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Anforderungen variieren abhängig vom Finanzmarkt und Instrument

 

anforderungen varieren finanzmarktGroßanleger und institutionelle Investoren sind an den verschiedenen allgemein zugänglichen Trading-Märkten sowie vor allem den Nischenmärkten schon weitaus länger tätig. Unternehmen, Fonds und vor allem die Bankenbranche spekulieren eifrig mit Aktien, Devisen, Differenzkontrakten, ETFs und anderen Finanzprodukten, die im Folgenden im Ratgeber zum Thema Trading eingehend präsentiert werden. Manches Modell ist wie der Aktienhandel zumindest bedingt auch für Kleinanleger als Anfänger ohne umfassendes Fachwissen geeignet. Andere Dinge verlangen ein weitreichendes Verständnis, wie das Trading mit Finanzderivaten wie Optionsscheinen oder Futures verdeutlichen wird.

Insgesamt kann bereits an dieser Stelle gesagt werden: Trading ist keine Hexerei, sondern eher eine Frage der Planung und guten Vorbereitung. Trader, also Händler, müssen zunächst verstehen, worum es bei den verschiedenen Anlageklassen geht, und ein Verständnis dafür entwickeln, worin die Vorteile und Nachteile der diversen Investments bestehen.

Trading und Investing werden von Laien oft verwechselt

Und genau darum geht es in der Analyse, was Trading ist und was die zahlreichen Trading-Instrumente im Einzelnen auszeichnet. Ein erster wichtiger Aspekt, der auch im Folgenden noch eingehender erläutert wird, ist die unverzichtbare Unterscheidung zwischen den Begriffen Trading und Investing. Kurz und knapp ließe sich sagen: Beim Trading geht es um das Spekulieren auf diverse Finanzprodukte über mehr oder weniger lange Zeiträume, während es beim Investing, also dem Investieren genau genommen um die tatsächliche Kapitalbereitstellung geht – zum Beispiel für Unternehmen. Gerade im Startup-Bereich bieten Ansätze wie das zunehmend bekannte Crowdfunding Anlagechancen, die auch für kleinere Investoren interessant sein können. Vereinfacht ließe sich sagen: Beim Trading geht es letzten Endes darum, dass ein Produkt oder ein Artikel gegen einen anderen eingetauscht wird. Im Grunde sind die Finanzmärkte damit durchaus treffend dargestellt.

Internet hat Trading überhaupt erst gesellschaftsfähig gemacht

Anleger an der Börse Frankfurt oder internationalen Handelsplätzen tauschen im Prinzip ihr Geld gegen die bevorzugten Aktien und verkaufen (tauschen) diese zu einem selbstbestimmten oder vorab definierten Zeitpunkt wieder zurück. So genannte Leerverkäufe erlauben Tradern über eine Ausleihe einen anfänglichen Verkauf, um erst später einen Kauf zu tätigen. Ein Gewinn wird in beiden Trading-Situationen erreicht, wenn der Verkaufspreis höher ausfällt als der Kaufpreis. Dabei sind auch die Gebühren relevant. Der Terminus Trading findet weltweit vorrangig im Umfeld der Börse Verwendung – oft in Form des Begriffs Online-Trading, denn dank des Internet-Booms können Händler seit einigen Jahren ohne die Hilfe einer Bank über so genannte Online-Broker mit dem Spekulieren über digitale Handelsplattformen Gewinne erreichen. Dabei sollte stets nur im Bereich der eigenen Möglichkeiten agiert werden.

Trading kann in jeder Marktphase zum Erfolg führen

Einzelne Handels-Positionen werden hierbei im Regelfall als „Trade“ oder „Order“ bezeichnet. Der bekannteste Bereich fürs Trading ist nach wie vor der klassische Aktienmarkt, doch auch und gerade der Derivat-Handel – bei dem es nicht um den tatsächlichen Kauf von Aktien oder anderen Produkten geht – zeichnet sich durch gute Gelegenheiten bei oft kalkulierbarem Risiko aus. „Trading“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „Handeln“, wobei es im Vergleich eben sehr verschiedene Arten von Spekulationen gibt. Beim Traden geht es darum, auf erwartete Preisbewegungen eines Instrumentes, Indizes oder Marktes zu wetten. Rendite erzielen Trader dementsprechend, wenn ihre Prognose eintritt. Erwähnenswert ist dabei grundsätzlich, dass Trader eben nicht nur in guten Zeiten Gewinne erzielen können. Spekulationen sind zumeist auch auf sinkende Kurse möglich, weshalb Trading besonders beliebt bei Anlegern ist, die nicht nur auf positive Handelssignale warten, sondern jederzeit rentabel wirtschaften möchten.

Trading im Intraday-Bereich ebenso möglich wie auf lange Sicht

Auch Zinsgeschäfte können ein lohnendes Spekulationsgeschäft sein, wobei Händler wie bei den anderen Trading-Wegen wissen müssen, worin der Zweck besteht beim Kaufen und Verkaufen. Denn darum geht es beim Trading, ganz gleich, ob kurz-, mittel- oder langfristig getradet wird: Beim Spekulieren auf Rohstoffe, Aktien, Devisen und andere Produkte kommt es irgendwann zu einem Verkauf, um den Gewinn mitnehmen zu können. Hierin besteht ein gewisser Unterschied zum „echten“ Aktienkauf, bei dem Anleger auch über Dividendenausschüttungen Gewinne erreichen können. Beim Optionshandel beispielsweise können Trader vielfach schon in Laufzeiten von Sekunden traden. Je nach Broker stehen weiterhin Laufzeiten bis zu mehreren Monaten und sogar Jahren zur Verfügung. Der zeitliche Horizont spielt schon deshalb im Broker-Vergleich eine Rolle, weil Händler oft unterschiedliche Vorstellungen vom idealen Zeitrahmen fürs Trading haben.

Handel mit Hebelwirkung: Trader müssen sich der Gefahren bewusst sein

Trading bedeutet in vielen Fällen zudem, dass Händler – wie im Bereich CFD- und Forex-Handel – fast immer mit einem so genannten maximalen Hebel (der so genannten „Leverage“) traden können. So können Einsätze genutzt werden, die das zur Verfügung stehende Anleger-Budget um ein Vielfaches übertreffen können – bei einem ebenfalls höheren Verlustrisiko. Verschiedene Analyse-Ansätze helfen Tradern bei der Bewertung der Marktsituationen, wobei die Fundamentalanalyse und die technische Analyse als zentrale analytische Oberbegriffe zu nennen sind. Trader legen eine individuell passende Strategie fest, bei der auch das Kapital- und Risikomanagement zu berücksichtigen ist (im internationalen Sprachgebrauch auch „Money Management“ und „Risk Management“).

Händler müssen wissen, was sie sich beim Trading leisten können und wollen. Eilige Händler werden im Bereich des Daytradings tätig, bei dem Positionen binnen eines einzelnen Handelstages eröffnet und geschlossen werden. Wer sehr hohe Gewinne anstrebt, muss im gleichen Schritt sehr risikobereit sein.

Wer zu viel will, riskiert besonders oft hohe Verluste

Einsteiger tun oft gut daran, eher mit durchschnittlichen Renditen vorliebzunehmen und sich nicht gleich nach Eröffnung eines Handelskontos bei Aktien- oder anderen Trading-Brokern zu viel abzuverlangen. So entwickelt sich auch ganz automatisch ein Verständnis davon, was Faktoren wie Angebot und Nachfrage für die Preis- oder Kursstellung bei den zahlreichen handelbaren Trading-Gütern („Assets“, Vermögenswerte oder Basiswerte) bedeuten. Eine Grundaussage lautet: Steigt die Nachfrage nach einem Produkt, steigt auch der Kurs. Andersherum sinken die Preise, wenn viele Trader ein bestimmtes Produkt am Markt verkaufen möchten. Begriffe wie das Preisniveau oder die Markttiefe müssen vor dem ersten Trading-Einsatz bekannt sein. Insbesondere in Bereichen wie dem Devisenmarkt (kurz „Forex“ oder „FX-Markt“), der eine extrem hohe Volatilität aufweist. Weltweit werden im FX-Segment mehr als fünf Billionen US-Dollar pro Tag umgesetzt. Damit ist der globale Devisenmarkt der größte Finanzmarkt der Welt.

Nicht elementar, aber doch lesenswert sind die nachfolgenden historischen Fakten zur geschichtlichen Entstehung dessen, was heute allgemein als Trading bezeichnet wird.

larserichsen

Mein Fazit

Anleger, die sich eingehend mit den zahlreichen Trading-Möglichkeiten befassen, erkennen schnell, dass steigende Verlustrisiken mit besseren Aussichten auf hohe Gewinn in aller Regel in diesem Spektrum Hand in Hand gehen. Dies bedeutet, dass Anleger – egal ob sie mit Devisen, CFDs, binären Optionen oder anderen Instrumenten traden – abwägen sollten, welches Risiko sie eingehen können, ohne sich finanziell zu übernehmen. Gerade beim Handel mit Hebelinstrumenten raten Experten Einsteigern ins Trading grundsätzlich erst einmal zur Vorsicht.