×

Achtung:

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 842

CFD-Trading Praxisbeispiele

 

Varianten des CFD-Tradings gibt es zu viele, als dass eine vollständige Darstellung möglich wäre. Aus diesem Grund sollen an dieser Stelle zwei einfache Praxisbeispiele vorgestellt werden. Diese werden stellvertretend für viele ähnliche Szenarien präsentiert, die Tradern je nach Situation am Markt Gewinne einbringen können.

sebastianhell1

Ein Beispiel

Erfolgreiche Long-Position auf den Index DAX
Der Deutsche Aktienindex DAX hat hypothetisch einen aktuellen Stand von 7.000 Punkten. Händler A geht davon aus, dass der Kurs steigen wird und entscheidet sich zum Ankauf von 10 Differenzkontrakten. Dies entspricht einem Gesamtwert von 70.000 Euro. Der für den Handel genutzte Broker erlaubt einen maximalen Hebel von 1:100. Somit beträgt die erforderliche Sicherheitsleistung in Höhe von 1,00 % 700,00 Euro Eigenkapital-Einsatz. Im weiteren Verlauf steigt der Kurs tatsächlich. Die Verkaufsentscheidung wird bei 7.050 Punkten am selben Tag getroffen.
Daraus resultiert ein Gesamt-Verkaufspreis von 70.500 Euro, was nach Schließen der Position einem Gewinn von 500,00 Euro (Einzel-Abrechnung: 7.050 Euro – 7.000 Euro pro CFD) entspricht. Welcher Gewinn tatsächlich übrig bleibt, hängt von den Ordergebühren ab, der Broker berechnet – ein Grund mehr für einen bewussten Broker-Vergleich.

Negativer Ausgang einer Short-Position auf DAX-Basis
Beim aktuellen Index-Niveau von 7.000 Punkten erwartet Händler B einen Kursrückgang. In dieser Erwartung werden mittels Leerverkaufs 10 CFDs mit einem Gesamt-Preis von 70.000 Euro verkauft. Bei 1,00 % Margin und dem Maximal-Hebel von 1:100 investiert der Trader dementsprechend 700,00 Euro. Der DAX verliert im Folgenden unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 nicht an Wert, sondern steigt eben auf 7.050 Punkte. Um einen noch höheren Verlust zu vermeiden, wird die Position noch am Handelstag geschlossen. Der dementsprechende Verlust beträgt 500,00 Euro.
Werden Positionen über mehrere Tage gehalten, entstehen Ordergebühren, insbesondere bei Aktien-CFDs. Bei Short-Positionen berechnen CFD-Broker zudem Zinsen (meist prozentual auf das Gesamtvolumen bezogen) für das „Ausleihen“ der gehandelten Basiswerte. Je nach Zeitspanne bis zur Schließung der Position können Gebühren entstehen. Geringfügige Zins- und Provisions-Unterschiede können bei größeren Positionen erheblich unterschiedliche Finanzierungskosten auslösen.