CFD Daytrading – Gewinn am selben Tag realisieren

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Daytrading-Angebote sind ideal, um kurzfristige Gewinne anzustreben – auch per Mobile Trading. Erfolgreich ist der Handel innerhalb eines Handelstages aber nur mithilfe guter Strategien.
  • Daytrader sind in vielen Fällen Händler, die mit vielen kleineren Gewinnen ihr Konto füllen und dafür eher auf große Einzelinvestitionen verzichten.
  • Händler müssen sich beim Daytrading besonders gut mit den geltenden Handelszeiten für die zahlreichen handelbaren CFDs auskennen.

cfd daytradingDas so genannte Daytrading, das kann ohne Wenn und Aber gesagt werden, liegt bei CFD-Tradern im Trend. Der Grund ist vor allem darin zu sehen, dass die Zeitspanne zwischen dem Eröffnen und Schließen von Positionen und der daraus resultierenden Realisierung der Renditen kurz ausfällt. Nicht alle Händler bringen beim Handel mit Differenzkontrakten die nötige Geduld mit, um auf die Gewinne am Ende langfristiger Positionen zu warten. Im Fachjargon werden Positionen aus dem Bereich des Daytradings von Experten oft als „taggleiche“ oder „tagesgleiche“ Transaktionen tituliert. Dies liegt daran, dass das Öffnen und Schließen innerhalb eines einzigen Handelstages erfolgt. Dies wiederum definiert den maximalen zeitlichen Rahmen für das CFD Daytrading: Die maximale Laufzeit beginnt pünktlich mit dem Start eines Handelstages und endet unmittelbar zum Ende des Handelstages. Diese knapp bemessenen Zeiträume für den Handel mit CFDs machen einen guten strategischen Ansatz unverzichtbar.

Positionen haben maximal 24 Stunden Bestand

Wie beim CFD-Handel generell, gilt beim Daytrading: Trader sollten einen gewissen Erfahrungsschatz mitbringen, um sich Hoffnung auf erfolgreiche Positionen machen zu können. Und auch dann sind Verluste natürlich niemals gänzlich ausgeschlossen, denn selbst echte Experten müssen hin und wieder ein Minus in Kauf nehmen. Für Anfänger ist das Daytrading von CFDs also eher nicht ideal aufgrund der knapp bemessenen Zeitfenster. Die übliche Zeitspanne liegt mittlerweile je nach CFD-Broker aus dem Vergleich im Bereich von lediglich 30 oder 60 Sekunden bis zu maximal einem Tag. In diesem Zusammenhang wird als ein Tag, wie erwähnt, nicht der tatsächliche Zeitraum von 24 Stunden bezeichnet, sondern der Zeitrahmen, den Broker als Handelstag vorsehen. Gebräuchlich ist auch der Terminus „Kurzfrist-Handel“. Hierbei sei zur Vorsicht geraten: Über die so genannte Nachschusspflicht im Falle des Handels mit Hebelwirkung (also dem Bewegen des eigenen Kapitals in vielfacher Höhe „auf Kreditbasis“) können im Falle eines negativen Trading-Ausgangs hohe Kosten auf den CFD-Trader zukommen.

Handel über Nacht möglich, aber mit Extrakosten verbunden

Das nötige Wissen können sich Trader in der Regel über Bildungsprogramme bei den Brokern aneignen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Händler im Grunde nie ausgelernt haben, was den Willen zur konsequenten Weiterbildung auch bei fortgeschrittenen Tradern voraussetzt. Eigentlich bietet sich vielfach auch eine Chance fürs CFD Daytrading über Nacht, setzt man den Zeitraum von 24 Stunden als Grundlage an. Der Übernachthandel sollte aber wegen des erhöhten Risikos eher vermieden werden. Durch Kurs-Swaps können Kursschwankungen auftreten, ohne dass Trader darauf Einfluss nehmen können. Geld, das zeitnah für andere Zwecke benötigt wird, sollten CFd-Händler beim Daytrading nicht investieren, und auch beim Hebel-Einsatz sollten sie Vorsicht walten lassen. Im CFD-Broker-Vergleich sind diejenigen Trading-Modelle günstig, bei denen auf die Nachschusspflicht verzichtet wird, weil so massive Verluste über den eigenen Einsatz hinaus vermieden werden können. Gerade beim CFD Daytrading können sich Demokonten als idealer Weg zum Einstieg erweisen.

Daytrader können besonders vom Mobile Trading profitieren

So lernen Trader alles über die potentiellen Gewinnchancen und Verlustrisiken, müssen dabei aber nicht direkt eigenes Kapital aufs Spiel setzen, was das Erlernen der Standards entspannter gestaltet. Der vergleichsweise knappe Zeitraum, durch den sich das Daytrading auszeichnet, kann insbesondere beim mobilen Handel in seiner vollen Bandbreite ausgenutzt werden. Meist sind Rohstoffe, Aktien, Indizes und Devisenpaare handelbar, im Einzelfall aber auch ETFs, Obligationen und andere Basiswerte. Dabei haben Trader die Möglichkeit, vom Smartphone oder Tablet PC aus auf günstige Momente an den Märkten zu reagieren. Dazu braucht es lediglich eine mobile App für den Echtzeit-Handel fürs Betriebssystem des Geräts, die von seriösen Brokern kostenlos als Download angeboten wird. Gerade beim Daytrading auf CFD-Basis sollten Händler nicht nur flexibel sein, sondern genau darauf achten, die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Dazu gehört auch, kein zu hohes Risiko einzugehen. Kleinere Positionen sind meist die bessere, das Budget schonende Alternative zu hohen Einsätzen gleich zu Beginn.

Ein Beispiel für das so genannte CFD Daytrading:

Am Morgen des Handelstages zeichnet sich ein steigender Aktienkurs des Unternehmens X ab. Erwarten CFD-Trader einen Fortbestand des Kursanstiegs im Umfang von 2,00 Prozent bis zum Abend, können beim CFD Daytrading Positionen für einige Stunden eröffnet und pünktlich zum Ende des Handelstages geschlossen werden. Unter Ausnutzung des maximalen Hebels können Trader hier ein Vielfaches ihres Einsatzes als Gewinn einstreichen. Steigt der Kurs der Aktie noch deutlicher als erwartet, steigt der Gewinn im gleichen Umfang. In der Kombination aus dem tatsächlichen Kursplus und dem Hebel ergeben sich die besten Chancen für Trader, die über CFD-Broker an tagesaktuellen Entwicklungen partizipieren möchten.

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Mein Fazit

Mit dem nötigen Hintergrundwissen zum CFD-Trading kann das Daytrading sehr gute Renditen ermöglichen. Je kürzer die Zeiträume, desto schneller müssen CFD-Händler auf neue Bedingungen an den Märkten reagieren können. Für Trader, die nur ab und zu handeln, ist dieser Ansatz deshalb eher nicht ideal. Insbesondere ist auch beim Einsatz von Leverage zur Vorsicht geraten.

Autor: RP