Verschiedene Währungen werden gegeneinander gehandelt

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Devisen sind – so viel ist den meisten generell bekannt – ausländische Währungen, die unter anderem von Tradern (Händlern) gegen die heimische Währung getauscht werden. Vor der Einführung des Euro als europäische Gemeinschaftswährung mit Münzen und Scheinen mussten Reisende auch bei Fahrten innerhalb der Währungsgemeinschaft vor dem Reiseantritt oder am Zielort Geld umtauschen.
  • Für Anleger waren und sind Devisen seit jeher ein mit etwas Glück rentables Gut. Gewinne werden dabei durch die Schwankungen der Wechselkurse realisiert, die wiederum auf Basis von Angebot und Nachfrage am Markt sowie wichtigen Polit- und Wirtschaftsnachrichten auftreten.
  • Der Boom des Forex-Handels oder Forex Tradings lässt sich, wie erwähnt, durch die fortschreitende Digitalisierung erklären. Die internationalen Märkte sind durch das Internet gewissermaßen zusammengerückt. Statt den Gang zur Bank auf sich nehmen zu müssen, um einen Kauf- oder Verkaufsauftrag zu erteilen, können Händler einfach online über FX-Broker aktiv werden.

Forex Trading kann weltweit vonstatten gehen

Zugleich hat sich der Handel weg vom tatsächlichen Erwerb von Devisen und hin zum rein virtuellen FX-Handel entwickelt. Anleger tauschen also nicht mehr wirklich heimisches gegen fremdes Geld. Die erwähnte Internationalisierung hat weiterhin dazu geführt, dass Trader inzwischen nicht mehr an die Öffnungszeiten der regionalen Handelsplätze gebunden sind. Broker erlauben ihren Kunden das Agieren an internationalen Börsen und Märkten in elektronischer Form. Der Vorteil liegt auf der Handel: Schließt ein Markt, ist ein anderer wegen der Zeitverschiebung weiter geöffnet. Transaktionen vom PC aus sind so im Grunde auf allen Kontinenten und im Rahmen der Handelszeiten der Forex-Broker so gut wie rund um die Uhr möglich. Nach wie vor spielen Banken und institutionelle Investoren beim Devisenhandel eine zentrale Rolle, wenngleich die Bedeutung privater Händler in puncto Liquidität verstärkt wächst. Dabei erlauben Hebelwirkungen den Tradern Investitionen, die weit über das eigene Budget hinausgehen.

Devisenmarkt ist der größte Finanzmarkt der Welt

Um Erfolge am FX-Markt erreichen zu können, braucht es ein Verständnis für die Einflüsse, die sich auf die Kurse auswirken. Korrigiert beispielsweise die Europäische Zentralbank ihren Zinskurs (etwa über die Anhebung oder Senkung des Leitzinsniveaus), wirkt sich dies in der Regel spürbar auf den Eurokurs aus. Dass mit der richtigen Forex-Strategie durchaus hohe Gewinne realisiert werden können, erklärt sich bereits aus dem aktuellen Wachstum des Marktes. Schon jetzt werden am weltweiten Devisenmarkt Tag für Tag mehr als fünf Billionen US-Dollar umgesetzt (Stand 2013). Klar, dass da auch normale Anleger gerade in Niedrigzins-Zeiten mitverdienen möchten – zumal die Händler ganz praktisch zwischendurch vom Computer oder sogar über mobile Endgeräte Zugang zu ihren Händlerkonten bei einem FX-Broker bekommen, um Positionen zu prüfen, zu eröffnen oder zu schließen. Doch auch das Risiko sollten Händler kennen, wenn sie sich fürs Forex Trading als richtigen Ansatz entscheiden. Denn der Markt ist sehr volatil, was bedeutet, dass Währungskurse nach wichtigen Ereignissen massiven Schwankungen unterliegen können. Und diese bergen neben guten Gewinnmöglichkeiten auch ein hohes Verlustrisiko.

Faire Mindestanforderungen sprechen auch Privatanleger an

Der Handel als solcher erfolgt bei den meisten Brokern direkt (also „over the counter“) und ohne die Einbeziehung von externen Vermittlern. An- und Verkäufe werden somit unmittelbar zwischen den verschiedenen Partizipienten des Forex-Marktes abgewickelt. Der Handel über die virtuellen Broker-Dienste erweist sich für ganz normale Anleger auch deshalb als vorteilhaft, weil dort vielfach Demokonten angeboten werden und Positionen bereits mit sehr geringem Mindesteinsatz ausgeführt werden können. Demo-Accounts helfen Tradern bei der Entwicklung einer geeigneten Forex-Strategie und dabei zu erkennen, welcher Händlertyp sie sind. Zusätzlich fallen die Anforderungen für die Kontoeröffnung in Form einer Ersteinlage gering aus. FX-Trader in spe müssen somit keine hohen Summen investieren, um erste Erfahrungen sammeln zu können. Gehandelt werden Devisen als Währungspaare, die zum Beispiel als „USD/EUR“ (US-Dollar und Euro) dargestellt werden. Wichtig: Die erst genannte Währung ist dabei der Ausgangswert, im Beispiel also der US-Dollar.

Mehrheit der Händler setzt auf die beliebtesten Werte

Unterschieden wird beim Forex-Handel zwischen Majors, also den meist gehandelten Devisenpaaren wie eben Euro und US-Dollar, und Minors, den seltener getradeten Instrumenten. Sehr selten genutzte Paare werden auch mit dem Attribut „exotisch“ bezeichnet. Sie gelten als sehr riskant und sind damit eher für erfahrene Forex-Händler geeignet. Generell kommt es am Forex-Markt ständig zum wechselseitigen Tausch von Devisen, was die steten Kursschwankungen erklärt. Wer diese als Händler einzuschätzen weiß und imstande ist, aus Handelssignalen die richtigen Rückschlüsse für neue Trades zu ziehen, kann binnen kurzer Zeit stattliche Gewinne erreichen. Dabei gilt: Je höher die Risikobereitschaft, desto mehr Rendite winkt. Ein gesundes Risikomanagement aber sollten Anleger auf ihrem Weg zum FX-Millionär nicht aus dem Blick verlieren.

sebastianhell1

Mein Fazit

Der Terminus Forex oder auch „FX“ ist der international übliche Begriff für den Devisenmarkt, wobei die Abkürzung für das englische „Foreign Exchange“ steht. Dieser Markt ist der weltweit größte Finanzbereich und bietet Anlegern aufgrund der digitalen Handelsmöglichkeiten im Grunde die Gelegenheit, rund um die Uhr zu traden und mit Devisen hohe Gewinne zu erzielen. Der Handel mit Hebelwirkung erlaubt Tradern Investitionen, die weit über das eigene Budget hinausgehen. Unterschieden wird beim FX-Handel zwischen den Minors, den mehr oder weniger exotischen (und riskanten) Währungspaaren und den Majors, den meist gehandelten Währungspaaren wie US-Dollar und Euro. Letztere sind das gebräuchlichste Instrument des gesamten Devisenmarktes.

Autor: RP