Hebelwirkung erlaubt Händlern sehr hohe Investitionen

 

CFD-Trader wetten im Grunde entweder auf steigende oder sinkende Kurse an den Märkten und wählen diesbezüglich die für sie richtigen Handelsinstrumente aus. Die Händler müssen nicht selbst den vollständigen angestrebten Einsatz auf ihr Händlerkonto einzahlen, sondern erbringen stattdessen eine Sicherheitsleistung – die so genannte Margin. Die genaue Höhe dieser Leistung fällt im Vergleich der Broker unterschiedlich hoch aus. Der generelle Vorteil des „Handels mit Hebel“ besteht damit darin, dass deutlich größere Summen bzw. Mengen eines Instruments bewegt werden können, als es allein mit eigenem Kapital möglich wäre. Welche Summen tatsächlich investiert werden können, entscheidet die jeweils beim Broker geltende Hebelwirkung. Geben Broker beispielsweise einen maximalen Hebel von 1:200 an, können mit 100 Euro Einsatz insgesamt 20.000 Euro bewegt werden.

sebastianhell1

Mein Fazit

Differenzkontrakte sind erst seit Anfang der 90er Jahre für Privatanleger handelbar. Der Handel über Online-Broker hat zu drastischen Marktveränderungen geführt. Trader kaufen beim CFD-Handel nicht die eigentlichen Instrumente, sondern tippen auf die Kursentwicklung. Dank der Hebelwirkung besteht die Chance, ein Vielfaches des eigentlichen Kapitals beim Trading einzusetzen. Als Gebühren erheben CFD-Broker in vielen Fällen nur Spreads, die im Vergleich eine dementsprechend wichtige Rolle spielen.

Autor: RP