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30-Sekunden- und 60-Sekunden-Optionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • 30- und 60-Sekunden-Optionen sind eine spezielle Spielart des Kurzfrist-Handels. Hier müssen Entscheidungen extrem schnell getroffen werden, weshalb Trader sehr genau wissen sollten, wie Märkte auf bestimmte Nachrichten reagieren.
  • Die kurzfristige Ausrichtung kann bei diesen Optionen zu einem raschen Geldsegen führen. Genauso schnell aber kann ein Minus auf dem Handelskonto auftauchen, wenn die Vorhersage falsch war.
  • Analyse-Tools auf den Handelsplattformen eignen sich oft nur sehr bedingt für diese Art der binären Optionen, weshalb das nötige Know-how auf Trader-Seite gefragt ist.

Gerade wer ganz am Anfang des Binärhandel steht, lässt sich oftmals von den Chancen anziehen, die das Binary Options Trading im Bereich des so genannten Kurzfrist-Handels bietet. Dies meist nach Informationen der Broker, die selbstverständlich vor allem die Vorteile ihrer Binäre-Optionen-Software hervorheben, statt in erster Linie auf die Gefahren und Risiken hinzuweisen, die mit dem Trading von Binaries generell verbunden sind. Spricht man von Gewinnmöglichkeiten, dürfen Verlustrisiken niemals verschwiegen werden. Verluste wie Gewinne zeichnen sich im Bereich der 60-Sekunden-Optionen besonders schnell ab. Lange Zeit war die Laufzeit von nur 60 Sekunden die kürzeste, auf die Trader binärer Optionen setzten konnten. Mittlerweile aber haben manche Online-Broker nachgerüstet und Optionen mit Laufzeiten von nur 30 Sekunden in ihre Versionen der Handelsplattformen wie SpotOption oder TradoLogic aufgenommen.

Einige Märkte bieten bessere Chance als andere

Offensichtlich ist dabei die Möglichkeit, in noch kürzerer Zeit Geld mit digitalen Optionen zu verdienen. Der angesprochene Verlust wäre aber nicht minder rasch auf dem Handelskonto verbucht, wenn Trader eine falsche Änderung des Preises der Basiswerte vorhergesagt haben. So können 30- und 60-Sekunden-Optionen, wie eigentlich jede Handelsart, Segen und Fluch zugleich für Trader sein. Die Schwierigkeit für Händler besteht darin, dass die Analyse kurzfristiger Kursentwicklungen als eine Art Königsdisziplin beim Handel mit Binäroptionen einzustufen ist. Einige Märkte wie der Devisensektor zeichnen sich dadurch aus, dass die Kurse infolge neuer Zins-Entscheidungen der Zentralbanken oder aufgrund gravierender Wirtschaftsdaten oft sehr zügig massive Veränderungen erkennen lassen (Stichwort „volatiler Markt“).

Schnelle Gewinne dürfen vom Risiko ablenken

Diese Schwankungen, die aus der Markt-Volatilität heraus entstehen, sind wie geschaffen für Trader, die mit Laufzeiten von 30 oder 60 Sekunden Gewinne anstreben. Aber sie stellen nun einmal im gleichen Maße eine Verlustgefahr dar, eben weil – überraschend vor allem für Anfänger – innerhalb eines Zeitraums von maximal einer Minute durchaus einiges passieren kann. Diese Aussage bestätigen die Märkte immer wieder eindrucksvoll. So kann zum Beispiel die angesprochene Zinskorrektur von Seiten der EZB einen akuten Anstieg oder Rückgang des Euro-Kurses verursachen, was wiederum zu Chancen über Optionen mit einer 30- oder 60-sekündigen Laufzeit auf den Euro bzw. Devisenpaare mit Euro-Beteiligung führen kann. Wichtig ist für Händler, dass Broker eine ausreichend schnelle Handelsplattform zur Verfügung stellen, denn eine lange Vorbereitungszeit bleibt beim Kurzfrist-Handel (der bei den meisten Brokern übrigens Laufzeiten von maximal fünf Minuten bezeichnet) aus naheliegenden Gründen nicht.

Mobile Trading bestens für Kurzfrist-Handel geeignet

Beliebte Plattformen wie die Angebote SpotOption oder TechFinancials beinhalten vielfach Binäre-Optionen-Tools, die das Ausführen von Trades im One-Click-Modus erlauben. So reicht ein Klick auf die Wunsch-Assets aus, um zügig die Optionen mit maximal 60 Sekunden Laufzeit auf den Weg zu bringen. Ein guter Ansatz für Händler, die zwar mit 30- und 60-Sekunden-Optionen Geld verdienen möchten, aber selbst nicht ständig am stationären PC sitzen können, ist das so genannte Mobile Trading. Über Apps für Smartphones und Tablets können Händler auch unterwegs Trades abwickeln, bereits laufende Positionen verlängern (Roll-over) oder vorzeitig schließen lassen (Early Closure oder Take Profit). Die Apps sollten dabei gerade mit Blick auf die Kurzfristigkeit die volle Funktionalität der normalen Handelsplattformen bieten, übersichtlich gestaltet sein und vor allem zuverlässig arbeiten. Beim letzten genannten Punkt darf nicht unerwähnt bleiben, dass die genutzten Internetverbindungen und mobilen Endgeräte ihren Beitrag zum Erfolg des Handels auf diesem Wege leisten müssen. Nach Einschätzungen vieler Experten ist das automatische Trading hingegen eher bedingt geeignet, um Optionen mit Laufzeiten von 30 oder 60 Sekunden zu traden. Dies eben, weil die Bestimmung der Handelsindikatoren und Parameter für die Analyse so schwierig ist.

Kurze Laufzeit verlangt vom Trader Fingerspitzengefühl

Alles in allem sollten Trader beim Einsatz der sehr kurzfristigen Laufzeiten ein gewisses Know-how und Erfahrungen vorweisen können, um nicht allein auf das eigene Glück vertrauen zu müssen. Bieten Broker eine gewisse Rückerstattung für den Fall, dass 30- oder 60-Sekunden-Optionen aus dem Geld enden, mag dies in gewisser Weise ein Schutz sein. Dies ändert aber am Ende nichts daran, dass der Großteil des Einsatzes verloren ist. Viele kleinere Verluste brauchen das Guthaben ebenso auf wie wenige größere. Viele Broker sprechen in ihren Ausbildungsangeboten klare Empfehlungen dazu aus, welche Underlying Assets sich für derart knapp bemessene Investitionszeiträume eignen und bei welchen Werten eher langfristige Investitionen ratsam sind.

Nemack

Mein Fazit

Binnen einer Minute oder noch schneller Gewinne zu realisieren, ist der Traum vieler Trader, die sich für binäre Optionen interessieren. Der Binärhandel ist nun einmal vor allem etwas für all jene, die nicht Monate auf Erträge warten möchten. Der kurzfristige Handel mit 30- oder 60-Sekunden-Optionen birgt aber natürlich im gleichen Maße Gefahren. Zeit zur Korrektur eröffneter Positionen bleibt angesichts der kurzen Laufzeiten eben meist nicht. Aus diesem Grund sollten Entscheidungen in diesem Bereich besonders gut vorbereitet werden. Das Traden über Mobile Apps oder der automatische Handel können bei Ansetzung der richtigen Parameter zum Gewinn führen. Wer zu langsam reagiert, wird indes manche gute Gelegenheit verpassen.