Warum macht Forex-Handel Sinn?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Das Handeln mit Forex-Werten erweist sich für Trader deshalb als so interessant, weil sie über die Forex-Software der Online-Broker verschiedene Handelsarten verwenden und durch kluge Investitionsentscheidungen auch bei Phasen sinkender Devisenkurse Rendite realisieren können
  • Je nachdem, welche Handelszeiten Forex-Broker auf ihren Handelsplattformen vorsehen, können Trader unter idealen Bedingungen nahezu 24 Stunden am Tag agieren und Bewegungen am Markt für sich nutzen
  • Der Leverage-Handel mit einem individuell einstellbaren maximalen Hebel erlaubt Tradern den Einsatz eines Vielfachen ihres eigentlichen Guthabens – dabei muss stets bewusst investiert und eine mögliche Nachschusspflicht berücksichtigt werden

Stellt man die Frage, weshalb das Forex Trading für normale Anleger sinnvoll ist, geht es zwangsläufig um die Argumente, die Händler zur Eröffnung eines Handelskontos bei einem der vielen nationalen und internationalen FX-Broker bewegen. Ein erstes Pro-Argument für den Handel mit Devisen ist darin zu sehen, dass sich je nach Zusammenstellung der Laufzeiten beim Broker Gelegenheiten zur zeitnahen Gewinnmitnahme bieten bei korrekter Vorhersage der Entwicklungen bei den ausgewählten Devisenpaaren. Teilweise erreichen Händler schon innerhalb einer einzigen Minute Gewinne. Es zeigt sich, dass die bewusste Broker-Auswahl nicht nur eine gute Bandbreite von Handelsarten und handelbaren Assets (Basiswerten) abdeckt. Es geht dabei auch darum, dass langfristig agierende FX-Trader auf ihre Kosten kommen wie auch Händler, die eher auf kurzfristige Effekte am Devisenmarkt setzen möchten.

Gewinne sind in allen Marktumgebungen denkbar

Im nächsten Schritt geht es um die Gelegenheit, bei positiven wie negativen Änderungen am Markt gleichermaßen Rendite erzielen zu können. Denn nicht nur der Kauf von Devisen (Long-Positionen) kommt infrage. Ebenso sind Short-Orders (also Leerverkäufe) möglich, um an der aktuellen Marktsituation zu partizipieren. Sinnvoll ist der Forex-Handel auch deshalb, weil Anleger schon mit sehr wenig Eigenkapital starten können. Als Mindesteinlage für eine Kontoeröffnung sehen viele Devisen-Broker lediglich Summen im unteren dreistelligen Eurobereich vor. Und auch die Mindesteinsätze fallen vielerorts zwei- oder gar nur einstellig aus. Dies erlaubt – zum Beispiel im direkten Vergleich mit Investitionen am Aktienmarkt – den Handel auch mit eher kleinem Budget.

Rund um die Uhr Devisen handeln – mit Planung und Sachverstand

Dennoch sind hohe Gewinne machbar, denn beim Forex-Handel spielt der so genannte Hebeleffekt (Leverage) eine zentrale Rolle. So können Händler ein Vielfaches ihres eigenen Guthabens investieren. Der nächste Vorzug beim Handel mit Devisen ist in den Handelszeiten zu sehen. Normalerweise können rund um die Uhr an allen Handelstagen der Woche Orders ausgeführt werden – Kursschwankungen aufgrund der Öffnungszeiten sind so nicht zu erwarten. Daraus ergibt sich die Gelegenheit, auch in den Abend- oder Nachtstunden zu traden, wenn Händler tagsüber keine Zeit für den FX-Handel finden. Die Handelsplattformen der Online-Broker machen Trader nicht nur zeitlich, sondern im gleichen Maße örtlich unabhängig. Ein normaler stationärer Rechner mit Internetzugang reicht aus, um zu handeln. Die zeitliche Unabhängigkeit sollte jedoch richtig eingeschätzt werden.

Händler sind beim FX-Handel weitgehend auf sich selbst gestellt

Auch wenn die Mehrheit der Broker in der Forex-Handel-Erklärung die Option für Rund-um-die-Trading bietet: Es gibt Tageszeiten, zu denen die Bewegungen am Devisenmarkt besonders stark oder sehr schwach ausfallen. Aus diesem Grund sollten Händler genau wissen, wann welche Märkte Chancen bieten. In den frühen Morgenstunden ergeben sich gleich nach dem Öffnen des Devisenmarktes meist bessere Gelegenheit als zur Mittagszeit, wenn auch die Märkte eine kleine Pause einlegen. Trader, die erst nach Feierabend die Zeit zum Devisenhandel finden, werden auf dem heimischen Markt eher keine Möglichkeiten vorfinden. Dagegen bieten dann Märkte im richtig gewählten Ausland aufgrund der Zeitverschiebung durchaus Handelsoptionen. Inwiefern der Forex-Handel einen Sinn für Trader ergibt, ist auch eine Frage der eigenen Interessen. So ist das Agieren vom heimischen Rechner aus nicht gerade eine kommunikative Angelegenheit.

Forex Trading im Demomodus ohne Risiko kennenlernen

Trotz aller Bildungsangebote von Seiten der Broker ist die selbstständige Arbeitsweise gerade zu Beginn des Forex Tradings nicht ideal. Die Entscheidungen muss jeder Händler aber ohnehin allein treffen, selbst wenn man Angebote im Zusammenhang mit dem zunehmend in der FX-Branche auftauchenden „Social Trading“ für sich nutzt. Die Verantwortung für die Einsätze liegt auch beim Nachbilden der Positionen anderer Trader jeweils beim einzelnen Händler. Wichtig für den sinnvollen Einstieg ist deshalb – dieser Hinweis kann gar nicht oft genug angeführt werden – das nötige Know-how. Ohne hohen Erfolgsdruck können sich Trader ihr Wissen zum Forex-Handel am besten mit einem kostenlosen Demokonto aneignen. Dies verhindert frühzeitige schmerzliche Verlust in der Lernphase. Zudem finden Anleger rasch heraus, ob sie und Forex Trading tatsächlich zueinander passen. Der Ansatz „learning by doing“ ist einmal mehr der Königsweg, um nach ersten risikofreien Orders erstmals echtes Geld in Positionen einzusetzen.

sebastianhell1

Mein Fazit

Während der Aktienhandel im klassischen Sinne nur während der geltenden Handelszeiten möglich ist, können Anleger den Forex-Handel rund um die Uhr nutzen. Irgendwo auf der Welt gibt es immer die Gelegenheit, FX-Positionen eröffnen zu können. Zugleich ist der Forex-Markt besonders volatil und bietet aus diesem Grund jederzeit Chancen für hohe Gewinne. FX-Broker bieten Tradern darüber hinaus den Handel mit Hebel an. Mit jedem Euro Einsatz können so je nach Angebot sogar 400 Euro oder noch mehr investiert werden. Nicht unterschätzen dürfen Händler dabei aber eins gemäß der Forex-Handel-Erklärung: Die ständigen Schwankungen am Devisenmarkt bergen ebenso Chancen wie Risiken. Ein gutes und individuell abgestimmtes Risikomanagement ist daher dringend angeraten. Auch sollten vor allem unerfahrene FX-Trader zunächst am eigenen Wissensaufbau arbeiten und dabei am besten auf Demokonten vertrauen.

Autor: RP