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Berühmte Tradingstrategien – eine kurze Übersicht

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Die berühmtesten Tradingstrategien können im Prinzip jede für sich Erfolge nach sich ziehen. Jedoch müssen Händler als potentielle Nutzer der Strategien gleich zu Beginn herausfinden, welche Strategien am besten zu ihnen passen und welche eher nicht mit den eigenen Zielen kompatibel sind.
  • Zentrale Faktoren für die Strategie-Auswahl – von den Pivot-Punkten über Elliott-Wellen bis hin zu einem der Klassiker schlechthin, der „Buy & Hold Strategy“ – sind die zeitlichen Vorstellungen der Händler, der finanzielle Rahmen fürs Trading und der Marktbereich, in dem gehandelt werden soll.
  • Nicht jede berühmte Tradingstrategie ist gleichermaßen gut für jeden Händler geeignet. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Ansätze ausdrücklich auf unterschiedliche Szenarien hin entwickelt wurden oder schrittweise entstanden.

Auch die gehandelten Werte sind strategisch relevant

beruehmte tradingstrategienEs gibt zahlreiche Tradingstrategien, die einem Händler den gewünschten Erfolg einbringen können. In vielen Fällen gibt es Überschneidungen zwischen verschiedenen Asset-Klassen, weil so manche Strategie eben nicht allein beim Trading mit Aktien oder nur beim Devisenhandel Gewinne in greifbare Nähe rücken lassen kann. Sieht man sich die Hauptkonzepte in der Kategorie „berühmte Tradingstrategien“ ausführlich an, wird offensichtlich, dass einige der Ansätze ihrer besonderen Vorgehensweise und zeitlichen Ausrichtung wegen nur für einige Bereiche infrage kommen, während andere Strategien flexibel an unterschiedliche Sparten des Finanzmarktes angepasst werden können, damit Händler ohne neue Strategie zum Beispiel vom CFD-Handel auf das Trading von Devisen, Fonds oder anderen Vermögenswerten wechseln können. Die Antwort auf die Frage, welcher populäre Stil im eigenen Fall der richtige ist, hängt von mindestens drei Faktoren ab:

  • dem Zeitfenster, innerhalb dessen Händler Gewinne anstreben,
  • dem zur Verfügung stehenden Budget fürs Trading sowie
  • der Frage, ob Kunden nur in einem oder mehreren Marktbereichen spekulieren

Viele Händler konzentrieren sich auf die fünf Standard-Strategien

Im Grunde ließe sich diese Liste der strategischen Auswahl-Merkmale noch fortsetzen, für die erste Erklärung aber reichen diese Aspekte. Anleger, die rasch Gewinne mitnehmen möchten, werden eher auf die Nutzung der generell langfristig ausgerichteten Buy & Hold Tradingstrategie verzichten, da sie dabei viel Geduld und Zeit aufbringen müssen. Gerade Profis wechseln während des Tradings nach eigener Aussage eher zwischen den Strategien, statt also strikt an einer einzigen festzuhalten. Zumal durchaus parallel verschiedene Tradingstrategien genutzt werden können – je nachdem, wie viel Zeit für den Handel aufgebracht werden kann. Dies liegt daran, dass sich die verschiedenen Märkte bzw. Handelsmodelle der Broker (Forex, Optionen, Aktien, CFD etc.) regelmäßig durch unterschiedliche Anforderungen auszeichnen können. Auf eben diese können Trader durch die Anpassung ihrer Strategien reagieren.

Hier zunächst eine kurze Übersichts-Liste der genauer analysierten Strategien:

  1. Buy & Hold
  2. Turtle Trading
  3. Pivot-Punkte
  4. Marktzyklen
  5. Elliott-Wellen

Strategien teilweise nur für ein Analyse-Modell angemessen

Natürlich hat diese Liste als solche keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dennoch dient sie am Anfang (und oft auch später noch im fortgeschrittenen oder gar professionellen Alltag) als wichtige Orientierungshilfe. Einige dieser Strategien können einzig und allein im Rahmen der fundamentalen oder nur bei der technischen Analyse verwendet werden, in anderen Fällen eignen sich die Strategien für beide Ansätze. Dies zu erkennen, ist eine wichtige Aufgabe eines jeden Traders. Am einfachsten gelingt dies, wenn Online-Broker ihren Kunden ein Demokonto zur Verfügung stellen, über das die Nutzer sehr präzise und vor allem ohne jedes Verlustrisiko alle Funktionen und letzten Endes auch die Trading-Strategien testen und kennenlernen können.

Erkennbar wird in der Analyse auch, dass einige der Modelle eher für die Prognose zu neuen akuten Trends zum Einsatz kommen können – wie etwa die sogenannten Elliott-Wellen, bei denen auch die Psychologie der Trader selbst eine entscheidende Bedeutung hat. Andere Ansätze richten sich eher an Händler, die auf lange Sicht rentabel bzw. möglichst gewinnbringend traden möchten. gemeint ist hier insbesondere auch die Strategie „Kaufen & Halten“, die sich in vielen Umgebungen des Marktes erst nach Monaten oder sogar Jahren als erfolgreich erweist.

Wechselbereitschaft kann sich für Händler strategisch bezahlt machen

Andere Theorien hingegen erweisen sich als angemessen, wenn es um eher langfristige Vorgehensweisen an den Finanzmärkten geht. In vielen Fällen sind Aussagen über den Markt immerhin bedingt möglich, auch wenn jede Prognose stets nur näherungsweise und ohne jede Garantie zu ihrer Richtigkeit funktioniert. Je eher Händler den Wunsch hegen, in jedem Moment Gewinne realisieren zu können, desto wichtiger ist es, sich mit allen genannten Tradingstrategien auszukennen. Denn so können Trader flexibel abwägen, wann welcher Weg der richtige ist. Mitunter können die Strategien sogar zeitlich parallel auf unterschiedliche Positionen angewendet werden. Auf den folgenden Seiten schauen wir uns die aufgelisteten Strategien eingehender an, um zu erkennen, in welcher Situation welche Konzepte die besten Chancen bieten.

larserichsen

Mein Fazit

Pivotpunkte, Elliott-Wellen, Buy & Hold wie auch der Marktzyklen-Ansatz und das Turtle Trading – jeder Weg für sich kann einen Händler bereits zu durchaus guten Erfolgen führen. Hinterfragen müssen Händler als Nutzer der Ansätze generell und immer wieder, welche dieser berühmten Tradingstrategien im eigenen Fall am ehesten den Zweck erfüllen, einen Gewinn einzustreichen. Das Resultat der regelmäßig vorgenommenen Analyse ist in vielen Fällen tatsächlich, dass sich ein gelegentlicher Wechsel oder die bewusste Parallelnutzung der Strategien beim Trading bezahlt machen kann – gerade wenn Händler nicht konstant innerhalb identischer Zeitfenster agieren, sondern verschiedene Positionen führen, von denen einige eher kurzfristig angesetzt werden, während andere Orders auf mittel- oder langfristige Rendite abzielen. Und so muss jede Tradingstrategie zum zeitlichen Ausrichtung der Engagements ebenso passen wie zum Budget und den eigentlichen Zielen, die ein Trader verfolgt.