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Warum in Gold anlegen?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Ganz normale Anleger nennen in erster Linie den Inflationsschutz als Argument für ihre Investitionen in Gold. Der einzige Vorteil ist die fraglos gute Krisensicherheit aber nicht → spätestens die massiven Kurszuwächse der vergangenen Jahre haben unter Beweis gestellt, dass das Edelmetall immer für eine Überraschung gut ist.
  • Die Tatsache, dass die Nachfrage nach Gold weltweit und nicht zuletzt in asiatischen Staaten konstant wächst, leistet den Preisentwicklungen weiterhin Vorschub. Auch Kleinanleger können bei klugen Vorgehen von diesem Zuwachs des Preises profitieren
  • Während die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts bei vielen Anlageklassen wie Wertpapieren durchaus präsent ist, zeigt die anhaltend hohe Gold-Nachfrage, dass ein Investment in diesem Bereich höchstens in der Theorie von einem vollständigen Ausfall auszugehen hätte.

Gold – für viele der beste Schutz gegen eine steigende Inflation

Warum in Gold anlegen?

Anleger, die ihr Geld in das Edelmetall Gold investieren, tun dies in vielen Fällen vor allem deshalb, weil ihnen dies von Beratern wegen der hohen Inflationssicherheit empfohlen wird. Gänzlich verkehrt ist dieser Rat schließlich nicht, wenngleich es keine Garantie für einen eindeutigen Aufwärtstrend gibt. Da die verfügbaren Ressourcen im Bereich Gold auf natürlicher Basis begrenzt sind, während die Nachfrage stetig steigt, ist zumindest auf lange Sicht durchaus von einem weiteren Anstieg des Goldpreises auszugehen, auch wenn es kurzfristige Rückschläge geben kann. Glücklich können sich all jene Spekulanten schätzen, die schon vor vielen Jahren in der Zeit vor der letzten Preisexplosion, also vor dem Ausbruch der Krise ab dem Jahr 2006 eingestiegen sind. Denn sie durften miterleben, wie sich ihr in Gold angelegtes Vermögen über die Haltezeit vervielfachte.

Fraglos ist der Wertzuwachs natürlich in erster Linie eine Frage des Vermögens, das seinerzeit in das Edelmetall investiert wurde. Doch selbst Kleinanleger konnten zuletzt aufgrund der verschiedenen Gold-basierten Finanzprodukte durchaus respektable Rendite-Ergebnisse realisieren.

Nachfrage in boomenden Wirtschaftsregionen wächst konstant

Die Tatsache, dass Gold in Ländern wie China oder Indien und vielen arabischen Staaten zunehmend gefragt ist und darüber hinaus in der Industrie (z.B. der IT-Branche als Bauteil in Smartphones oder PCs) eine sehr wichtige Rolle spielt, weist auf eine weiterhin gute Entwicklung des Goldpreises im Interesse der Anleger hin. Denn wie gesagt: Unbegrenzt kann Gold nicht gefördert werden, auch wenn sich Experten bei der Einschätzung der noch verfügbaren Reserven nicht immer einig sind. Die Frage, warum es sinnvoll ist in Gold anzulegen, lässt sich also vorrangig mit der natürlichen Begrenztheit erklären. Dass sich Investments lohnen, darf aber weder allgemeingültig noch unkommentiert als Information stehenbleiben. Denn es gibt zum Beispiel Unterschiede bezüglich der Spekulationsrisiken und Gewinnchancen bei den verschiedenen Produkten, die der Markt Anlegern bietet. Barren gibt es bei Goldhändlern schon ab einem Gewicht von einem Gramm – ein gutes Geschenk also, um auch den Nachwuchs ans Spekulieren heranzuführen.

Auch steuerliche Aspekte spielen eine Rolle

Wer sich fragt, ob das Investieren in Gold im eigenen Fall interessant sein kann, sollte sich generell immer die steuerlichen Aspekte vor Augen führen. Denn anders als im Falle von Aktien oder derivaten Finanzprodukten zahlen Anleger bei Gold keine Abgeltungssteuer, die sonst in Deutschland bei 25 % des Gewinns aus Spekulationsgeschäften liegt. Zumindest gilt dies für den normalen Anleger, der mit seinen Ersparnissen Investitionen in Gold tätigt und weder im Falle eines Kaufs noch eines Verkaufs Steuern zahlt, wenn die Haltezeiten bei mindestens 12 Monaten liegen. Gleiches gilt übrigens für andere physische Edelmetalle wie Silber oder Platin, die ebenfalls bei vielen Investoren sehr beliebt sind, wie die Kursanstiege der vergangenen Jahren eindeutig erkennen lassen.

Aber Vorsicht: Gebühren werden bei Transaktionen über Banken oder andere Goldhändler durchaus fällig – etwa für die Lagerung und Aufbewahrung der Goldreserven in ihren Tresoren.

Anleger mit kleinen Budgets können durch physisches Gold also Schritt für Schritt den Vermögensaufbau vorantreiben, während bei Fondsanteilen oder Aktienkäufen direkt auf einen Schlag größere Summen investiert werden müssen, damit es sich für Sparer überhaupt angesichts der generell entstehenden Handelskosten lohnen kann.

Trennung zwischen physischem Gold und Anlageklassen auf Goldbasis

Wichtig ist die Trennung zwischen dem erwähnten physischen Gold und sogenanntem „Papiergold“. Selbst dem Edelmetall gegenüber kritisch eingestellte Analysten bestätigen, dass Gold im Rahmen einer Risikostreuung innerhalb des Portfolios wenigstens zu einem Teil zum Standard gehören sollte. So vertrauen viele Aktionäre in einem gewissen Umfang zu Diversifikationszwecken auch auf Gold, während sie sonst vielleicht eher in Wertpapiere oder sogar Immobilien investieren, die als ähnlich krisenfest beurteilt werden wie das Gold selbst.

Gold gilt gemeinhin als relativ risikofreies Investment am Finanzmarkt. Was nicht bedeutet, dass nicht auch in diesem Bereich von Zeit zu Zeit infolge von Kurskorrekturen Verluste auf Seiten der Goldanleger hinzunehmen sein können.

Die bisherigen zentralen Fakten in der Übersicht:

    1. Gold ist nur begrenzt in der Natur verfügbar & gilt als sehr krisensicher.
    2. Die Nachfrage nach Goldschmuck und Gold für die Industrie wächst stetig.
    3. keine Steuerpflicht bei Haltezeiten von mind. 12 Monaten
    4. allgemein keine Steuern beim Kauf/Verkauf
    5. Lagerung von Gold beim Händler verursacht Kosten.

Gewinne erreichen Anleger nur bei steigenden Kursen

Neben der positiven Tatsache, dass Gold weitgehend steuerfrei von normalen Händlern gehandelt werden kann, darf im Rahmen der Fragestellung „Warum in Gold anlegen?“ aber auch eine negative Eigenschaft niemals verschwiegen werden: Wer mit Gold handelt, verdient nur etwas bei einem Anstieg des Goldpreises. Zinserträge gibt es beim Handel mit physischem Gold generell nicht. Ein Kursrisiko hingegen gibt es dennoch. Um eine Rendite erreichen zu können, muss ich als Anleger schon einen Kurszuwachs abwarten, der als Gewinn so hoch ausfällt, dass nach Abzug der Gebühren im Verkaufsfall tatsächlich noch ein Plus übrig bleibt. Analysten loben Gold dafür aber dahingehend, dass es im direkten Vergleich sogar sicherer als viele Staatsanleihen ist – dort aber erhalten Investoren immerhin eine gewisse jährliche Garantie-Rendite.

Physisches Gold ist auch für all jene Anleger von Interesse, die einen Zusammenbruch der digitalen Handelsplätze im Zuge eines potentiellen terroristischen Angriffs oder einer Hackerattacke fürchten. Gold bleibt Sparern erhalten, wenn die Systeme ihren Dienst verweigern. Besser noch: Das weltweit beliebteste Edelmetall wird in einem solchen Szenario mit hoher Wahrscheinlichkeit einen erneuten massiven Kursboom erleben.

Was spricht gegen den Kauf von Gold?

Ein Argument gegen einen aktuellen Einstieg in Gold ist nach Aussagen mancher Ökonomen, dass der Goldpreis derzeit schlicht und ergreifend zu hoch liegt. Der Ruf nach einer Preiskorrektur wurde in den vergangenen zwei, drei Jahren zunehmend lauter. Nicht gänzlich ohne Folgen, denn in der Tat ist der Kurs nach zwischenzeitlicher Rekordjagd wieder teilweise gesunken, so dass die Verlockungen mittlerweile wieder größer geworden sind für Anleger, die anderweitig keine Alternativen zum Goldkauf sehen. Damit jedenfalls sind die Sorgen bezüglich einer möglichen „Goldblase“ erst einmal aus der Welt geschafft, wenngleich der Preis nach wie vor recht hoch ausfällt, so dass sich mancher potentielle Investoren eher zurückhält. Richtig jedenfalls ist, dass Gold nicht mehr so günstig zu haben ist wie in der Zeit vor der internationalen Wirtschaftskrise.

Welche Potenziale sehen Analysten für die Goldpreis-Entwicklung?

Mancher Experte ist der Auffassung, dass Gold noch einen dramatischen Spielraum nach oben hat. Teils ist vor dem Hintergrund des Verhältnisses zwischen den staatlichen Geldreserven und den von Staaten gehaltenen Goldmengen durchaus ein dauerhafter Goldpreis in Höhe von mehr als 10.000 US-Dollar denkbar sei. Fraglos sind dies ebenfalls nur Spekulationen, und niemand weiß, wohin die Reise gehen wird. In jedem Fall sind Krisen an den Finanzmärkten Auslöser einer steigenden Nachfrage nach Gold – ein frühzeitiger Einstieg kann sich somit immer bezahlt machen.

Warum in Gold anlegen und vor allem wie?

Die Tatsache, dass Gold nicht nur physisch gehandelt wird, sondern auch in Verbindung mit Aktien (beispielsweise von Betreibern von Goldminen), Fonds (mit Absicherung auf Goldbasis) oder Zertifikaten am Markt offeriert wird, schafft eine bessere Auswahl, verlangt von Anlegern in spe aber im gleichen Maße ein gewisses Grundverständnis für die Möglichkeiten und Risiken der verschiedenen Produkte. Ohne dieses Wissen sollten Anleger eher Abstand von allen nicht physischen Angeboten nehmen.

Quo vadis, Goldkurs? Uneinigkeit bezüglich der Prognosen

Um die Wertbeständigkeit des Goldes wissen Anleger dank konsequenter medialer Berichterstattung, die immer wieder davon kündet, dass das Edelmetall im Ernstfall in Krisenzeiten der letzte helfende Anker sein kann. Allerdings gibt es auch zum Teil auch eine gewisse Schattenseite, denn auch in diesem Bereich zeichnen sich am Markt hin und wieder Kursschwankungen auf, die Verluste entstehen lassen können. Allein in den vergangenen drei Jahren (Stand Anfang 2016) bewegte sich der Goldpreis international im Bereich von einem Höchststand von mehr als 1900 US-Dollar je Feinunze bis knapp über 1000 Dollar. Wer im falschen Moment in der Hoffnung auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends investierte, hatte dabei oft das Nachsehen. Eindeutige und verlässliche Prognosen zur weiteren Entwicklung des Preises sind kaum möglich, auch und gerade wegen der Wechselwirkungen – zum Beispiel in Verbindung mit dem Wert des US-Dollars oder Euros.

Dollar-Kurs ist im Falle eines Verkaufs von zentraler Bedeutung

Zu nennen ist in diesem Rahmen vor allem das Wechselkursrisiko, denn Gold wird in Dollar gehandelt, so dass im Verkaufsfall zeitgleich ein Umtausch der erlösten Dollar in Euro erforderlich ist. Allerdings haben längst auch Investoren auf Euro-Basis die Chance, mit guten Erträgen in Gold zu investieren. Mittlerweile fallen die Ergebnisse nur bedingt schlechter aus als bei Dollar-Investitionen.

Die Frage der Aufbewahrung physischen Goldes

Es braucht wie in allen Marktbereichen also den richtigen Riecher, um Argumente dafür nennen zu können, dass Anlegen in Gold sinnvoll ist. Anleger, die mit ihren Investments nicht allein bei steigenden Kursen Geld verdienen möchten, sind bei Gold eher nicht an der richtigen Adresse. Der Grund: Gold an sich wirft als physisches Spekulationsobjekt in der Tat einzig dann Rendite ab, wenn der Kurs steigt. Zinserträge sichern sich Investoren nicht. Erst durch den Verkauf entsteht ein faktischer Gewinn bei einer entsprechenden Veränderung des Goldkurses. Allgemein raten Analysten zu einem Anteil von etwa 5,00 bis 10,00 Prozent des Gesamtportfolios in Form physischen Goldes. Wer freies Kapital hat, das auch auf lange Sicht nicht anderweitig benötigt wird, kann in diesem Bereich rentabel angelegt werden. Auch Sparpläne, Zertifikate, Fonds und Aktien können lohnende Investitionsmodelle auf Basis von Gold sein.

Wer sich beim Goldhandel auf Wertpapiere verlässt, tut dies oft wegen der einfachen Handelsmöglichkeiten und der geringen Transaktionskosten, während der Ankauf echten Goldes oft mit recht hohen Lagerungs- und Transportkosten verbunden sein kann. Diese Produkte aber stehen in einer engen Abhängigkeit zum nationalen oder gar globalen Finanzmarkt, was Anleger stets im Zuge der Risikobewertung im Hinterkopf behalten sollten. Abschließend sei nochmals auf den elementaren Vorzug des Edelmetalls verwiesen: seine Inflationssicherheit.

Aktienmärkte haben kaum Einfluss auf preislichen Veränderungen

Im direkten Vergleich mit anderen Finanzprodukte, wie etwa Devisen, muss Gold attestiert werden, dass es Anlegern in Zeiten steigender Inflationsrate einen guten Schutz bietet, was daran liegt, dass es in diesem Bereich kein Liquiditätsrisiko gibt. Der Vergleich zu anderen Produkten wie Zertifikaten, Anleihen oder Aktien kommt an anderer Stelle der Analyse noch eingehender zur Sprache. Zu sagen ist aber schon jetzt, dass der Goldhandel frei von Verbindlichkeits-Grundlagen oder Versprechungen eines Verkäufers einem Käufer gegenüber (oder vice versa) abläuft. So spielen die Aktienkurse keine Rolle bei der Gestaltung des Goldpreises. Ein gutes Vorbild für Goldinvestoren sind die Bundesrepublik Deutschland und andere Staaten: Auch Länder sichern ihre Finanzen über den Kauf von Gold ab.

Warum in Gold investieren und über welchen Zeitraum?

Gerade im mittel- bis langfristigen Zeitspektrum ist das Edelmetall beliebt. Kurzfristig orientierte Anleger sind hier vielfach eher nicht auf dem richtigen Weg. Jenseits akuter Entwicklungen sind Investoren meist auf eine gewisse Geduld angewiesen. Dafür aber wird diese Ausdauer erfahrungsgemäß – der hohen Nachfrage und zunehmend geringeren Verfügbarkeit sei Dank – in der Regel belohnt.

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Mein Fazit

Garantien und Gewissheit, dass es schon bald nach dem Kauf physischen Goldes oder nach Spekulationen auf die Entwicklung des Goldpreises zu einem Gewinn kommen wird, gibt es nicht. Dieser Erkenntnis sollten sich Anleger jederzeit bewusst sein. Jedoch gibt es einige Vorzüge, die gerade für den Goldkauf sprechen können. Dabei ist vor allem die Inflationssicherheit zu nennen. Jedoch braucht es auf Seiten der Investoren aufgrund fehlender Zins-Einkünfte und der durchaus bestehenden Verlustgefahren stets eine gewisse Ausdauer. Dies kennen Anleger bereits aus anderen Bereichen, in denen es nicht um eingeschränkt verfügbare Handelsinstrumente geht. Auf lange Sicht attestieren viele Analysten dem Edelmetall noch eine rosige Zukunft.