FOREX in Deutschland

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Der Forex-Handel in Deutschland gewinnt zusehends an Bedeutung. Neben professionellen und institutionellen Investoren erkennen auch private Anleger immer stärker die Chancen, die am Devisenmarkt lauern. Wenn Trader die Risiken kennen, können sie dies gut nutzen
  • Auch die Zahl der in Deutschland ansässigen FX-Broker steigt. Sie bieten, ähnlich wie britische Anbieter, im Regelfall einen besonders guten Anlegerschutz durch staatliche Regulierungen
  • Deutsche Devisenhändler sind nicht gezwungen, einen Broker aus der Heimat zu bevorzugen. Vielmehr sollten die Konditionen insgesamt den Ausschlag geben bei der Auswahl eines geeigneten Brokers aus dem Vergleich

forex in deutschlandDer deutsche Markt wird für die Anbieter aus dem Forex-Broker-Test immer wichtiger. Bedingt durch die sehr geringen Kapitalzinsen suchen ganz normale Anleger zunehmend Möglichkeiten, ihre Ersparnisse gewinnbringend zu investieren. Und dabei landen sie verstärkt am Devisenmarkt. Dieser ist schon deshalb lukrativ, weil Tag für Tag mehr als fünf Billionen US-Dollar bewegt werden, so dass es fast rund um die Uhr an allen Handelstagen Gewinn-Gelegenheiten geben kann. Ein Forex-Broker-Test zeigt zügig, dass es beim Thema „Forex in Deutschland“ zweierlei Dinge zu beachten gilt. Einerseits gibt es Broker, die zwar auch deutsche Forex-Trading-Fans ansprechen, aber ihren eigentlichen Sitz im – meist europäischen – Ausland haben. Auf der anderen Seite gibt es Anbieter für den Handel mit Devisen, die ihren Firmensitz in Deutschland haben.

Nur wenige Broker sind in Deutschland ansässig

Dieser auf den ersten Blick für Anfänger vielleicht eher unwichtige Aspekt wirkt sich in der Realität deutlich auf die Bedingungen beim Trading aus. Die große Mehrheit der Dienstleister aus dem Online-Broker-Vergleich verfügt maximal über eine Zweigstelle innerhalb Deutschlands. Nur wenige Anbieter wie der Münchener Broker QTrade oder das Hamburger Unternehmen Varengold Bank AG sind tatsächlich in Deutschland ansässig. Wichtig ist dieser Punkt im Vergleich der Forex-Broker unter anderem hinsichtlich der Kontaktmöglichkeiten. Einen deutschsprachigen Support bieten zwar mittlerweile viele Anbieter in der Branche – eine günstige deutsche Service-Hotline ist aber keineswegs überall Teil des Kundendienstes. Noch wichtiger wird der Heimatstandort im Zusammenhang mit dem Thema Einlagensicherung und einer möglichen staatlichen Regulierung. Der Verzicht auf Deutschland-Niederlassungen und die Bevorzugung eines ausländischen Standorts lässt sich vor allem damit begründen, dass Broker die strengen Aufsichtsregularien der zuständigen Aufsichtsbehörde und den damit verbundenen hohen bürokratischen Aufwand am deutschen Markt scheuen.

Staatliche Regulierung schafft Vertrauen auf Seiten potentieller Trader

Zuständig ist im Falle deutscher Forex-Broker die BaFin – die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie gilt innerhalb Europas als strengste Behörde neben der britischen Financial Conduct Authority (FCA). An dieser Stelle zeigt sich einer der wesentlichen Vorzüge von Anbietern des Handels mit Forex-Instrumenten in Deutschland: Der Devisenhandel erlebt derzeit einen Boom im Spektrum der Privatanleger, wenngleich der Interbankenmarkt und institutionelle Investoren weiterhin im digitalen Zeitalter einen Löwenanteil des gesamten Handelsvolumens ausmachen. Doch die Machtverhältnisse verschieben sich zusehends, und viele deutsche Trader suchen mittlerweile gezielt nach deutschen Anbietern. Denn diese bieten neben der transparenten Regulierung durch die besagte BaFin im nächsten Schritt eine gute finanzielle Absicherung in Form der Einlagensicherung. In Deutschland sieht die Gesetzeslage eine Mindestabsicherung in Höhe von 100.000 Euro (bzw. maximal 90 % des Kontoguthabens) vor.

Deutsche FX-Broker bieten sehr gute Einlagensicherungs-Bedingungen

Im Falle der Devisen-Broker wird diese Sicherung im Normalfall durch das Führen der Händlerkonten bei Partnerbanken und somit über die EdB – die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH – geboten. Teilweise sind je nach Anbieter zusätzliche Absicherungen vorgesehen, so dass auch Vieltradern ausreichend Schutz geboten wird. Haben die Partnerbanken hingegen ihren Sitz in Großbritannien oder anderen Ländern, kann die maximale Absicherungssumme geringer ausfallen. Britische Institute etwa setzen die Obergrenze mit 50.000 Pfund an, anderswo ist es oft deutlich weniger. Der Sitz in Deutschland samt Regulierung garantiert Tradern auf der anderen Seite eine transparente Gestaltung der Handels- und Gebührenmodelle. Generell unterliegen nur die Guthaben der Einlagensicherung. Die Verantwortung für etwaige Verluste aus dem Forex Trading liegt ganz beim Händler.

Mit einem Missverständnis muss jedoch aufgeräumt werden: Transparenz bedeutet nicht, dass der jeweilige Anbieter zugleich als optimaler Forex-Broker aus dem Online-Vergleich hervorgeht. Ein- und Auszahlungsgebühren variieren je nach Trading-Angebot, auch Spreads und die Mindestanforderungen für Transaktionen fallen unterschiedlich aus. Wichtig ist dabei zunächst, dass FX-Broker über alle Handelskosten und Anforderungen offen und ehrlich Bericht erstatten.

Guter mehrgleisiger Support sollte selbstverständlich sein

Fragen bezüglich der Leistungen, der Handelsplattform und zu anderen Themen können Händler bei deutschen Brokern problemlos stellen. Der bereits erwähnte deutschsprachige Support kann beim typischen Broker für FOREX in Deutschland verschiedene Formen haben. Je facettenreicher die Angaben an dieser Stelle der Übersicht zu FX-Brokern „made in Germany“ ausfällt, desto flexibler und bequemer können Kunden den Kontakt zu Service-Mitarbeitern der Dienstleister aufnehmen. Standard sind längst Hotline, Mail-Kontakt und ein Live-Chat. Auch via Skype können Kunden ihre Broker oft erreichen. Der Besuch in der Niederlassung zum direkten Beratungsgespräch ist jedoch eher eine Ausnahme, wie sie weitgehend bei Banken mit eigenen Brokerage-Modellen zu finden ist. Aufschluss über die Heimat des Forex-Brokers gibt in jedem Fall das Impressum.

Erfahrungswerte anderer Händler müssen objektiv bewertet werden

Die strengen Regulierungsauflagen bedeuten nicht zwingend, dass die Kosten für Trader bei einem Broker im Bereich Forex aus Deutschland höher ausfallen müssen. Ein genauer Vergleich der Broker bringt Klarheit, wie es um die möglichen Gebühren und Nebenkosten steht. Wie bei Anbietern aus dem Ausland gibt es auch bei den deutschen Betreibern teure und günstige Modelle für den FX-Handel, was den Online-Vergleich umso sinnvoller macht. Ein Hinweis auf Seriosität sind neben einer langen Aktivität als Anbieter zudem die Erfahrungen von Bestandskunden und ehemaligen Nutzern. Sie geben Aufschluss darüber, wie zufrieden Trader mit dem Angebot der Broker sind oder waren. Allerdings sollte dabei erkennbar sein, dass die geäußerte Kritik nicht allein auf Misserfolgen und eigenen Fehlentscheidungen fußt.

Ein guter Einstieg in die Materie sind im nächsten Schritt Demokonto-Modelle. Diese sollten – wie übrigens das eigentliche Händler- oder Live-Konto – gebührenfrei angeboten werden. Am besten ohne Zeitlimit und mit einem ordentlichen Budget für Test-Trades. Hier zeigt sich im Vergleich der Online-Broker eine sehr große Bandbreite zwischen einigen hundert Euro und Summen im sechsstelligen Bereich. Wichtig für Trader: Ein Zwang zur Eröffnung eines Echtgeld-Kontos inklusive Ersteinlage sollte am besten nicht vor der Nutzung eines Demokontos stehen.

Wechsel zu anderen FX-Brokern sollte unbürokratisch vonstatten gehen

Bei Nichtgefallen können sonst unnötig hohe Auszahlungs-Gebühren im Kontext der Kontolöschung entstehen. Mit dem Zahlungsverkehr ist – nicht nur beim deutschen Angebot im Vergleich der Online-Broker – auch die allgemeine Frage nach den möglichen Zahlungsmethoden und damit einhergehenden Gebühren verbunden. Zahlungen per Kreditkarte und Banküberweisung sind mehrheitlich kostenlos und zugleich bei einigen regulierten Brokern ohnehin die einzig zulässigen Wege für den Zahlungsverkehr. Andere Betreiber erlauben zudem Zahlungen über moderne Zahlungsdienste wie die eBay-Tochter PayPal oder den Mitbewerber Skrill (ehemals MoneyBookers). Viele weitere Dienste tummeln sich an dieser Stelle des Angebots der Forex-Broker am Markt. In diesen Fällen verursachen Zahlungen oft Extra-Gebühren, die ebenfalls Einfluss auf die Handelskosten haben. Letztlich geht es beim Forex-Trading-Lernen darum, dass möglichst viele Handelsinstrumente und Handelsarten angeboten werden. Ein sehr hoher maximaler Hebel erlaubt privaten Anlegern das Trading mit geringem Eigenkapital-Einsatz.

Gebühren müssen für den Rendite-Vergleich bekannt sein

Kommissionen und Provisionen werden über den Spreads hinaus meist nicht erhoben, also bei der Mehrheit der Dienstleister im Bereich FOREX in Deutschland. Händler, die alle genannten Punkte beim Forex-Broker-Vergleich im Blick behalten und einen ausführlichen Vergleich vornehmen, können auch und gerade bei in Deutschland beheimateten Branchenvertretern zu günstigen Konditionen Händlerkonten eröffnen, um mit Transaktionen auf Devisen gute bis sehr gute Renditen erzielen. Welcher Gewinn am Ende verbucht wird, entscheiden natürlich die eigenen Entscheidungen im Alltag eines jeden Forex Traders – eben in Kombination mit den Trading-Kosten vom Spread über die Überweisungsgebühren bis hin zu den an anderer Stelle erklärten Finanzierungskosten.

sebastianhell1

Mein Fazit

Es gibt sie, die Forex-Broker mit Sitz in Deutschland. Die Frage nach dem Standort sollte aber niemals die einzige sein, mit der sich Anleger mit Trading-Interesse auseinandersetzen. Generell muss das Angebot für den Devisen-Handel insgesamt stimmen. Dies bedeutet, dass neben der überdurchschnittlichen strengen staatlichen Regulierung und der guten Einlagensicherung natürlich auch möglichst geringe Gebühren und verständliche Forex-Handel-Erklärungen gefragt sind, damit Sie als Neukunde sicher sind, dass Sie den optimalen Online-Broker im Test gefunden haben.

Autor: RP