Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Daytrader sind Anleger, die binäre Optionen innerhalb eines einzelnen Handelstages auf den Weg bringen und manuell oder über die Binäre-Optionen-Software ihres Brokers wieder schließen lassen. Die 120-Sekunden-Optionen sind in diesem Bereich so etwas wie ein Mittelweg zwischen mehrstündigen und sehr kurzfristigen Trades mit Laufzeiten von nur 30 bis 60 Sekunden, die beim Binaries-Daytrading ebenfalls angeboten werden.
  • Charttechnische Analyse-Tools sind im Bereich des Daytradings oft nur bedingt verlässlich. Deshalb sind Investoren in diesem Sektor vor allem auf die Analyse vergleichbarer Situationen in der Vergangenheit und nicht zuletzt die eigenen Erfahrungen angewiesen.
  • Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen ist gut geeignet, um auch gerade von unterwegs im Zusammenhang mit einer zuverlässigen Mobile App genutzt zu werden. Trader sind so sehr flexibel, um günstige Gelegenheit für die Ausführung digitaler Optionen beim Schopfe zu ergreifen.

daytrading strategieBefragt nach dem eigenen Investitionsverhalten, nennen viele Binaries-Trader oft Ungeduld als persönliche Eigenschaften. Und in der Tat kann man – abgesehen von den Chancen zum Handel langfristiger digitaler Optionen – Binäroptio-nen vor allem im Bereich des Kurzfrist-Handels gute Möglichkeiten attestieren. Was Händler genau unter dem Begriff „kurzfristig“ verstehen, ist wiederum eine sehr individuelle Frage. Online-Broker jedenfalls arbeiten mit dem Terminus Daytrading und fassen damit allgemein binäre Optionen mit Laufzeiten im Bereich von etwa einer Minute bis zu mehreren Stunden zusammen. Die Obergrenze für Daytrading-Laufzeiten liegt zwangsläufig bei der Zeitspanne vom morgendlichen Beginn des Handelstages bis zum Schließen der Handelsplattformen in den Abendstunden. Beispielhaft wird an dieser Stelle das Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen an einem Beispiel präsentiert.

Je kürzer die Laufzeit, desto schwieriger die Analyse

Zweiminütige Optionen sind nach Einschätzungen von Experten im Grunde die erste Daytrading-Variante, die auch charttechnische Analysen erlaubt. Bei den noch kürzeren 60- oder teilweise sogar 30-Sekunden-Optionen greifen die Chart-Tools und andere Analyse-Angebote von Seiten der Broker oft zu kurz. Bevor eine umfangreiche Analyse statt-finden kann, sind die Verfallszeitpunkte der Optionen bereits erreicht. Schon aus diesem Grund raten Experten Tradern binärer Optionen in diesem Bereich zur Vorsicht, wenn es ihnen an Erfahrungen fehlt. Selbst Profis fällt es nicht immer leicht, die richtigen Handelsarten und Underlying Assets fürs Daytrading auszuwählen. Optionen mit einer Laufzeit von 120 Sekunden bieten bei objektiver und überlegter Vorgehensweise Chancen für hohe Gewinne. Und das nicht selten bei sehr geringen Mindesteinsätzen, die je nach Binäre-Optionen-Broker noch unterhalb der Mindestanforderungen im Bereich der normalen Up- und Down-Optionen angesiedelt sind.

Merkmale und Fakten zum Daytrading:

  • Daytrading umfasst Laufzeiten von 30 Sekunden bis zu mehreren Stunden
  • 60-Sekunden-Optionen bei vielen Binaries-Brokern die Untergrenze
  • 120-Sekunden-Optionen vielfach der Mittelweg im Daytrading
  • Analyse-Tools bei kurzfristigen Options-Laufzeiten nicht immer zuverlässig
  • sehr volatile Märkte wie Forex-Instrumente gut geeignet

Langsam den extrem kurzen Laufzeiten nähern?

Bemerken werden Händler im Vergleich der Anbieter von Binäre-Optionen-Software und Handelsplattformen, dass bei vielen Brokern nicht alle Handelsarten für das Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen infrage kommen. Vielmehr sind diese Optionen in vielen Fällen ausdrücklich eine eigene Handelsart. Touch-Optionen mit Forex-Instrumenten sind aufgrund der vielfach akuten kurzfristigen Kursschwankungen nach wichtigen Ereignissen im Marktkalender sehr kompliziert und dementsprechend mit Vorsicht zu genießen. Dies auch deshalb, weil Händler dort kaum Gebrauch von Zusatz-funktionen wie „Sell Order“ oder „Take Profit“ machen können, um vor dem Ablauf Einfluss auf den Ausgang zu nehmen. Umso wichtiger ist in diesem Bereich also die akkurate Planung. In gewisser Weise sind Binäroptionen mit einer Laufzeit von zwei Minuten neben fünf- bis 30-minütigen Optionen ein idealer Einstieg in den richtigen Kurzfrist-Handel, auch mit noch kürzeren Zeit-Intervallen, die nur für erfahrene Trader tatsächliche Chancen über Glücksspiel-artige Investitionen hinaus bieten.

Risiko im richtigen Verhältnis zur erreichbaren Rendite

Trades mit Laufzeiten von 30 bis 120 Sekunden werden in der Regel als „Short-Term-Optionen“ bezeichnen. Das analytische Risiko steigt dabei mit einer Verkürzung der Laufzeiten, und für Anfänger gilt: Am besten lernen sie Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen kennen, wenn sie ein Demokonto über ihren Broker nutzen können. Die Risiken sollten nicht unterschätzt werden. Aufgrund der eher beschränkten Möglichkeiten zum Einsatz von Handelsindikatoren verlangt dies besonders großes Trading-Geschick von Händlern. Am Forex-Markt etwa können sich Kurse sehr akut in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Nur fehlt es Tradern binärer Optionen oft an Gelegenheiten zur nachträglichen Einflussnahme auf gestartete Binäroptionen, falls eine plötzliche Trendwende oder eine Trendumkehr auftritt. Im Rahmen der Analyse erweist es sich für die Trader oft als hilfreich, wenn sie bei diesen kurzfristigen Optionen zugleich noch kürzere Chart-Laufzeiten verwenden, da so Kursausbrüche zum Teil besser erkennbar sind.

Nicht jeder Trader sollte 120-Sekunden-Optionen verwenden

Der Risikounterschied zwischen 30- und 120-sekündigen Optionen kann im Grunde als marginal bezeichnet werden. Umso wichtiger ist es für Trader, dass sie objektive Handelstipps von Experten beherzigen und strategisch vorgehen. Exotische Handelswerte erhöhen das Verlustrisiko nochmals, da Kurse in diesem Fall noch dramatischeren Schwankungen unterliegen können. Dies bedeutet genau genommen auch, dass Händler bei digitalen Optionen nie zu große Teile ihres Budgets einsetzen sollten. Zehn Prozent, teilweise sogar nur fünf Prozent – so die wertvollen Ratschläge vieler Profi-Trader – mehr sollten Händler nicht pro Option investieren. Die eigene Investitionsbereitschaft aber entscheidet am Ende natürlich darüber, welche Summen ein Händler in eine Position stecken sollte. Gerade im Bereich des Daytra-dings zeichnen sich schließlich je nach Marktphase Gelegenheiten ab, die Entscheidungsfreudigkeit von Tradern binärer Optionen verlangen.
Für erfahrene Anleger kann es sich lohnen, höhere Risiken einzugehen – zum Beispiel, um kürzlich entstandene schmerzliche Verluste mit Einzelpositionen bei einer Laufzeit von nur 120 Sekunden auszugleichen. Möglich ist nahezu alles, doch nicht jeder Trader sollte ein hohes Risiko eingehen.

Gestartete Trades oft nicht mehr beeinflussbar

Immer wieder müssen sich Händler ins Bewusstsein rufen, dass sie nach dem Start der Laufzeiten kaum noch Möglichkeiten zur Einflussnahme auf ihre Daytrading-Orders haben. Höchstens durch vorab eingerichtete Stops und Limits, wobei selbst diese Extras kaum treffsicher eingesetzt werden können – eben weil die Kursveränderungen so rasch von-statten gehen. Eine gute Kombination ergibt sich, wenn Daytrader – so ein Name für diese Händlergruppe bei vielen Binäroptionen-Brokern – den kurzfristigen Handel digitalen Optionen mit Mobile-Trading-Angeboten verbinden, die viele Broker mittlerweile erlauben. Für den mobilen Handel per Smartphone oder Tablet PC (ganz gleich, ob über den Browser oder ein Mobile App fürs jeweilige Betriebssystem) müssen Trader aber in erster Linie eines sicherstellen: Eine zuverlässige Internetverbindung und einen sicheren Zugang zu den Handelskonten und der zugrunde liegenden Binäre-Optionen-Software.

Asset-Auswahl sollte nicht zu knapp ausfallen

Andernfalls laufen Händler Gefahr, dass Trades zu spät oder erst mit zeitlichem Verzug ausgeführt bzw. geschlossen werden. Die Folge können unerwartete Verluste oder geringere Gewinne als erhofft sein. Ein Binaries-Broker-Vergleich bringt Händlern dahingehend Gewissheit, welche Underlying Assets sie bei welchen Anbietern für das Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen verwenden können und über welche Handelsarten. Einzig Call- und Put-Optionen in diesem Bereich handeln zu können, reicht professionellen Händlern vermutlich eher nicht aus. Sie bevorzugen eine größtmögliche Vermögenswert-Auswahl und verschiedene Handelsarten, die eine flexible Gestaltung des Alltags erlauben.
Für Anfänger aber können Daytrading-Experimente (vor allem über ein Demokonto, das viele Broker ihren Kunden auf Wunsch bereitstellen) mit 120-Sekunden-Optionen ein denkbar guter Einstieg in den Kurzfrist-Handel sein. Zwei Minuten bieten im Vergleich zu Binaries-Optionen mit nur 60 oder sogar 30 Sekunden nun einmal wesentlich mehr Spielraum für Abwägungen. Viel Zeit aber sind auch diese zweiminütigen Phasen letztlich nicht. Schritt für Schritt die Trading-Intervalle zu verkürzen, erweist sich in diesem Rahmen oft als erfolgversprechender Königsweg.

Beispiel zum Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen

Die Spanne vom Start bis zum Verfallszeitpunkt eines Trades binnen 120 Sekunden macht diese Optionen zu einem komplexen Produkt. Trader müssen sich an den Märkten nach geeigneten Basiswerten umsehen – die Märkte müssen möglichst in Bewegung sein, um mit binären Optionen Geld verdienen zu können. Binaries auf Devisenpaare oder Rohstoffe sind dabei gut geeignet. Steht am Mittag eines Handelstages eine Ratssitzung der Europäischen Zentralbank an und erwartet ein Trader als Ergebnis eine Anhebung des Leitzinses, kann er kurz vor der Veröffentlichung der Daten Daytrading-Orders als 120-Sekunden-Optionen eröffnen, beispielsweise mit einem Einsatz von 200,00 Euro bei einer zweiminütigen Call-Option auf das Währungspaar EUR/USD.
Steigt das Zinsniveau wie erwartet und legt der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert zu bis zum Verfallszeitpunkt, endet die Position im Geld. Binaries-Trader wissen in jedem Fall vor der Ausführung, welche Rendite sie erzielen. Beim besagten Einsatz und einem vom Binäre-Optionen-Broker angegebenen Gewinn von 65 % läge die dem Händlerkonto nach Trade-Schließung gutgeschriebene Rendite bei 130,00 Euro. Ein vorzeitiger Options-Verkauf, wie er zur Verlustabsicherung oder Gewinnmitnahme von manchem Binäroptions-Broker ermöglicht wird, verfehlt beim Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen meist seinen Zweck – eben wegen der sehr kurzen Laufzeiten.

Nemack

Mein Fazit

Im ersten Schritt müssen sich Trader der Tatsache bewusst werden, dass das Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen wie auch kürzeren und längeren Laufzeiten im Bereich des Kurzfrist-Handels keineswegs einfach ist – zumindest nicht ohne analytisches Vorgehen und ein Verständnis für die Märkte und die an ihnen handelbaren Vermögenswerte. „Day-trading“ bezeichnet insgesamt den Handel mit Laufzeiten, die innerhalb eines Handelstages beginnen und enden. 120-Sekunden-Optionen sind im zeitlichen Mittelfeld angesiedelt und aus professioneller Sicht so etwas wie ein Einstiegsmodell, bevor sich Händler an binäre Optionen mit extrem kurzen Zeiträumen von mitunter nur 30 Sekunden wagen.
Analyse-Tools, so die Warnung der Experten, verfehlen bei so kurzen Binaries-Laufzeiten oftmals ihren Zweck, eben weil einige Märkte sehr volatil sind. Gerade Chart-Tools werden den Ansprüchen nicht immer gerecht. Schon deshalb ist das Daytrading mit 120-Sekunden-Optionen eher etwas für Trader, die wenigstens den Status eines fortgeschrittenen Händlers erreicht haben. Denn sie wissen am besten, welche Underlying Assets den nötigen Spielraum bei den Kursentwicklungen bieten, ohne sich zugleich durch ein gravierend hohes Verlustrisiko auszuzeichnen. Aufgrund der sehr schnellen Ausführung in diesem Daytrading-Bereich sprechen Analysten dabei von einem Modell, das eher nicht für den gelegentlichen Handel und für Kleinanleger sinnvoll erscheint.

Autor: RP