Trading

Privatanleger „traden“ zunehmend seit Ende der 90er

Die große Mehrheit der normalen Privatanleger hielt sich früher an die klassischen Geldanlagen, um ihr Erspartes gewinnbringend anzulegen, ohne dabei jedoch ein allzu hohes Investitionsrisiko einzugehen. Aus gutem Grund, denn viele Jahre lang konnten Verbraucher in Deutschland durchaus mit Sparkonten aus den Bereichen Tages- und Festgeld, vor allem aber mit Staatsanleihen hohe Renditen realisieren. Denn die entscheidenden Referenzzinssätze am Kapital- und Zinsmarkt sorgten dafür, dass Anleger deutlich mehr für ihr Geld bekamen, als die Inflationsrate wieder zunichte machte. Diese Zeiten sind aber einstweilen vorüber, da die Zentralbanken infolge der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise schrittweise die Leitzinssätze gesenkt haben. Nach und nach näherten sich die Zinssätze dem Nullpunkt an.

Der Zeitpunkt, an dem sich viele Verbraucher erstmals mit der Frage „Was ist Trading?“ befassten, liegt jedoch vor dem Ausbruch dieser Krise. Spätestens der Boom am „Neuen Markt“ verschaffte beispielsweise dem Aktienmarkt die Aufmerksamkeit der Privatanleger.

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Trading kann viele Gesichter haben, Aktien sind also nur eines von vielen Modellen des heutigen Wertpapierhandels. Längst haben CFDs, Devisen und Optionen auch den Privatsektor erobert.
  • Je nach Bereich des Tradings können Anleger schon mit sehr geringen Einsätzen von wenigen Euro investieren – oft inklusive der Option, per maximalem Hebel eine massive Gewinnsteigerung zu erreichen.
  • Anleger müssen den Unterschied zwischen Trading und Investing kennen, um zu verstehen, welche Chancen und Risiken ihnen dort jeweils begegnen.