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Goldbarren: Welche Arten gibt es?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Dass Anleger Goldbarren auch im Grammbereich erwerben können, macht das Edelmetall in seinen zahlreichen Arten interessant. Vergessen dürfen Interessenten allerdings niemals, dass die Handelsentgelte überproportional steigen, je kleiner die gehandelten Einheiten ausfallen, die von Banken und anderen Anbietern bezogen werden.
  • Die gehandelten Formate im Bereich der Goldbarren liegen im Bereich von einem Gramm bis zu einem Kilogramm. Je nach Anbieter gibt es zwar Sondergrößen, aber die Handelskosten fallen erst recht bei Kleinst- und Kleinmengen höher aus.
  • Als Referenzeinheit beim Handel mit Gold dient am Markt die Feinunze, die ein Gewicht von knapp 31,1 Gramm hat; in den vergangenen Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise steuerte der Preis pro Unze zeitweise auf rund 1.900 US-Dollar.

Passende Barrenmodelle für jeden Anleger

Goldbarren

Wie bei allen Investitionswünschen an den internationalen Finanzmärkten fallen die Ziele der Anleger oft recht unterschiedlich aus. Noch größere Unterschiede begegnen uns allerdings im Bereich der verfügbaren Summen für den Ankauf des Edelmetalls Gold. Die Kurse werden in den Fachportalen im Internet wie auch in Zeitungen und Zeitschriften jeweils in US-Dollar pro Feinunze angegeben. Die Feinunze entspricht einem Gewicht von knapp über 31 Gramm (genauer: 31,1034768 Gramm) und hatte zwischenzeitlich in der akuten Krisenphase der Weltwirtschaft einen Wert von fast 2000 US-Dollar. Diese bedeutet fast unweigerlich, dass sich Kleinanleger kaum allzu große Ausgaben in diesem Bereich des Marktes leisten können. Die Frage, welche Größen von Goldbarren im Handel angeboten werden, muss also zwangsläufig gestellt werden. Die erste Entwarnung: Es gibt Gold nicht nur in Größenordnungen von 100 Gramm aufwärts.

Auf den Feingehalt kommt es bei der Preisermittlung ebenfalls an

Ebenso wenig darf jedoch vergessen werden, dass das Gewicht nicht die einzig wichtige Größe für Anleger ist, die ihr Geld in Gold investieren möchten. Auch um den Reinheitsgrad bzw. die Feinheit muss es gehen, wenn Investoren abwägen, in welche Produkte des Goldmarktes sie ihr freies Kapital umwandeln lassen über den Goldhändler ihres Vertrauens.

Die typischen Gewichtsklassen im Bereich der Goldbarren sind:

  1. 1-Gramm-Barren
  2. Barren mit einem Gewicht von 2 Gramm
  3. Barren mit dem Gewicht einer Feinunze
  4. 5-Gramm-Barren
  5. 10-Gramm-Barren
  6. 20-Gramm-Barren
  7. 50-Gramm-Barren
  8. Barrenmodelle mit einem Gewicht von 100 Gramm
  9. 250-Gramm-Barren
  10. 500-Gramm-Barren
  11. Barren mit einem Gewicht von 1,000 Kilogramm

Sonderformate bedienen besondere Wünsche und vom Standard abweichende Budgets

Bei einigen Anbietern am Markt stehen auch Produkte mit einem Gewicht unter dem sonst üblichen Minimum zur Wahl. Bei Angeboten dieser Art handelt es sich in vielen Fällen vor allem um Offerten, die von Händlern als Präsente beworben werden mit einer Art Gewinngarantie. Wer sich eingehender mit der Materie des Goldhandels auseinandersetzt, erkennt normalerweise recht schnell, dass die Kosten für den Kauf wie auch den Verkauf mit steigendem Gewicht der Barren sinken. Es will also wohl überlegt sein, welche Summen investiert werden. Oft kann es sich lohnen, lieber etwas länger zu sparen und später einen größeren Betrag auszugeben, statt konsequent und konstant Kleinstsummen in Gold anzulegen. Hier bestimmen unterm Strich allerdings vor allem die finanziellen Möglichkeiten.

Barren-Kennzeichnung nennt den genauen Goldanteil

Die Angaben zum Goldpreis werden international in US-Dollar und auf die Feinunze formuliert. Wichtig ist für Goldanleger, dass sie vor bzw. beim Kauf stets auf die Kennzeichnung achten. So muss auf Barren nicht nur das Gewicht, sondern eben auch der Feinheitsgrad eingeprägt sein. Ist dies nicht der Fall, sollten Anleger große Vorsicht walten lassen. Die Angaben werden auf Barren wie erwartet in Gramm getätigt, einzig bei Barren mit dem Gewicht einer Unze findet sich die Prägung der Gewichtsangabe als „1 Unze“ bzw. „1 Ounce“ eingeprägt. Der Feinheitsgrad von Goldbarren liegt normalerweise bei 999,99, alternativ werden teils Produkte mit einem Reinheitsgrad von 999,5 auf dem Markt angeboten. Die Angaben zur Barren-Feinheit beziehen sich jeweils auf die Karat-Zahl der Modelle (kurz „kt“ oder „c“).

Schmuck oft mit geringerem Feingoldgehalt

Während Goldbarren in der Regel in der genannten Reinheit gehandelt werden, tauchen gerade beim Goldschmuck andere Werte auf, da es sich in diesem Segment vielfach um gezielte Legierungen handelt. Gängige Begriffe sind hierbei 750er, 585er oder 333er Gold. Gemeint ist damit, wie viele von 1000 Produkt-Teilen aus Gold bestehen. Bei 585er Gold-Ketten sind als 585 Teile „echtes“ Gold. Für reines Gold mit 1000 Teilen existiert zudem eine Gleichsetzung mit einer Zusammensetzung aus 24 Teilen. 585-er Gold wird deshalb auch (denn 585 von 1000 Teilen entsprechen 14 von 24 Teilen) als 14 oder exakter als 14,04 Karat Gold tituliert. Bei einer Feinheit von 333 (einem Anteil von 33,3 % Gold am Produkt) spricht man von 8 Karat Gold. Zu 750-er Gold kann auch 18 Karat gesagt werden, 21,6 Karat oder ein Feinheitsgrad von 900 begegnet Anlegern vor allem beim sogenannten 90,0 Münzgold.

Hersteller und Händler müssen Barren-Gehalt mitteilen

Für die Kennzeichnung zeichnen jeweils die Raffinerien oder Hersteller der Barren verantwortlich. Unverzichtbar ist, dass die Nummern auf dem Goldbarren gehörenden Zertifikat identisch mit den Seriennummern auf den Barren selbst sind. Ist dies nicht der Fall, sollten Investoren von einem Kauf absehen. Keine Standards übrigens gibt es bei Barren im Hinblick auf die Abmessungen der Produkte. Zwar ähneln sich die Angebote oft sehr, einheitliche Maße und Größen muss es aber nicht geben. Hier haben die Hersteller oft eigene Formate entwickelt.

Online-Händler und normale Banken bieten Goldbarren an

Bevor Anleger erstmals Goldbarren erwerben, lohnt es sich ein wenig Zeit für die Recherche zu den Vor- und Nachteilen sowie den Risiken aufzuwenden. Gerade bezüglich der seriösen Anbieter sollten Interessenten auf dem Laufenden sein. Denn es gibt durchaus einige schwarze Schafe, wobei einmal mehr auf dem deutschen Markt staatliche Regulierungsmaßnahmen für Sicherheit sorgen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, erkundigt sich bei Banken danach, welche Formen von Goldbarren es gibt. Allerdings ist der Kauf und Verkauf aufgrund recht hoher Transaktionsentgelte bei der Bankenbranche im Vergleich mit anderen Händlern (z.B. im Internet) vergleichsweise kostspielig. Der Goldpreis muss also entsprechend deutlich steigen, damit Barren im Verkaufsfall die erhoffte Rendite abwerfen können.

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Mein Fazit

Je nachdem, ob Käufer und Verkäufer auf Banken oder Online-Händler vertrauen, variieren nicht nur die Kauf- und Verkaufsgebühren. Auch hinsichtlich der angebotenen Gewichtsklassen kann es Abweichungen geben, mit denen sich Kunden auskennen sollten. Denn nur so kann die nötige Transparenz mit Blick auf etwaige Ausgabeaufschläge oder Lagerungskosten erreicht werden. Ab einer gewissen Goldmenge ist es für Anleger schon aus Sicherheitsgründen wenig sinnvoll, ihre Goldreserven selbst aufzubewahren. Ein genauer Vergleich hilft dabei, die Transaktions- und Aufbewahrungskosten verschiedener Anbieter in Relation zueinander zu setzen. Und genau dies ist wichtig, um zu erfahren, welche Gewinne unter Berücksichtigung der aktuellen Kurse erzielt werden können.