Warum gibt es unterschiedliche Auszahlungshöhen?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Eine ganze Palette möglicher Faktoren kann die Auszahlungshöhe beim Handel mit Binäroptionen mehr oder weniger deutlich beeinflussen. Beim Rendite-Vergleich müssen diese Aspekte bekannt sein, um ein präzises Gesamtbild zu erheben.
  • Neben Kosten für Trading-Zusatzfunktionen, wie sie bei manchen Binäre-Optionen-Broker erhoben werden, wirken sich in besonderer Weise Gebühren für den Zahlungsverkehr auf die reale Gewinnhöhe aus.
  • Die Auszahlungshöhe kann gewissermaßen mit der erreichbaren Rendite gleichgesetzt werden, die Broker in Abhängigkeit vom Trading-Risiko für die verschiedenen Underlying Assets kalkulieren.

Auszahlungshöhe berechnet sich vorrangig über Verlustrisiken

auszahlungshoehe binaere optionenDie Handelsmodelle der bekannten oder auch erst kürzlich am Markt vertretenen Binäre-Optionen-Broker zeichnen sich dadurch aus, dass Händler nicht nur über unterschiedliche Order- bzw. Handelsarten aktiv werden können. Zugleich bieten gute Branchenvertreter ihren Kunden die Möglichkeit, auf möglichst viele verschiedene Basiswerte (Underlying As-sets) setzen zu können. Ein gutes Beispiel hierbei sind die Vermögenswerte aus der Sparte der Forex-Werte. In diesem Bereich lässt sich eine Trennung vornehmen in die am häufigsten gehandelten Assets – die so genannten „Majors“ – und die weniger oft genutzten Werte, die „Minors“. Hinzu kommen exotische Devisenpaare, die sich dadurch auszeichnen, dass sie mit einem besonders hohen Verlustrisiko verbunden sind, parallel dazu aber auch im Erfolgsfall mit einem nicht minder hohen Maximalgewinn.

Risikofreudige Trader erreichen besonders hohe Renditen

Das Risiko eines Verlusts wirkt sich in den Trading-Systemen der Binaries-Broker insofern aus, dass die Rendite steigt, je riskanter die gehandelten Optionen eingestuft werden. Denn dies wirkt sich auf die zu erwartende Auszahlungshöhe aus, wenn Trades in the money enden. Es gibt aber neben dem Verlustrisiko noch mindestens einen weiteren Punkt, der angeführt werden muss, wenn Händler bei einem Vergleich der Online-Broker die Frage stellen, warum es unterschiedliche Auszahlungshöhen gibt. Gemeint sind die Trading-Kosten und Handelsgebühren. Zwar erlauben Anbieter die Eröffnung und Nutzung der Handelskonten fast immer kostenlos. Dies aber bedeutet nicht in jedem Fall, dass es nicht an anderer Stelle fixe oder variable Kosten geben kann, durch die der tatsächliche Gewinn sinkt.

Einfluss der Zahlungsmethode auf die Auszahlungshöhe

Im Mittelpunkt des Vergleichs zu diesem Punkt steht vor allem die Auswahl der Zahlungsmethoden, auf die Trader beim Handel vertrauen möchten. Mittlerweile sind die Listen der potentiellen Zahlungswege so lang, dass Trader hier sehr genau vergleichen sollten, welche Gebühren ihnen entstehen und welche Auszahlungshöhen der Broker nach Abzug der Nebenkosten am Ende wirklich auf dem Handelskonto verbucht. Erst wenn alle Gebühren kalkuliert worden sind, wissen Kunden exakt, welche unterschiedlichen Auszahlungshöhen bei welchem Dienstleister vorgesehen sind. Stich-haltig ist weiterhin, dass sowohl manche Binäre-Optionen-Broker wie auch ihre Zahlungspartner teils mehrfach zur Kasse bitten. PayPal, Skrill, Webmoney und all die anderen Payment-Dienste machen ihren Umsatz mit dem Zahlungsverkehr und berechnen Gebühren vor allem für Abhebungen oder Eingänge. Und diese standardisiert oder prozentual kalkulierten Kostenpunkte wirken sich spätestens bei der Auszahlung vom Trading-Account auf die Guthaben-Höhe aus.

High-Yield-Modus erhöht den Rendite-Spielraum gravierend

Bei der Reaktion auf die Frage „Warum gibt es unterschiedliche Auszahlungshöhen?“ geht es aber in erster Linie um die Prozentsätze, die Broker beim Handel mit Binäroptionen zu den zahlreichen Assets vorab exakt nennen für den Fall, dass die getradeten Optionen in the money enden. Die Auszahlung nach erfolgreichen Trades über die Binäre-Optionen-Software der Broker beinhaltet natürlich auch den geleisteten Einsatz von Seiten der Trader. Je nach Risiko und Broker erreichen die zunächst auf das Konto ausgezahlten Beträge bei normalen Call- und Optionen meist ein Plus von 60 bis maximal 85 Prozent (selten mehr) bzw. mehrere hundert Prozent beim Hoch-Risiko-Trading, das als „High Yield“-Handel bekannt ist. Die genaue Auszahlungshöhe lässt sich über den Prozentsatz bezogen auf den Einsatz leicht berechnen.
Ohne eine Rückerstattung ist der Einsatz bei out of the money endenden Optionen komplett verloren. Binäre-Optionen-Trader, die den größtmöglichen Auszahlungsbetrag anstreben, müssen besonders genau analysieren, welche Gesamtkosten durch Gebühren für den Handel an sich und für die Auszahlungen auftreten.

Bonus-Empfänger müssen Bedingungen vor Abbuchungen kennen

Zur Auszahlungshöhe gehört weiterhin eine Aussage dazu, unter welchen Bedingungen Trader Guthaben abheben können. Selbst eingezahltes Kapital kann im Grunde jederzeit abgehoben werden. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vieler Broker machen indes klar, dass für die Auszahlung gutgeschriebener Neukundenboni (oder anderer Bonus-Angebote) im Normalfall ein vorheriger Mindestumsatz im Handel mit binären Optionen verlangt wird. Werte bis zum 50-fachen Bonus sind keineswegs unüblich – und achten Sie auf mögliche Fristen für das Erreichen! Gebräuchlich sind auch Mindestauszahlungen, die häufig auf demselben Niveau wie die Mindesteinzahlungssummen angesiedelt sind.
Die diesbezüglichen Werte können je nach Zahlungsmethode abweichen. Viele Broker erlauben wenigstens eine gebührenfreie Abhebung vom Händlerkonto und erheben erst danach Gebühren ab meist etwa 20,00 Euro. Eine geschickte Vorgehensweise kann die Auszahlungshöhen positiv beeinflussen, weil so eben keine Gebühren im Zusammenhang mit der Abhebung vom Account-Guthaben entstehen müssen.

Nemack

Mein Fazit

Trader, die einen Bonus beziehen, müssen die Anforderungen vor der Auszahlung der Bonusse kennen, um sicherzustel-len, dass sie überhaupt eine Abhebung vornehmen können. Ganz allgemein sind es Punkte wie die Gebühren auf Ein- oder Auszahlungen, die sich neben dem Verlustrisiko auf die Auszahlungshöhe auswirken, wenn Trades in the money enden. Die Auszahlungsgebühren gehen dabei nicht immer auf das Konto des Brokers: Oft entscheiden Trader durch die Auswahl des bevorzugten Zahlungsmittels, welche Transaktionsgebühren vom Zahlungspartner ihres Brokers für die Abwicklung einbehalten werden. Gerade die Online-Zahlungsdienste berechnen vielfach Gebühren für Ein- und/oder Auszahlungen, die entweder pauschal oder prozentual auf die abgehobene Summe berechnet werden.

Autor: RP