Forex

Finanzierungsgebühren (Swaps) bei FOREX

  • Vielfach beschäftigen sich Trader im Broker-Vergleich einzig und allein mit den Spreads als Gebührenaspekt – ein Fehler, denn gerade bei Leerverkäufen und dem so genannten Wochenendhandel treten oft mehr oder weniger hohe Finanzierungsgebühren in Form von Swaps auf
  • Die Abrechnung kreditbasierter Orders erfolgt von Seiten der Broker üblicherweise zu den tagesaktuellen Zinssätzen am Markt. Längere Haltezeiten führen aus diesem Grund zwangsläufig zu steigenden Finanzierungskosten, was am Ende die realisierten Gewinne reduziert bzw. die Verluste nochmals steigen lässt.

Leverage (Hebel) und Margin bei FOREX

  • Die Margin als Sicherheitsleistung für das Eröffnen von Forex-Positionen bildet zusammen mit dem maximalen Hebel (Leverage) die elementaren Rahmenbedingungen, unter denen Händler Orders ausführen können, und insbesondere mit welchem Höchsteinsatz
  • Die Margin und der maximale Hebel für den Devisenhandel sind unmittelbar miteinander verbunden und erlauben zumeist, wenn einer der beiden Werte bekannt ist, die Berechnung des jeweils anderen Wertes
  • Die Margin gibt an, über welche Summen Händler mindestens auf ihrem Trading-Konto verfügen können, was vor allem der Absicherung im Verlustfall dient. Der maximale Hebel, der zum Teil bei bis zu 1:400 liegt, erlaubt Händlern, für jeden Euro Eigenkapital ein Vielfaches in Positionen investieren zu können

Forex Spreads – der wichtigste Gebührenaspekt beim Devisenhandel

  • Gebühren können Trader am Forex-Markt in unterschiedlicher Form ausmachen, wenn sie sich präzise mit den geltenden Konditionen der Betreiber aus dem Online Broker Test befassen. Die Spreads – also die Differenzen zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis am Devisenmarkt – gehören zu den Standard-Kosten
  • Im Broker-Vergleich finden sich vor allem Anbieter, bei denen Spreads fix abgerechnet werden. Alternativ können Trader aber auch Brokern den Vorzug geben, bei denen Spreads flexibel und auf die Markt-Veränderungen abgestimmt kalkuliert werden. Ständige Aktualisierungen zeigen sich letztlich bei allen Anbietern
  • Die Forex Spreads fallen bei den meist gehandelten Devisenpaaren mit Beteiligung von US-Dollar oder Euro am geringsten aus, im Falle exotischer und weniger gefragter Werte ist an dieser Stelle generell mit höheren Gebühren zu rechnen

Die Orderarten für FOREX in der Übersicht

  • Forex Broker bieten ihren Kunden über die Handelsplattformen die Gelegenheit zum Einsatz diverser Orderarten. Gute Anbieter arbeiten gleich mit einer ganzen Reihe solcher Orderarten, so dass Händler flexibel auf die jeweils aktuelle Situation am Devisenmarkt reagieren können
  • Etliche Orderarten dienen in erster Linie dazu, drohende Verluste zu begrenzen oder bereits erreichte Gewinne gegen Kursentwicklungen während der Haltezeiten abzusichern
  • Zum Teil erlauben Online Broker die Nutzung bestimmter Handelsarten nur in Verbindung mit gewissen Forex-Instrumenten und zu begrenzten Handelszeiten, so dass Trader ihren potentiellen Software-Anbieter auch diesbezüglich genau auswählen müssen