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Unterschied binäre Optionen zu CFDs

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Händler binärer Optionen sind hinsichtlich ihrer Laufzeiten in der Regel eingeschränkt. Sie legen vor der Eröffnung ihrer Positionen die gewünschte Zeitspanne fest zwischen 30 oder 60 Sekunden und mehreren Monaten. CFD-Händler schließen Positionen, sobald sie dies für nötig halten, oft geschieht dies erst nach längeren Haltezeiten.
  • Binaries-Händler legen ihren gewünschten Einsatz zu Beginn der Laufzeit fest und kennen ihren möglichen Gewinn. Händler von CFDs hingegen kennen ihren wahrscheinlichen Gewinn anfangs nicht genau und wissen aufgrund der so genannten Nachschusspflicht vielfach ebenso wenig, welcher Verlust ihnen potentiell entsteht.
  • Der Binärhandel ist allein mit eigenem Kapital möglich, Forex- und CFD-Trader können Fremdkapital auf Kreditbasis einsetzen, die Finanzierung erfolgt dann dem aktuellen Marktzins entsprechend.

unterschied binaere optionen cfdsDifferenzkontrakte – kurz CFDs – zeichnen sich schon ihrem Namen nach in erster Linie dadurch aus, dass Händler über die Abweichungen bei der Entwicklung der Kurse Gewinne realisieren – oder Verluste, denn natürlich gibt es niemals eine Garantie dafür, dass die laufenden Positionen tatsächlich „in the money“ enden und als Plus auf dem Handelskonto verbucht werden. Wie bei allen Arten von Derivatgeschäften am Finanzmarkt besteht selbst bei optimal geplanten Orders stets das Risiko, Fehlentscheidungen zu treffen. Schaut man sich die Unterschiede von binären Optionen und CFDs in aller Ausführlichkeit an, zeigt sich im ersten Schritt, dass bei binären Optionen – von etwaigen Zusatzfunktionen wie „Stop Loss“ oder „Take Profit“ abgesehen – der Händler generell bereits im Augenblick der Trade-Ausführung die Laufzeit festlegt.

CFD-Trader können nicht nur das eigene Budget investieren

Im Falle der CFDs wiederum gibt es vielerorts kaum zeitliche Einschränkungen für das Aufrechterhalten von Positionen. Trader können Orders also je nach Marktentwicklung schließen oder weiterlaufen lassen, bis sich im Rahmen des zeitlichen Spielraums von Seiten der CFD-Broker gute Gelegenheiten für einen Kauf oder Verkauf der Positionen ergeben. Der zweite elementare Unterschied zwischen Binäroptionen und Differenzkontrakten besteht darin, dass Händler digitaler Optionen sehr genau wissen, welchen Einsatz sie aufs Spiel setzen. Denn Binaries-Broker verlangen von ihren Kunden das Erbringen des vollständigen Einsatzes. Beim CFD-Handel zeigt sich diesbezüglich eine Parallele zum Devisenhandel: In beiden Fällen können Trader Gebrauch von einem so genannten maximalen Hebel machen. Auf diese Weise können Anleger ein Vielfaches ihres eigenen Kapitals einsetzen.

Langes Halten von Leerverkaufs-Positionen erhöht die Handelskosten

Ein Hebel (auch oft englisch: „Leverage“) von bis zu 1:500 ist an diesem Punkt durchaus keine Seltenheit. So können mit einem Euro Eigenkapital letzten Endes mehrere Hundert Euro Fremdkapital des Brokers (oder seiner Trading-Partner) investiert werden. Damit verbunden ist aber ein höheres Verlustrisiko, welches wiederum zu einer Nachschusspflicht führen kann, sofern dies nicht explizit in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der CFD-Broker ausgeschlossen wird. Im Ernstfall müssen Händler bei massiven Kursabweichungen sonst zusätzliches Geld nachträglich aufs Konto einzahlen, um die entstandenen Verluste auszugleichen. Zugleich können beim längeren Halten von Positionen über mehrere Tage oder Wochen Zinskosten entstehen, wenn Trader mit Leerpositionen arbeiten. Zugrunde gelegt werden die marktüblichen Zinssätze, die auch am Kapital- und Kreditmarkt berechnet werden.
Je länger Broker-Kunden also mit fremdem Geld Differenzkontrakte traden, desto höher fallen die Finanzierungskosten aus. Diese wiederum wirken sich negativ auf die erzielbare Rendite aus. Ein Aspekt, mit dem sich Händler binärer Optionen zumindest in dieser Form nicht befassen müssen, da sie einzig und allein Geld aufs Spiel setzen, das sie selbst auf ihr Handelskonto eingezahlt haben.

Mancher CFD-Anbieter hat hohe Mindestanforderungen an Trader

Die Anforderungen für die Kontoeröffnung fallen bei Brokern für den Binärhandel ähnlich aus wie bei der Mehrheit der Anbieter aus dem Bereich des CFD-Handels. Ähnliche Konditionen erkennen Trader zudem im Bereich der Mindesteinsätze pro Transaktion. Allerdings können die Anforderungen je nach Dienstleister und Handelsinstrument beim CFD-Trading durchaus üppiger ausfallen, insbesondere wenn Broker in diesem Spektrum eher professionelle Anleger als Zielgruppe ansprechen. Dies insbesondere bei den Positionsgrößen: So müssen Anleger bei Differenzkontrakten oftmals größere Mengen (Einheiten) eines Vermögenswertes handeln, weshalb der Handel mit Hebelwirkung für Normal-Trader je nach Interesse unerlässlich werden kann. Zu sagen ist hierbei allerdings, dass diese Aussage auch auf die Vertreter in einem Binaries-Broker-Vergleich zutrifft. Hier variieren die Mindestanforderungen ebenfalls merklich zwischen der Spitzengruppe, den durchschnittlichen Branchenvertretern und den vermeintlich schwarzen Schafen, die es leider auch in diesem Bereich gibt. Eben deshalb ist ein Vergleich und Test der Angebote unverzichtbar.

Nemack

Mein Fazit

Ähnlich wie beim Vergleich Forex zu binären Optionen gibt es auch in der Gegenüberstellung von CFDs und Binaries einige Ähnlichkeiten, in erster Linie aber Unterschiede. Zum Beispiel können Trader binärer Optionen oft schon mit einem sehr geringen Mindesteinsatz agieren. Dies mag zwar auch beim CFD-Trading denkbar sein, jedoch müssen Händler hierbei im Normalfall auf den maximalen Hebel setzen, was letztlich zu höheren Verlusten führen kann. Im Falle der handelbaren Werte ähneln sich die beiden Handelsansätze, da in beiden Bereichen Werte von verschiedenen Märkten getradet werden können. Während Binäroptionen-Anleger zu Beginn eine Laufzeit festlegen, entscheiden CFD-Trader meist auf Basis der Marktentwicklungen, wie lange sie Positionen halten.