Zertifikate

Auf Finanzinstrumente wie Zertifikate stoßen Anleger immer dann, wenn ihnen die herkömmlichen, oft auch als klassische Produkte bezeichneten Anlageklassen wie Tagesgeld-Angebote, Sparbücher oder Festgeldkonten nicht mehr viel zu bieten haben – wenigstens nicht in zinslicher Hinsicht, denn die Sicherheit der Einlagen betreffend sollten die genannten Klassiker durchaus auch weiterhin nicht unterschätzt werden. Eben diese Sicherheit – das wird der folgende Ratgeber zum Zertifikate Basis-Wissen noch eingehend analysieren – gibt es bei den Produkten dieser Art oftmals eher nicht. Stattdessen müssen Investoren sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei Zertifikaten im Grunde genommen um nichts anderes handelt als um derivative Finanzinstrumente aus der Kategorie der Schuldverschreibungen. Hierbei geht es also um Produkte, bei denen die Kursentwicklungen anderer Produkte des Finanzmarktes wenigstens über die Entwicklung des jeweils gehandelten Wertes entscheiden.

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

    • Anfänger sollten das Einsteiger-Wissen rund um das Thema Handel mit Zertifikaten studieren und beherzigen, um einen gesunden und verlässlichen Eindruck davon erhalten, welche Chancen das Handeln bietet, aber ebenso um sich mit den Tücken und Fallstricken so zu befassen, dass sie von den Risiken nicht frühzeitig unangenehm überrascht werden.
    • Viele verschiedene Faktoren müssen Händler im Hinterkopf behalten, um jederzeit den Überblick zu behalten: von der Bonität der Emittenten über die allgemeinen Risiken für Anleger bis hin zu Kennzahlen, die für das Spekulieren an der Zertifikate-Börse relevant sind.
    • Eine schrittweise Einarbeitung erst während des aktiven Handels selbst ist nicht zu empfehlen, da das Risiko, wichtige Faktoren zu übersehen, in solchen Fällen stets präsent ist.