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Handel nach dem Format „High Yield“

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • So stattlich die maximalen Renditen beim Binärhandel bereits standardmäßig ausfallen, so sehr können risikofreudige Anleger die Maximalwerte durch den so genannten High-Yield-Modus nochmals aufstocken.
  • Renditen von bis zu 1.000 Prozent bieten einige Broker ihren Kunden, die sich für diese Art des Binärhandels entscheiden.
  • Viele Broker erlauben das High-Yield-Trading nur bei ausgewählten Handelsarten wie den Touch-Optionen.

high yieldEs ist kein Geheimnis, dass es verschiedene Trader-Typen gibt. Gerade in der Gruppe der Anfänger gibt es viele Händler, die sich zu Beginn mit geringen Gewinnen zufrieden geben, wenn ihnen im Gegenzug bessere Chancen winken, dass ihre Trades in the money enden. Je mehr Rendite Kunden anvisieren, desto höher fällt zwangsläufig das Verlustrisiko aus. Risikofreudige Trader können die Maximalrendite aus dem Handel mit Call- und Put-Optionen oder potentielle Gewinne aus Handelsarten wie Touch-Optionen oder „Range“- und „Border“-Positionen dramatisch steigern. An diesem Punkt kommt die Erklärung der Binaries fast automatisch auf den so genannten „High Yield“-Modus zu sprechen. Denn eben dieser macht im Grunde den Handel mit dem Maximalrisiko im Bereich der digitalen Optionen aus.

Trader müssen sich das hohe Risiko bewusst machen

Ein paar Hundert Prozent können Händler durch geschicktes Vorgehen und stichhaltige Einschätzungen der Marktlage erreichen. Aus sonst maximal 80 bis zu 90 Prozent werden bei Optionen im High Yield-Format schnell 300 bis 500 Prozent. Auf einigen Handelsplattformen können in dieser besondere Risikoklasse sogar bis zu 1.000 Prozent realisiert werden. Aus einem Einsatz in Höhe von 20,00 Euro werden so im Idealfall also 220,00 Euro. Allerdings zeigt der Vergleich der Binäre-Optionen-Broker, dass ein Wert von 500 Prozent in den allermeisten Fällen die Obergrenze des tat-sächlich Machbaren markiert. Broker weisen dabei zwar ausdrücklich auf die sehr hohen Risiken eines Verlustes hin, betonen die Rendite-Chancen aber aus naheliegenden Gründen noch deutlicher im Rahmen der Risikowarnungen, die längst zum Standard in puncto Seriosität und Transparenz gegenüber der Kundschaft gehören.

Einschränkungen bei Handelsarten und Basiswerten?

In vielen Fällen ist der High-Yield-Handel nicht in Verbindung mit allen Vermögenswerten aus einem Anbieter-Portfolio verwendbar. Von Seiten der Broker werden vielfach genaue Einschränkungen der infrage kommenden Underlying Assets vorgenommen. Aus diesem Grund sollten sich Händler im Broker-Vergleich objektiv mit den angebotenen bzw. handelbaren Werten befassen. Für all jene Trader, die nicht ständig auf eine Handvoll von Vermögenswerten tippen möchten, ist diese Vorgehensweise eh schlicht unabdingbar. Andernfalls stehen Kunden später vor der Notwendigkeit, einen Wechsel des Brokers und der Handelsplattform zu durchlaufen, weil sie gewissermaßen aus dem bisher genutzten System „herausgewachsen“ sind. Klären sollte man weiterhin, welche Laufzeiten bei den verschiedenen Handelsarten infrage kommen. Dies ist eben deshalb wichtig, weil der High-Yield wie erwähnt bei der Mehrheit der Broker mit verschiedenen Handelsarten einsetzbar ist. Und für diese Handels- oder Orderarten sehen Broker teilweise Laufzeit-Begrenzungen vor.

Gerade der Wochenendhandel bietet zusätzliche Chancen

Am Beispiel der Touch-Optionen bedeutet „High Yield“ im Grunde nichts anderes, als dass der angesetzte Zielkurs deutlich weiter vom Startpreis entfernt liegt als bei den Standardvarianten dieser Handelsart. Das höhere Verlustrisiko bzw. die geringere Wahrscheinlichkeit, dass das Ziel erreicht wird, belohnen Broker an dieser Stelle mit einer deutlich höheren maximalen Rendite. Typisch für den Optionshandel innerhalb der High-Yield-Klasse sind entweder sehr kurze Laufzeiten oder Positionen, die von Freitag bis Montagmorgen gehalten werden. Ein Stichwort an diesem Punkt lautet also „Wochenendhandel“. In diesem Zeitfenster können gravierende Kursveränderungen („Gaps“) auftreten, die das Risiko in oft kaum vorhersehbarer Weise erhöhen. Denn am Wochenende kann bei den meisten Binäre-Optionen-Brokern nicht gehandelt werden. Die Kursausschläge können die Folge wichtiger politischer oder wirtschaftlicher Ereignisse am Wochenende oder vor Beginn der neuen Handelswoche sein.
Im Ernstfall müssen Trader handlungsunfähig mit ansehen, wie ihre Trades out of the money enden, bevor ihr Broker die Handelsplattform am Montag wieder freigibt. Ein gutes Verständnis der Funktionsweise der internationalen börslichen und außerbörslichen Handelsplätze ist für den Handel im High-Yield-Modus ebenso bedeutend wie analytisches Geschick. Erfolgversprechend kann an dieser Stelle auch das automatische Trading sein. Denn damit können Trader direkt zur Öffnung der Handelsplattform auf Basis vorab festgelegter Parameter aktiv werden, noch bevor sie sich selbst der Analyse der aktuellen Marktlage widmen können.

Nemack

Mein Fazit

Trader digitaler Optionen, die gerne ein hohes Risiko eingehen, um deutlich höhere Renditen zu erreichen, können ihr Vorhaben mit dem High-Yield-Modus in die Tat umsetzen. Dass es dabei je nach Broker Einschränkungen bei den Handelsarten und zum Teil auch den Basiswerten gibt, sollten Händler bereits im ersten Anbieter-Vergleich als Grundlage nutzen. Auch können die Mindesteinsätze bei dieser hochriskanten Vorgehensweise höher angesetzt sein als bei den normalen Handelsarten, so dass Handelsarten mit der „High Yield“-Ergänzungsmöglichkeit eher für Menschen mit größerem Budget geeignet sind. Insider raten insbesondere Anfängern eher von diesem Ansatz an, solange es am nötigen Erfahrungsschatz fehlt.