich mehr – hierbei wird üblicherweise vom so genannten „High-Yield-Modus“ gesprochen. Nicht vergessen dürfen Binäre-Optionen-Trader in diesem Fall, dass das Risiko gleichermaßen massiv steigt. Dies liegt daran, dass die zu erreichenden Zielpreise weitaus weiter vom Startpreis entfernt angesetzt sind als bei vergleichbaren Standard-Optionen nach dem System „One Touch“. Wird der Zielpreis nicht erreicht, enden die Optionen dann wie sonst aus dem Geld.

Nemack

Mein Fazit

Viele Handelsarten im Broker-Vergleich sprechen eher bestimmte Zielgruppen an. Anfänger sollten sich mit One-Touch-Binäroptionen erst auskennen, bevor sie erste Schritte in diesem Spektrum des Binary-Trading wagen. Die korrekte Einschätzung von Kursentwicklungen in diesem Bereich verlangt vom Händler doch ein besseres Verständnis der handelbaren Märkte als etwa bei normalen Call- und Put-Optionen. Die genaue Kursanalyse über Charts und Kurssignale erlaubt erfahrenen Händlern die Bestimmung möglicher Bereiche, innerhalb derer sich der Kurs eines Basiswertes während der Laufzeit bewegen wird. Eine Vorhersage ohne die genannten Hilfsmittel wird schnell zu reinem Rätselraten mit Bangen und Hoffen. Besser gehen Trader also vor, wenn sie sich die nötige Ruhe und Zeit gönnen, die es braucht, um sich rasch und ohne allzu heftige Rückschläge auf dem Gebiet des Handels mit digitalen Optionen vom Anfänger zum fortgeschrittenen Händler zu entwickeln. One-Touch-Optionen stellen diesbezüglich keine Ausnahme dar.