Risiko- & Moneymanagement

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Trader müssen sich zwingend mit der Frage befassen, welche Investitionsziele sie anstreben und welches Risiko sie eingehen möchten → aus diesem Grund müssen die Themenbereiche Risiko- & Moneymanagement bereits ganz am Anfang eine Rolle spielen
  • Im Laufe ihrer Karriere sollten Händler immer wieder die selbst definierten Ziele hinterfragen und sie gegebenenfalls an veränderte Rahmenbedingungen anpassen, wenn beispielsweise inzwischen mehr oder weniger Kapital verfügbar ist.
  • Zum Risiko- & Moneymanagement gehört nicht allein die Ansetzung eines sinnvollen Budgets insgesamt. Auch muss regelmäßig analysiert werden, ob Risiken in ausreichender Weise durch eine Streuung (Diversifikation) der einzelnen Einsätze abgefedert werden.

Strategisches Vorgehen unerlässlich für dauerhaften Erfolg

Wer an der Börse oder an außerbörslichen Handelsplätzen spekulieren möchte, kann dies selbstredend sprichwörtlich „auf gut Glück“ versuchen und aus dem Bauch heraus entscheiden, wann welche Summen investiert werden sollen. Weitaus sinniger aber ist es, wenn Trader möglichst von Anfang an einen individuell angemessenen finanziellen Rahmen abstecken, in dem sie sich möglichst bewegen sollten. Gelegentliche Ausbrüche mit höheren Investitionssummen und abweichenden Positionsgrößen sind durchaus denkbar, wenn es der Markt hergibt oder aufgrund sehr guter Prognosen sogar verlangt, um so eindrucksvolle Renditen zu realisieren. Die Themen Risiko- & Moneymanagement sind unverzichtbar, um effizient traden zu können. Beiden Bereichen und ihrer Rolle für den erfolgreichen Handel wird in den folgenden Abschnitten umfassend Rechnung getragen.

So erfahren Leser, was genau Risikomanagement und Moneymanagement eigentlich sind und welche Tradingstrategie in Verbindung mit dem Fixed-Ratio-Ansatz steht. Viele Wege führen ans Ziel, es geht also um das persönliche Abwägen der eigenen Möglichkeiten.

Risikomanagement – was traue ich mir zu, was kann ich mir leisten?

Zunächst kann gesagt werden, dass ausnahmslos jeder Investor (also auch jeder Aktionär) und jeder Trader eine Vorstellung davon haben sollte, welche Tradingstrategie oder welchen strategischen Ansatz er bei der Auswahl der Anlageklassen verfolgen möchte. Nicht jeder Weg eignet sich für jeden. Zum Risikomanagement gehört nicht zuletzt, auch gelegentliche Verluste in Kauf zu nehmen und bei der Budget-Festlegung zu berücksichtigen. Das Geheimnis des Erfolgs beruht darauf, die stets vorhandenen Verlustrisiken in ein gesundes Verhältnis zu den Chancen für Gewinne zu setzen. Unter idealen Bedingungen funktioniert alles so reibungslos, dass Trades und Investitionen von der Auswahl über die Investition bis zum Zeitpunkt für den Ausstieg optimal ablaufen. Oft und gerne bemüht wird das Bild von den Zahnrädern, die eine exakte Abstimmung aufeinander verlangen, damit der erhoffte Erfolg erreicht wird. Risiko- & Moneymanagement sind zwei nicht ganz so kleine Rädchen, deren Aufgabe und Rolle niemals zu gering eingeschätzt werden darf.

Individuelle Risikobereitschaft muss bei Strategien berücksichtigt werden

Der Begriff Risiko- und Moneymanagement wird in den Fachmedien oft und gerne auch als „RMM“ abgekürzt oder aus dem Englischen entlehnt als „Risk Management“ bezeichnet. Risikomanagement – dabei geht es schlicht und ergreifend um die Frage, welches Risiko Trader bei den übers Händlerkonto ausgeführten Positionen einzugehen bereit sind. Dabei geht es auch um die Frage nach dem angemessenen Budget, der geeigneten Tradingstrategie sowie dem Einsatz, den Händler je Order wagen können – oder sollen, denn nicht alles, was man sich leisten kann, sollte zwingend riskiert werden. Die Trading-Strategie meint dabei in aller Regel vor allem die Suche nach dem richtigen Moment für den Ein- und Ausstieg am Markt. Faktisch gibt es etliche verschiedene strategische Ansätze, die Händler verfolgen können. Und dieser Gedanke geht weit über die Positionsgröße hinaus, wenngleich diese natürlich niemals unwichtig ist. Das Risiko- & Moneymanagement sollte in seiner Bedeutung niemals unterschätzt werden.

Risikostreuung, ein zentrales Element des Trading-Managements

Gerade bei der Positionsgröße spielt das oftmals eine weitaus größere Rolle, als sich Anfänger zunächst vorstellen können. Gleiche Strategien und Handelswerte können bei verschieden großen Positionen zur Überraschung manches Einsteigers durchaus zu gänzlich anderen Ergebnissen führen – gemeint ist damit die Performance der Portfolios, nicht zuletzt wegen der Risikostreuung, auf deren Bedeutung Experten aus gutem Grund immer wieder hinweisen. Die erwähnte Streuung im Trading-Konto findet sich in Erläuterungen zum Handel mit Wertpapieren und Derivat-Geschäften vielfach als Diversifikation wieder. Je weiter das Risiko gestreut wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass Händler große oder gar Totalverluste vermeiden und stattdessen Gewinne realisieren. Doch auch hierbei ist die richtig gewählte Positionsgröße ein zentrales Element.

Risikomanagement – was traue ich mir zu, was kann ich mir leisten?

Ein bekannter strategischer Trading-Weg arbeitet mit dem sogenannten Fixed-Ratio-Ansatz. Dieser Ansatz sieht aus Sicht der Händler vor, dass sie ungeachtet des zur Verfügung stehenden Budgets bei jedem Trade immer den gleichen prozentualen Anteil des Guthabens in die nächste Position investieren. Steigt der Kontostand, wächst auch die Positionsgröße, während sie nach verlustreichen Phasen reduziert werden muss im Rahmen dieser Tradingstrategie. Im Prinzip kommt hier also ein gewisser Zinseszinseffekt zum Tragen, sofern Rendite verbucht wird. Natürlich kann der Zinssatz flexibel angepasst werden. Vielleicht investieren manche Trader anfangs stets 1,00 % ihres Budgets in Positionen, reduzieren diesen Wert nach einer Reihe von Gewinnen aber in den Bereich von 0,10 oder 0,01 Prozent. In jedem Fall punktet die Strategie durchaus oft, weil die Gewinne nun einmal nicht immer gleich hoch ausfallen, sondern unter Umständen einen exponentiellen Anstieg erreichen, was zu einem schnelleren Zuwachs der individuellen Gewinnperformance führt.

Nicht bei allen Handelszeiträumen gut geeigneter Ansatz

Trader müssen sich im Rahmen des Risikomanagements immer wieder überlegen, welche Größe von Positionen hinsichtlich der bevorzugten Strategie und der natürlich auf Langfristigkeit ausgelegten Aktivitäten sinnvoll ist, und zwar ohne dabei das Trading-Ziel aus den Augen zu verlieren. Es gibt also genau genommen für jeden Händler einen adäquaten Ansatz für den Handel, aber die eine allgemeingültige Strategie kann es aufgrund der individuellen Situation eben nicht geben. Es braucht die Abstimmung auf die jeweiligen Möglichkeiten und finanziellen Grenzen und auch sozusagen die persönliche Note. Ohne eine Selbstanalyse finden Händler vor dem Start an den Handelsplätzen eher nicht die ideale Tradingstrategie.

Schwierigkeiten beim Fixed-Ratio-Ansatz zeichnen sich oftmals beim Intradaytrading ab. Hier fehlt im Ernstfall schlicht die Zeit, um ständig die passenden Investitionssummen neu zu kalkulieren, wenn Trades binnen eines Handelstags – vielleicht sogar nur innerhalb von Minuten – abgewickelt werden. Die modernen Technologien und der Handel in Echtzeit haben in diesem Bereich aber für Entspannung gesorgt.

Wie ermittle ich die idealen Einsätze korrekt?

Auch können Hilfsmittel (Kalkulationsprogramme wie Excel und Co.) die Arbeit übernehmen, was auch die Fehlerquote senkt. Wirklich schwierig wird es jedoch für Kleinanleger. Denn die Mehrheit aus dem Anbieter aus dem Online-Broker-Vergleich sieht gewisse Mindestanforderungen für die Order-Ausführung vor. Irgendwo sind dem Fixed-Ratio-Ansatz also natürliche Grenzen nach unten gesetzt. Dieser Hinweis bezieht sich gleichermaßen auf die Kosten-Nutzen-Rechnung. So kann nach Abzug der erhobenen Gebühren bei einem geringen Fixed-Ratio-Einsatz und sehr kleinen Budgets schlimmstenfalls von einem Gewinn nur wenig oder kein Geld übrig bleiben. Hier greift im Ernstfall also die Redewendung „ohne Spesen nichts gewesen“! Letztlich ist der Ansatz mit einer Fixed Ratio beim Trading also ebenso ein Aspekt des Risiko- wie auch des Moneymanagements.

Risikomanagement – was traue ich mir zu, was kann ich mir leisten?

Bevor die erste Position auf den Weg gebracht wird, geht es also ums Analysieren der eigenen Interessen, Fähigkeiten und vor allem auch der Ziele, die verfolgt werden sollen. Es gibt nun einmal eher risikofreudige Anleger auf der einen Seite und risikoscheue Anleger auf der anderen Seite. Einige Fragen sollten sich Händler zum Start ins Trading stellen. Hierbei geht es unter anderem um die folgenden Überlegungen:

  • Stufe ich mich generell eher als jemand ein, der das Risiko scheut oder gezielt sucht?
  • Wie belastbar bin ich emotional, wenn es zu Verlusten im Depot kommt?
  • Was kann ich finanziell tatsächlich verkraften nach gescheiterten Positionen?

Offener Umgang mit bestehenden Risiken angeraten

Wichtig bei der Hinterfragung des eigenen Typs ist Ehrlichkeit. Es bringt wenig, sich etwas einzureden, was nicht den Tatsachen entspricht und später zu hohen Verlusten oder einem Rendite-Verzicht führt. Vorsichtige Trader, die zu hohe Risiken eingehen, verlieren (mal abgesehen vom Kapital) ebenso schnell den Spaß wie risikofreudige Händler, die weniger wagen, als eigentlich zu ihnen passen würde. Bereits die drei aufgelisteten Fragestellungen können dazu dienen, dass Händler sich selbst erkennen – rein aufs Trading bezogen natürlich. Dabei wird offensichtlich, dass selbst die beste Tradingstrategie bei vorsichtigem Risikomanagement eher nicht zu hohen zweistelligen Renditen pro Jahr führen wird. Wer viel will, muss viel riskieren. Strategische Unterschiede zeichnen sich vielfach auch dahingehend ab, dass Profi-Trader im ganztägigen Einsatz natürlich ganz andere Möglichkeiten haben als nebenberuflich engagierte Trader, die nur hin und wieder Positionen eröffnen möchten über die Handelsplattform ihres Online-Brokers.

Was möchte ich erreichen? Auch veränderte Bedingungen sind wichtig!

Daran ändern auch die Angebote fürs Mobile Trading wenig, die mittlerweile bei der Mehrheit der Broker abrufbar sind. Eine regelmäßige Prüfung der Ziele und Chancen darf beim Risk-Management ebenso wenig fehlen, denn neben den Vorlieben und Rendite-Zielen verändern sich auch die Märkte konstant. Binnen weniger Minuten wird ein bedarfsgerechtes RMM jedenfalls sicher nicht gefunden. Im eigenen Interesse aber sollten sich Händler die nötige Zeit nehmen. Denn nur so nähern sich Trader allmählich dem richtigen Moneymanagement auf der einen Seite und einem passenden Risikomanagement auf der anderen Seite.

Play Market Money als Tradingstrategie

In gewisser Weise stellt die Variante „Play Market Money“ eine Ergänzung der Vorgehensweise mit dem Fixed-Ratio-Ansatz dar. Jedoch ist diese Tradingstrategie eher etwas für Händler, die zu einer etwas größeren Risikobereitschaft neigen. Allzu umfangreiches Know-how müssen Trader nicht vorweisen können, um den Hintergrund der Strategie zu verstehen. Es geht allgemein darum, dass Händler ihre Positionsgröße nicht allein auf Basis eines Budget-Prozentsatzes kalkulieren. Als zweiten Einsatz-Bestandteil bringen Kunden eines Online-Brokers in diesem Fall zusätzlich einen gewissen Anteil ihrer realisierten Gewinne in die Positionen mit ein. Daher rührt auch der Begriff „Play Market Money“, weil dort beim Trading ein Anteil des am Markt verdienten Geldes direkt reinvestiert wird. Vergleicht man die Tradingstrategie mit dem ebenfalls vorgestellten Fixed-Ratio-Ansatz wird deutlich, dass letzterer eine weniger aggressive Vorgehensweise darstellt. Voraussetzung für den Einsatz ist dabei zwangsläufig, dass sich das Händlerkonto überhaupt im Plus befindet.

Verbuchte Gewinne fließen anteilig in die Einsätze

Falls nicht, unterscheidet sich die Vorgehensweise im Rahmen der beiden miteinander verglichenen Tradingstrategien nicht voneinander. Welchen Teil ihrer Gewinne Händler erneut in die aktuellen Positionsgrößen stecken möchten, ist wie gesagt eine Frage der Bereitschaft, hohe Risiken einzugehen. Vorsichtige Spekulanten setzen vermutlich eher Werte von maximal zwei Prozent an, aktivere Trader bevorzugen höhere Prozentsätze. Vergessen dürfen Trader niemals, dass sich das Minus im Fall der Fälle aus gleich zwei Summen zusammensetzt: dem eigentlichen Budget-Anteil auf der einen Seite und dem Gewinn-Anteil auf der anderen Seite. Entsprechend aber fallen logischerweise auch die Gewinne im Erfolgsfall weitaus üppiger aus.

Strategie der korrelierenden Märkte

Es sind nicht immer nur Anfänger, die beim Trading dem Irrglauben zum Opfer fallen, einzelne Basiswerte wie Aktien oder ganze Märkte könnten individuell und streng getrennt von anderen Bereichen betrachtet und analysiert werden. Nachweislich ist zu sagen, dass es Wechselwirkungen gibt, die niemals außer Acht gelassen werden sollten. Dies ist eine zentrale Erkenntnis, um die Risiken von Positionen zuverlässig bewerten zu können. Hierbei spricht man im Fachjargon vielfach von einer Korrelation zwischen Werten. Daraus ergibt sich die Tradingstrategie der „korrelierenden Märkte“, die dementsprechend bei der Auswertung der Kursentwicklungen einzelner Instrumente einige Aufmerksamkeit verdient. Im Falle von Aktienmärkten zum Beispiel dürfen übergeordnete Entwicklungen (etwa bei den Indizes) nicht in Vergessenheit geraten, wenn Händler Entscheidungen treffen.

Große Indizes beeinflussen Aktien und andere Index-Werte

Zeichnet sich beispielsweise ein Anstieg in einem der bekannten DAX-Indizes ab, spricht dies zugleich für eine positive Entwicklung bei den Werten, die im jeweiligen Index notiert werden. Das Ausmaß der Kursgewinne kann dabei unterschiedlich stark ausfallen. Diese Aussage lässt sich ebenso auf komplette Märkte anwenden. Kommt es am US-Markt zum Aufwärtstrend, bleibt ein Zuwachs der Kurse der diversen Indizes nicht aus – und auch international beeinflussen sich die Index-Werte in so einem Fall. So gewinnen Leitindizes wie der Dax oder der europäische Index „EURO STOXX 50“ in der Regel ebenfalls, wenn der Dow Jones zulegt. Andersherum ist ein Minus bei einem klar erkennbaren Abwärtstrend in den USA sehr wahrscheinlich. Letzten Endes zeichnen sich derartige Korrelationen im Prinzip an allen Märkten ab, so dass beispielsweise Termingeschäfte auf Basis des Ölpreises einen bleibenden Eindruck beim Preis für Heizöl oder Benzin hinterlassen.

Ein weiteres Exempel: Steigt oder sinkt der Preis für das Edelmetall Gold, lassen ähnliche Veränderungen der Kurse bei der „kleinen Schwester“ Silber oder beim Platinkurs meist nicht lange auf sich warten.

Auch Rohstoff-Kurse stehen in Wechselwirkung zueinander

An anderer Stelle des Rohstoffmarktes korrelieren die Preise für Öl und Sojabohnen sowie Mehl in die eine wie andere Richtung. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang der Währungsmarkt. In diesem Sektor erweist sich die Strategie der korrelierenden Märkte als besonders hilfreich. Ein Beispiel: Steigt oder fällt der US-Dollar, wirkt sich dies auch auf den Euro-Kurs aus. Selbst über Kreuz kommt es zu Auswirkungen. So wirkt sich der Goldpreis auf den Kurs des Devisenpaars Euro/US-Dollar und vice versa aus. Akute Wechselwirkungen sind dabei ebenso möglich wie langfristige. Eine durchweg kurzfristige Analyse ist daher nicht immer ausreichend, um Gewinne beim Trading zu realisieren. Vor allem die Finanzkrise hat Korrelationen dieser Art sehr verdeutlicht. Korrelationen können diesbezüglich parallele wie auch gegenläufige Entwicklungen zur Folge haben. Am Aktienmarkt zeigen sich die wechselseitigen Beeinflussungen zudem im Kontext saisonaler Veränderungen.

Ganze Branchen können gemeinsam boomen oder einbrechen

Einige Branchen sind zwar weitgehend unbeeinflusst von den Jahreszeiten, viele Sparten der Wirtschaft erleben aber durchaus einen turnusmäßigen Anstieg der Auftragslage in einer Zeit des Jahres oder eine sinkende Nachfrage in anderen Monaten. Boomen die Wertpapiere der Baubranche im Frühjahr und Sommer, liegen andere Branchen vielfach zwar nicht brach, lassen aber doch einen zeitweisen Rückgang erkennen. Im Winter zum Beispiel steigt der Bedarf an Medikamenten oder Streusalz, was Jahr für Jahr steigende Kurse in diesen Bereichen der Börse zur Folge hat. Brancheninterne Korrelationen wiederum werden sich ganz aktuell infolge der VW-Krise auch im Bereich der Automobilbranche ablesen, wobei sie sich in den kommenden Wochen nach Einschätzungen von Experten aufgrund der technischen Betrugsfälle negativ auswirken werden. Korrekturen des Kapitaleinsatzes können Tradern bei Anwendung der Strategie der korrelierenden Märkte genauso wie Stopp-Loss-Festsetzungen dabei helfen, weiterhin gewinnbringend vorzugehen.

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Mein Fazit

Der Hinweis auf die Wichtigkeit der Streuung des Investitionsrisikos gehört zum Alltag eines jeden Traders, der erstmals Geld an den Märkten investiert. Ebenso strategisch wichtig ist die sogenannte „Diversifikation“. Allein beim Daytrading oder beim ebenfalls eher kurzfristig ausgerichteten „Swingtrading“ bleibt dieser Faktor oftmals eher unberücksichtigt. Anleger sollten niemals einen Großteil ihres Kapitals in einen einzelnen Markt oder gar in eine einzelne Position stecken – so die Grundaussage der Diversifikations-Strategie. Mehrere Positionen erhöhen die Chance, dass Verluste in einem Bereich in anderen Bereichen abgefangen oder in einen Gewinn umgekehrt werden. Auch hierbei spielen Limit- und Stopp-Loss-Aktivitäten eine gewichtige Rolle.

Vielfach gehen Trader dabei dem erkennbaren Trend folgend vor, aber auch das gezielte Spekulieren auf einen Kursrückgang kann sich je nach Trading-Ansatz lohnen. Differenzkontrakte und binäre Optionen sind zwei Wege, die sich anbieten können, um in jeder Phase der Märkte handlungsfähig zu bleiben. Droht in einem Markt oder bei einem Wert ein Verlust, gleichen Positionen an anderer Stelle das Verlustrisiko insgesamt aus.

Autor: RP