Kosten für Binäroptionen

 

Viele Faktoren ergeben ein Gesamtbild

Kosten für Binäroptionen

Die Kosten für den Binärhandel treten in verschiedenen Formen zutage. Finanzierungskosten werden nicht erhoben, dafür fallen vielfach Gebühren für den Zahlungsverkehr oder spezielle Extra-Leistungen an, die sich auf den tatsächlichen Gewinn auswirken.
Handelskonten werden branchenüblich kostenlos bereitgestellt. Ruhen Accounts indes dauerhaft, entstehen vielfach Gebühren für die Inaktivität.
Gerade der Wochenendhandel kann im Einzelfall mit hohen Kosten verbunden sein, weshalb ein Broker-Vergleich grundsätzlich empfohlen wird.

Befasst man sich mit der Frage der Risiken und Gewinne, die mit dem Einstieg in den Binaries-Handel über eine professionelle und verständliche Binäre-Optionen-Software verbunden sind, muss gleich zu Beginn das Thema der Kosten für Binäroptionen zur Sprache kommen. Dies liegt natürlich daran, dass die abgerechneten Trading-Kosten zwangsläufig Einfluss auf die letztlich auf dem Handelskonto verbuchten Renditen haben. Hohe Gebühren, wie sie je nach Online-Broker im Test an unterschiedlicher Stelle auftreten können, reduzieren das Endergebnis mehr oder weniger deutlich und müssen im Vergleich der Angebote unbedingt eine Rolle spielen. Entstehen können die besagten Kosten für Binäroptionen an verschiedenen Stellen der Handelsplattformen. Am häufigsten machen sich Gebühren im Zusammenhang mit dem Zahlungsverkehr bemerkbar. Trader, die nach dem Erfolg mit digitalen Optionen, die im Geld geendet sind, direkt Gewinne vom Account abheben möchten, müssen besonders genau hinsehen, welche Kosten entstehen.

Trading-Accounts mehrheitlich gebührenfrei

Das Gute vorab: Der eigentliche Binaries-Handel sowie die Kontoführung verursachen normalerweise keine Gebühren, jedoch muss jedes Trading-Modell für sich genommen geprüft werden. Auch indirekte Kosten, etwa für die Nutzung der Handelsplattformen, berechnen die meisten Anbieter aus dem Online-Broker-Vergleich nicht. Allerdings kann die Sache in diesem Punkt gänzlich anders aussehen, wenn Trader aufgrund ihrer speziellen Interessen und Ansprüche an den Binärhandel nicht nur die normale Plattform ihres eigenen Brokers, sondern zugleich weitere externe Angebote in Anspruch nehmen möchten. Hierbei seien vor allem Handelssignale genannt. Zwar gibt es etliche dieser Indikatoren standardmäßig auf den meisten Plattformen, doch nicht jeder Händler gibt sich damit bereits zufrieden, um Positionen auszuführen, die in the money enden. Je professioneller Trader arbeiten möchten, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie zusätzliche Hilfsmittel für das Traden von Binaries als Ergänzung zu den Handelsarten und handelbaren Vermögenswerten einsetzen möchten.

Händler sind an Mindesteinlagen und Mindesteinsätze gebunden

Mit dem Begriff der Kosten für Binäroptionen sind in gewisser Weise natürlich auch die Mindestanforderungen für den Handel selbst bzw. den Start gemeint – also die Mindesteinlage für die Eröffnung eines Handelskontos sowie die Mindesteinsätze für die Ausführung von Trades. Normale Händlerkonten erhalten Kunden bei vielen Binäre-Optionen-Brokern bereits ab 100 bis 200 Euro, Trades sind je nach Handelsart meist schon ab 10 bis 25 Euro möglich. Diese Aussage ist natürlich stets vor dem Hintergrund zu sehen, dass es sowohl nach oben wie nach unten Abweichungen gibt innerhalb der Branche. So können 60-Sekunden-Optionen bei einigen Anbietern schon ab 1,00 bis 5,00 Euro gehandelt werden. Andere Broker hingegen verlangen vielleicht für die Ausführung von One-Touch-Optionen einen Mindesteinsatz von 50,00 Euro. Solche Trades sind spätestens dann als zu berücksichtigende Kosten für Binäroptionen zu werten, wenn sie out of the money, also erfolglos enden.

Extra-Leistungen sollten kostenlos einsetzbar sein

Zusatzfunktionen wie „Take Profit“, „Early Closure“ oder „Entry Orders“ mit einem bewusst definierten Einstiegskurs für den automatisierten Handel können im Einzelfall mit Gebühren einhergehen, was im Hinblick auf die erreichbare Rendite berücksichtigt werden muss. Fallen Gebühren an, sollte dies nicht automatisch als Hinweis auf unseriöse Broker verstanden werden. Fragen müssen sich Trader an diesem Punkt vielmehr, welchen Nutzen die Leistungen für sie haben. Diese Aussage trifft auch auf externe Extras wie Handelssignale zu, die beim Handel mit Binäroptionen zum Erfolg führen können – sofern die Indikatoren und Handelsstrategien gut aufeinander abgestimmt eingesetzt werden. Kosten in Form von Spreads, wie umtriebige Trader sie vom Handel mit Differenzkontrakten oder Forex-Instrumenten kennen, kommen bei Brokern im Bereich digitaler Optionen eher nicht zu tragen. Umso wichtiger ist der Broker-Vergleich, da er zeigt, wo am Ende tatsächlich mit Kosten für den Binärhandel zu rechnen ist.

Zahlungspartner bitten Kunden ebenfalls zur Kasse

Diese Gebühren können vor allem auf dem Gebiet der Auszahlungsgebühren nach genauer Prüfung nicht allein dem Broker selbst angelastet werden. So können Auszahlungen vom Händlerkonto natürlich mit Gebühren verbunden sein, die der Broker selbst erhebt. Zugleich berechnen in den Zahlungsverkehr involvierte Banken, Kreditkartengesellschaften oder auch Zahlungsdienste wie Skrill und PayPal bei Ein- und Auszahlungen ebenfalls teilweise Transaktionskosten, die für einen Broker-Test bekannt sein müssen. Durch den bewussten Gebühren-Vergleich lassen sich die Ausgaben an diesem Punkt auf ein Minimum senken. So gibt es Broker, die zumindest einmal pro Monat eine kostenlose Auszahlung erlauben, während alle weiteren Abhebungen kostenpflichtig sind. Teils werden Pauschalen berechnet, teils werden die Kosten prozentual auf die Abbuchungs-Summen abgerechnet. Auch hier sollten Trader abwägen, welcher Weg der für sie günstigste ist. Eine clevere Planung lohnt sich.

Nebenkosten bei Inaktivität sind vermeidbar

Händler, die für eine längere Zeit auf neue Trades verzichten möchten, sollten immer in Erwägung ziehen, ob sie ihr Geld nicht zeitweise abheben oder den Account ganz auflösen sollten. Denn bei vielen Binärhandels-Brokern am Markt werden Inaktivitätsgebühren erhoben, die das Guthaben nach und nach schwinden lassen. Regelmäßiges Trading verhindert die Berechnung solcher Kosten für den Handel mit Binäroptionen bzw. den Verzicht auf das Trading. Zumal Trader ohnehin immer wieder einen neuen Broker-Vergleich vornehmen sollten, um zu testen, ob nicht zwischenzeitlich günstigere Handelsmodelle genutzt werden können. Die maximalen Kosten für das Binaries-Trading zahlen Händler natürlich, wenn ihre Positionen aus dem Geld enden und aufgrund einer fehlenden Verlustabsicherung der komplette Einsatz verloren ist.

Nemack

Mein Fazit

Etliche Aspekte wirken sich auf die Kosten für Binäroptionen in der Analyse aus. So können je nach Markt, Asset oder Zahlungsmethode Gebühren entstehen, die durch eine Korrektur der bisherigen Handelsbedingungen umgangen werden können. Inaktivitätsgebühren können vermieden werden, indem Trader ihr Handelskonto bei Nichtgebrauch wieder auflösen, wobei dann jedoch Abhebungsgebühren erhoben werden können. Wird für die Nutzung von Extra-Funktionen fürs vorzeitiges Positionsschließen ein Entgelt erhoben, ist zu prüfen, ob der Nutzen größer ausfällt als die Kosten für die Sonderfunktionen. Insbesondere beim Übernacht- oder Wochenendhandel können Kosten entstehen, mit denen gerade Anfänger eher nicht rechnen. Verzichtet wird allerdings auf die vom Devisenhandel und Trading mit Differenzkontrakten bekannte Nachschusspflicht.

Autor: RP