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CFD-Trading auf steigende Kurse (long gehen)

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Anleger, die ständig auf dem aktuellsten Stand sind, können über steigende Kurse beim CFD-Trading von akuten Veränderungen an den Märkten profitieren.
  • Fast bei jeder Marktlage gibt es zumindest in einigen Bereichen Gelegenheiten für den Handel mit CFDs.
  • Die möglichen Gewinne aus Long-Positionen hängen vorrangig von der Risiko- und Einsatzbereitschaft der Händler ab.

cfd trading auf steigende kurseWas ambitionierte Trader aus dem Bereich des Binärhandels vielleicht bereits unter dem Namen Call- und Put-Optionen kennen, wird auf dem Gebiet des Tradens mit CFDs als „long gehen“ bzw. „short gehen“ bezeichnet. In beiden Fällen geht es darum, dass Anleger eine Prognose zur Entwicklung eines bestimmten Basiswert-Kurses abgeben. Die ideale Gelegenheit, um sich beim Handel mit Differenzkontrakten mit beiden Ansätzen vertraut zu machen, ist ein CFD-Demokonto, weil dies das Kennenlernen ohne finanzielles Risiko erlaubt. Allerdings weichen die finanziellen Spielräume und der zeitliche Rahmen für die Nutzung der Testzugänge zwischen den Broker vielfach sehr deutlich voneinander ab. Von Summen zwischen 500 Euro und unlimitiertem Guthaben sowie Zeitfenstern für risikofreies Traden von nur wenigen Tagen bis unbefristet ist im Grunde fast alles möglich.

Drastisch bessere Gewinne bei höheren Verlustrisiken

Doch worum geht es beim Long-Gehen genau? Ganz einfach: Gemeint ist, mit einer so genannten Long-Position das Wetten bzw. CFD-Trading auf steigende Kurse. Im Umfeld einer Hausse oder eines Bullenmarktes steigen die Kurse an der Börse – mit der logischen Konsequenz, dass auch die Kurse der auf den Aktienkursen basierenden CFD-Basiswerte steigen werden. Bei Long-Positionen werden CFDs von Händlern gekauft und später zum gewünschten Zeitpunkt zum geltenden Kurs verkauft. Dementsprechend gut stehen die Chancen für Händler, durch Long-Positionen hohe Renditen zu realisieren, teilweise sehr schnell – wobei die Gewinnhöhe wie auch sonst von der Höhe der Einsätze und der Risikofreude der Anleger abhängt. Auch kann die bevorzugte Handelsart (Stichwort „High-Yield-Modus“) maßgeblich Einfluss auf die Höhe der Rendite haben. Einige hundert Prozent Rendite sind an diesem Punkt je nach Broker und Instrument keine Seltenheit.

Höhere Handelskosten bei längerem Aufrechterhalten der Positionen

Erfüllen müssen die Händler dabei generell die geltenden Margin-Anforderungen der Anbieter aus dem CFD-Broker-Vergleich. Aus der Margin (Sicherheitsleistung) ergibt sich der maximale Hebel, mit dem Trader investieren können. Für die Frage nach der tatsächlichen Rendite sind neben dem Einsatz und der Rendite, die in der Basiswert-Übersicht eines Brokers genannt wird, ebenso mögliche Provisionen entscheidend, die vor allem beim Halten von Positionen über Nacht oder über längere Zeiträume berechnet werden. Beim Intraday-Trading mit CFDs (also dem Verkauf am selben Handelstag) fallen die Finanzierungskosten meist recht gering aus. In der Regel erlauben Broker das CFD-Trading auf steigende Kurse mit allen angebotenen Basiswerten der jeweiligen Sparten, so dass Händler in den Bereichen Rohstoffe, Aktien, Devisen und Indizes ohne Rücksicht auf etwaige Restriktionen investieren können.

Sicherheitsleistungen variieren mitunter je nach Basiswert-Kategorie

Je nach Bereich können dabei unterschiedlich hohe Margin-Anforderungen vom Broker angesetzt werden. Das Einrichten von Stop-Losses (Verlustbegrenzungen) kann beim Long-Gehen zur Absicherung genutzt werden. Die Stopps können dabei im Umfeld des Einstiegskurses gelegt werden. Daneben können wagemutige Händler mit klaren Vorstellungen der zu erwartenden Kurse aber auch Stopps bei höheren Kursen einrichten, um sich so einen gewissen Gewinn zu sichern, bevor die Kurse nach einem kurzfristigen Hoch möglicherweise frühzeitig wieder sinken. Während das CFD-Risiko dem Risiko der zugrundeliegenden Basiswerte entspricht, müssen Händler für den Fall eines Verlusts Folgendes wissen: Das Ausschöpfen der maximalen Hebelwirkung führt unter Umständen zur Nachschusspflicht – gerade beim Halten von Positionen über Nacht. Grund sind die oft deutlich vom Schlusskurs des Vortages abweichenden Kurse am Folgetag. Ein kurzfristiger Ausstieg ist aufgrund der Handelszeiten nicht immer möglich.

sebastianhell1

Mein Fazit

Long gehen – das bedeutet im Kontext des CFD-Handels, dass Trader davon ausgehen, dass der Kurs eines bestimmten Basiswertes in Zukunft steigen wird. Dementsprechend wetten sie auf eben diese Kursentwicklung. Mit welchem Einsatz getradet wird, hängt einerseits vom Gewinnziel, andererseits aber auch von den Mindestanforderungen vonseiten der CFD-Broker ab. An diesem Punkt setzen die Anbieter aus dem Vergleich recht unterschiedliche Bedingungen an. Zudem können Anleger mit einem maximalen Hebel arbeiten, um so nach Einzahlung der entsprechenden Sicherheitsleistung ein Vielfaches ihres eigenen Kapitals investieren zu können.