×

Achtung:

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 842

Range- und No-Range-Binäroptionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Der Begriff „Range“ bedeutet hier so viel „Kursbereich“. Trader müssen einschätzen, ob sie davon ausgehen, dass der Strike Price eines Underlying Assets zum Ende der Laufzeit in genau diesem Bereich liegt. Die Kursentwicklungen bis zum Ablauf sind meist unerheblich.
  • No-Range-Optionen sind das Trading-technische Gegenstück zu Range-Optionen: Trader treffen eine Aussage dazu, dass der Basiswert-Kurs eben nicht im festgelegten Kursbereich zu liegen kommen wird.
  • Im sehr riskanten High-Yield-Modus können Trader durch korrekte Prognosen zum Teil Renditen im hohen dreistelligen Prozentbereich realisieren.

Range & No-Range

Auch ohne eine mehrjährige Trader-Karriere durchlaufen zu haben, wissen Händler mit Interesse am Handel binärer Optionen nur allzu genau, dass es bezüglich des Schwierigkeitsgrades bei den verschiedenen Handelsarten Unterschiede gibt. Call- und Put-Optionen, bei denen lediglich entschieden werden muss, ob der Preis eines Basiswertes zum Verfallszeitpunkt gesunken oder gestiegen sein wird, eignen sich gut für Anfänger. Andere Orderarten sind eher etwas für fortgeschrittene oder gar professionelle Trader, die über das nötige Hintergrundwissen verfügen und eine genaue Vorstellung ihres individuell passenden Money- und Risk-Managements haben. Zu viel sollten Händler nicht riskieren – zu geringe Einsätze sorgen wiederum dafür, dass das Guthaben auf dem Handelskonto nur langsam wächst, wenn digitale Optionen in the money enden. Das Trading von Range- und No-Range-Binäroptionen gehört nachweislich zu den Handelsarten, für die man als Nutzer etwas erfahrener sein sollte.

Auch Erfolge in letzter Sekunde generell denkbar

Hier geht es nun darum, wie diese Optionen funktionieren und wie sie sich von anderen Orderarten unterscheiden. Die erste wichtige Basisinformation: Wie sich der Kurs von Range- und No-Range-Binäroptionen im Moment des Laufzeit-Endes entwickelt, ist im Grunde nicht weiter von Bedeutung. Es sei denn, die Prognose zur Entwicklung des Asset-Preises tritt erst in letzter Sekunde ein. Der Range-Handel kann je nach Online-Broker verschiedene Namen haben. Der Begriff „Boundary“ bzw. „No-Boundary“ findet bei vielen Anbietern am Markt ebenfalls Verwendung. Entscheidend ist so oder so weniger der gewählte Terminus für die Handels- bzw. Orderart als die eigentliche Funktionsweise. Der Name ist ein wichtiger Hinweis in dieser Sache. Bei Range-Optionen wetten Trader darauf, dass sich der Kurs des gehandelten Vermögenswertes während der Laufzeit innerhalb eines Kursbereichs (der „Range“) oberhalb oder unterhalb des Ausgangspreises bewegen wird. Tritt das erwartete Ereignis ein, endet die Option wie auch sonst im Geld bzw. „in the money“.

Kurse können abhängig vom Asset akut schwanken

Liegen Binaries-Trader dagegen mit ihrer Vermutung falsch, endet die Range-Position „out of the money“, so dass der Einsatz verloren ist. Im Falle einer Binäroption nach dem Modell „No-Range“ geht es entgegengesetzt darum, dass Kurse sich zum Ablauf der Option eben nicht innerhalb des jeweiligen Kursbereichs bewegen. Der Bereich und der Kurs-Umfang des Boundary-Assets wird von manchem Broker für den Handel vorgegeben, andere Dienstleister erlauben ihren Kunden eine eigenständige Auswahl der Kursfenster. Nochmals sei darauf hingewiesen, dass der genaue Abschlusskurs zum Verfall nicht von Bedeutung ist. Auf den ersten Blick wirkt der Handel nach dem Modell „inside“ oder „outside“ recht simpel und erfolgversprechend. Dies jedoch erweist sich bei eingehender Analyse als Trugschluss, schon deshalb, weil sich nicht alle Märkte und Basiswerte wirklich für diese Handelsart anbieten.

Gerade Forex-Werte sehr anfällig für Kurs-Korrekturen

Der Devisen- und Rohstoff-Markt zeichnet sich durch ein hohes Maß an Volatilität aus, extreme Kursschwankungen sind dort fast zu jedem Zeitpunkt möglich. Dieser Tatsache tragen Binäre-Optionen-Broker in vielen Fällen dadurch Rechnung, dass sie Range- und No-Range-Optionen vielfach in Verbindung mit dem Hochrisiko-Modus „High Yield“ anbieten, was Händlern mehrere hundert Prozent Rendite einbringen kann. Andere Betreiber verzichten bei ihrer Binäre-Optionen-Software gänzlich auf den Boundary-Handel, da die Handelsart bei Anfängern aufgrund des hohen Risiko eher nicht sonderlich beliebt ist.

Range-Trading gehört nicht zu den Binaries-Standards

Der Range-Handel wird nicht von allen Online-Brokern angeboten, da es sich doch um eine sehr spezielle Spielart handelt. So empfiehlt sich eine Inside Option beispielsweise, wenn ein Basiswert sich in einem engen Kanal seitwärts entwickelt. Sind aber starke Schwankungen zu erwarten, könnte eher eine Outside-Variante im Range-Handel erfolgreich sein. Voraussetzung ist dabei stets der Einsatz sinnvoller Trading-Hilfsmittel, die dem Handel den Charakter eines Glücksspiels nehmen, die Planung deutlich einfacher machen und dabei zugleich der Gewinnmaximierung unter idealen Bedingungen und bei korrekter Anwendung dienen. Dass nicht allein der Richtungsverlauf für Optionen bestimmt werden muss, macht den Handel nach Boundary-Gesichtspunkten klar zu einem Angebot für fortgeschrittene Händler.
Welcher Kursbereich ist sinnvoll, um einen Gewinn zu realisieren? Dazu können historische Daten zum Verlauf eines Assets Aufschluss über die wahrscheinlichen Entwicklungen in naher oder ferner Zukunft geben, ohne dass die Informationen als Garantie für ein Wiederauftreten der Kursveränderungen zu verstehen sind. Genau deshalb fällt die Entscheidung ja so schwer. Im Live-Chart müsste sich der Kurs quer als eine Art Band abzeichnen, wenn eine Range-Option gehandelt wird.

Risikobereite Trader erreichen besonders hohe Gewinne

Je höher das eingegangene Risiko ist (mit der daraus resultierenden höheren Rendite), desto schmaler fällt das betreffende Kurs-Band beim Underlying Asset aus. Ein breit angelegtes Kursfenster hingegen erhöht die Chance, dass die Vorhersage eintritt – bei geringerer Rendite. Bei No-Range-Optionen gilt dieser Logik folgend das Gegenteil. Auch bei dieser Handelsart erweisen sich Live-Charts als idealer Begleiter für die Analyse, damit Händler gute Momente ausfindig machen, die das Eröffnen (oder teilweise bei entsprechenden Offerten von Broker-Seite auch das vorzeitige Schließen) von Positionen sinnvoll machen. Ob es sich dabei um Orders nach dem Modell „Range in“ oder „Range out“ handelt, ist eine individuelle Entscheidung. Flexible Trader legen sich nie auf einen Ansatz fest, sondern agieren flexibel, eben je nachdem, wie es der Markt zum Zeitpunkt X zulässt.

Bestimmen müssen Trader generell:

  • die gehandelten Basiswerte
  • die Laufzeit
  • den Risikolevel (bis hin zum High-Yield-Ansatz)
  • die Range, innerhalb bzw. außerhalb deren sich der Kurs absehbar bewegen wird

Maximalgewinne nie ohne Risiko

Einer Sache müssen sich Trader bewusst sein: Im sehr rentablen Hochrisiko-Modus ist die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns sehr gering. Gerade für Anfänger ist es ratsam, eher im normalen Modus zu handeln und statt eines einzelnen Höchstgewinns die eigene Rendite eher nach und nach aufzubauen. Auch der richtige Zeitpunkt für die Trade-Eröffnung muss gezielt gewählt werden. Können Entry-Orders, Stops, Limits oder ähnliche Zusatzfunktionen zum Einsatz kommen, fällt das Trading mit Range-Optionen oft leichter. Unterschätzen sollten Trader das Verlustrisiko aber niemals.

Nemack

Mein Fazit

Die Zahl der Broker, die das Agieren mit (No-)Range-Trades erlauben, fällt im Binaries-Broker-Test eher gering aus. Die zentrale Schwierigkeit dieser Handelsart besteht darin, dass die Kursvorhersage im Zusammenhang mit der „Range“, also dem Kursbereich für die Trades, vor allem am Anfang nicht unbedingt leicht fällt. Ungeachtet der Laufzeit sollten Händler sehr analytisch vorgehen, um eine Prognose abzugeben, ob sich der Asset-Kurs während der Laufzeit innerhalb oder außerhalb der Range bewegen wird. Können eigene Orders erstellt werden, lastet – trotz hoher Gewinnaussichten – eine noch größere Verantwortung auf den Schultern der Trader.