CFDs

CFD-Hebel (Leverage) und Margin – alles über die Mindestvoraussetzungen

  • Beim Handel mit CFDs steht und fällt der Einstieg mit der Margin – der vom Händler zu leistenden Sicherheitsleistung – sowie mit dem Leverage-Wert. „Leverage“ meint den maximalen Hebel, mit dem Trader arbeiten können.
  • Sowohl die Margin- als auch Leverage-Werte schwanken zwischen Brokern zum Teil sehr deutlich. Mitunter können Trader mit einem maximalen Hebel von bis zu 1:500 handeln, also mit 1 Euro Einsatz maximal 500 Euro einsetzen.
  • Margin und Leverage stehen in einem natürlichen Verhältnis zueinander und erlauben so die Berechnung des anderen Wertes.

CFD-Kosten (Swaps) schwanken je nach Instrument

  • Die so genannten Swaps fallen in den Bereich der Trading-Nebenkosten. Eine Rolle spielen sie nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Halten von Positionen über Nacht.
  • Im Einzelfall verzichten Broker auf die Berechnung von Spreads. Dafür fallen oft die Gebühren an anderer Stelle höher aus. An einem Vergleich führt also kein Weg vorbei.
  • Je länger Positionen gehalten werden, desto eher steigen die Swaps beim Handel mit CFDs auf ein Niveau, das die endgültige Rendite sinken lässt.

CFD-Spreads – hier erzielen Broker ihren Umsatz

  • In vielen Fällen sind die Spreads der einige Gebührenaspekt, mit dem sich Trader bei den CFD-Brokern beschäftigen müssen, um eine Vorstellung von den Handelskosten zu bekommen.
  • Als Spread wird beim CFD-Handel die Differenz zwischen dem jeweiligen Kauf- und Verkaufspreis beim Trading über die Handelsplattform des Brokers bezeichnet. Die Ausrichtung der Broker wirkt sich dabei auf die Konditionen zumindest indirekt aus. Gearbeitet wird an dieser Stelle entweder mit variablen oder fixen Gebühren.
  • Die Höhe der Spreads ist ein wichtiger Hinweis darauf, in welchem Umfang die betreffenden Handelswerte am Markt nachgefragt werden. Seltener gehandelte Werte gehen meist mit höheren Spreads einher.

Welche Orderarten gibt es bei CFDs?

  • CFD-Broker bieten ihren Kunden durch mehr oder weniger viele verschiedene Orderarten die Chance, Positionen gezielt auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Orders ab einem gewissen Startpreis automatisch zu eröffnen oder zu einem bestimmten Preis schließen zu lassen;
  • Aus Trader-Sicht sind es vielfach in erster Linie die diversen „Stop-Orders“, die als Weg zur Verlustabsicherung, aber auch als Option zur Gewinnmitnahme verwendet werden können.
  • Durch Positionen mit verschiedenen Order-Varianten können diese gegenseitig abgesichert werden oder – je nach Ausrichtung – zu einem höheren Gewinn führen.

Trading-Unterschied zwischen CFDs und Forex

  • CFD-Handel erfolgt in der Regel auf Basis faktischer Underlyings bei einer 1:1-Kursabbildung. Diese Basiswerte werden an „echten“ Märkten gehandelt. Bei Devisenkursen hingegen handelt es sich im Grunde um artifiziell ermittelte Daten.
  • CFD-Broker erlauben in den meisten Fällen auch den Einsatz von Devisen bzw. Devisenpaaren als Grundlage für Differenzkontrakte;
  • Der CFD-Handel gilt als besonders volatil und bietet aufgrund des Werte-Spielraums jederzeit Chancen. Forex-Trader müssen oft auf marktrelevante Nachrichten warten, um Gewinne über steigende oder fallende Kurse zu realisieren.