×

Achtung:

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 842

Welche CFD-Märkte kann man handeln?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • CFD-Händler können an vielen Märkten aktiv werden, an denen sie sonst mit deutlich höheren Einsätzen vorgehen müssten. Der Handel mit Index-Fonds und Aktien etwa wäre für die meisten privaten Anleger aufgrund der Mindesteinsätze oft nicht finanzierbar.
  • Der genaue Broker-Vergleich ist unter anderem deshalb wichtig, weil Anbieter die Auswahl der handelbaren Werte sehr unterschiedlich gewichten. Auch bei den Orderarten gibt es sehr unterschiedlichen Ansätze auf den Handelsplattformen.
  • Experten raten Anfängern von exotischen Handelswerten aufgrund des teils sehr hohen Verlustrisiken eher ab.

welche cfd maerkte kann man handelnNachdem im ersten Bereich der Erklärungen zu CFDs eingehend die Frage „Was sind CFDs?“ erläutert wurde, stellt sich potentiellen CFD-Tradern direkt die ebenso naheliegende Frage, welche Märkte überhaupt für den Handel mit Differenzkontrakten genutzt werden können. Viele Broker helfen Interessenten in diesem Zusammenhang bereits durch mehr oder weniger umfangreiche CFD-Demokonten. Diesen Testkonten können Anleger genau entnehmen, welche Werte aus welchen Bereichen und Märkten für den Handel infrage kommen. Die genaue Auswahl der Märkte und Vermögenswerte ist den Brokern selbst überlassen. Wichtig ist dabei, dass es gewisse Parallelen zwischen den Trading-Modellen der Anbieter gibt.

Dies zeigt sich daran, dass die meisten Online-Broker Werte aus den folgenden Bereichen offerieren:

  • Aktien
  • Indizes
  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Anleihen

Broker bieten unterschiedliche Auswahl handelbarer Werte

Das Gros der CFDs stammt – bei individueller Gewichtung – aus diesen vier Märkten. Generell kann beim Trading zwischen nationalen und internationalen Werten unterschieden werden. In der Regel stehen neben einigen CFDs auf Aktien und Indizes am Heimatmarkt (Bsp.: DAX, MDax oder beliebte Aktien aus den Indizes) auch Differenzkontrakte auf weltweit relevante Indizes wie etwa den Dow Jones oder den japanischen Nikkei für den Handel zur Disposition. Im Grunde gibt es Chancen auf allen Kontinenten, wenngleich die europäischen und amerikanischen Handelsplätze für die meisten Trader aus dem deutschsprachigen Raum oft die erste Wahl sind. Der Rohstoff-Markt spielt in der Regel eher eine kleine Rolle. Dennoch erlauben Broker ihren Tradern zumindest das Wetten auf die Entwicklungen des Öl- oder Goldkurses sowie einiger weiterer wichtiger Werte aus diesem Marktbereich. Darüber hinaus ist zu sagen, dass im Einzelfall auch Anleihen großer Unternehmen die Basis für Terminmarkt-Transaktionen sein können bei der Mehrheit der Broker.

Große Investitionssummen über die Hebelwirkung riskieren

Positiv wirkt sich dabei aus, wenn erste Erfahrungen über ein (kostenloses) CFD-Demokonto möglich sind. Je mehr Guthaben Broker auf die Testkonten überweisen und je länger die Accounts genutzt werden können, desto tiefer und komfortabler können sich Trader in Verbindung mit einem CFD-Rechner in die Materie einarbeiten, um so am besten ohne die Notwendigkeit zur Eröffnung eines Echtgeld-Kontos den für sich besten Broker ausfindig zu machen. Ein Vorzug der Aktien-CFDs ist darin zu sehen, dass Händler bei den Indizes oft nur indirekt auf die Aktien der großen gelisteten Konzerne wetten können. Im Aktien-Segment hingegen können auch Kontrakte auf Werte online getradet werden, die nicht in den großen Indizes abgebildet werden – und das aufgrund des Handels mit Hebelwirkung oft schon mit sehr geringem Einsatz.

Insider warnen Anfänger vor exotischen CFD-Werten

Im Devisen-Bereich rät mancher Experte für CFD, Anfänger sollten zunächst eher auf den Handel mit exotischen Währungen verzichten. Klassiker wie die Devisenpaare EUR/USD oder EUR/GBP eignen sich da schon eher für einen sicheren, halbwegs risikofreien Einstieg in das recht komplexe Thema. Laufzeit-Begrenzungen sieht der CFD-Handel nicht vor. Trader, die Positionen öffnen, müssen sie irgendwann eigenständig schließen oder über Extrafunktionen Kursziele festlegen, zu denen Positionen dann automatisch vom System geschlossen werden. Dabei können bei Laufzeiten über einem Handelstag vom CFD-Broker höhere Finanzierungskosten berechnet werden.

sebastianhell1

Mein Fazit

CFD-Broker setzen in der Regel auf handelbare Werte aus fünf verschiedenen Bereichen, wobei die genaue Aufteilung variieren kann. Vor allem bei den selten gehandelten Vermögenswerten raten Profis unerfahrenen Tradern eher zur Vorsicht, weil diese von besonders drastischen Kursschwankungen betroffen sein können. Insgesamt gesehen, fällt der Einstieg mit einem Demokonto als kostenloser und risikofreier Übungsmöglichkeit besonders leicht. Auf diese Weise arbeiten sich Händler zügig in die Funktionsweise des Handels mit Hebel über die Anbieter ein.