Orderarten bei Zertifikaten (Model 1- 5)

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Der Markt für Zertifikate bietet Anlegern reichlich Spielraum; jeder Trader sollte vor dem Hintergrund seines Investitionsspielraums und der eigenen Risikobereitschaft auswählen, welches Wertpapier am besten geeignet ist
  • Anleger, die eher geringe Risiken eingehen möchten, entscheiden sich am besten für Produkte der Zertifikat Börse, die vergleichsweise sicher zum einem immerhin geringen Gewinn führen werden;
  • Bin ich bereit, ein hohes Verlustrisiko einzugehen, kann ich mich als Händler ohne Weiteres für höhere Einsätze entscheiden, bei denen die Gewinnwahrscheinlichkeit nicht so hoch zu bewerten ist.

Etliche Orderarten eignen sich für die Definition des Renditeziels

Orderarten bei ZertifikatenEs gibt viele Orderarten bei Zertifikaten, die beim Trading mal mehr und mal weniger große Erfolge in Aussicht stellen können, wenn Händler mit diesen richtig umzugehen wissen. Für jede Marktkonstellation haben sich über die Jahre Instrumente entwickelt, die das Traden mit Zertifikaten und anderen Finanzprodukten deutlich erleichtern können. Nur sollten Anleger nun einmal verstehen, wie welches Hilfsmittel in welcher Situation korrekt angewendet wird. Bei der Beschäftigung mit dem Themenbereich der Orderarten bei Zertifikaten zeigt sich Anlegern einmal mehr, dass sie beim Broker-Vergleich gerade dann sehr genau hinsehen sollten, wenn es an den eigentlichen Handel über die Auswahl der Zertifikate mit Hebelfunktion oder Angebote ohne Hebelwirkung geht.

Wie risikofreudig agiere ich an den Zertifikate Börsen?

Auf welche Weise kann ich Orders ausführen? Welchen Spielraum bieten mir Broker und mit welchen Gebühren sollte ich rechnen? Diese und andere Fragen sollten frühzeitig gestellt werden, um verschiedene Anbieter miteinander vergleichen zu können. Die Gegenüberstellung verschiedener Emittenten, Broker und Banken offenbart in diesem Zusammenhang oft durchaus deutliche Unterschiede. Je genauer Trader wissen, welche Ziele sie beim Spekulieren mit Zertifikaten verfolgen möchten, desto exakter kann eine Entscheidung für oder gegen ein einzelne Anbieter und ihre Handelsmodelle getroffen werden.

Eine der frühen Erkenntnissen in der Analyse, die interessierte Leser eines Ratgebers ereilen wird, ist folgende:

Es gibt eine kleine, aber feine Trennlinie zwischen „richtigen“ Orderarten bei Zertifikaten auf der einen und sogenannten Orderzusätzen auf der anderen Seite. Wo jedoch genau diese Linie verläuft und welche Funktionen und Leistungen bei Dienstleistungen zur Verfügung stehen, variiert je nach Anbieter mitunter doch sehr deutlich. Broker und Banken informieren auf ihren Webseiten und Plattformen in aller Regel bereitwillig über die diversen Ordertypen oder -arten, da diese nicht allein für professionelle Anleger ein durchaus wichtiges Merkmal für die Qualität sowie ihre Entfaltungsmöglichkeiten im alltäglichen Handel an den Zertifikat Börsen sind.

Immer wieder analysieren, welche Ergebnisse ich anstrebe

Dass Anleger immer wieder einen Abgleich vornehmen und einen Wechsel des Depotanbieters in Betracht ziehen sollten, liegt vor allem daran, dass am Zertifikat Markt und dem Finanzmarkt allgemein immer wieder einige neue Orderarten entstehen, die durchaus gewisse Vorteile bieten können. Einmal mehr bezieht sich dies sowohl auf private Kleinanleger wie auch engagierte Investoren mit größerem Budget. Neue Orderarten können Käufe und Verkäufe an den nationalen und internationalen Börsen noch flexibler machen. Immer vorausgesetzt, dass Händler die Funktionsweise verstehen und ganz genau wissen, worauf sie sich im jeweiligen Falle einlassen.

Denn → Orderarten bei Zertifikaten können abhängig von der persönlichen nicht nur positive Eigenschaften aufweisen!

Diese Tatsache kann letzten Endes aber weder den Ordertypen oder den Broker- und Banken-Plattformen für den Handel angelastet werden. Vielmehr müssen Nutzer bzw. ihre Handels-Wünsche und Orders zueinander passen.

Ohne Risiko spekulieren mit einem Testkonto

Wer sich mit den Orderarten in der erforderlichen Art und Weise auskennt (was am besten über ein Demokonto mit möglichst viel Startguthaben und einem ausreichenden zeitlichem Rahmen gelingt), hat gute Aussichten auf Erfolg an Zertifikat-Handelsplätzen. Mit dem entsprechenden Showdown ist es ohne Weiteres möglich, in allen Phasen des Marktes Rendite mitzunehmen. Unter Berücksichtigung der individuellen Erwartungen. Im Folgenden befassen wir uns mit den wichtigsten Orderarten bei Zertifikaten. Zur Sprache kommen auch einige weniger häufig verwendete Typen, die über die meist genutzten Orderarten hinaus gehen.

Global traden birgt Risiken, aber vor allem reichhaltige Chancen

An den Märkten werden die Orderarten in vielen Fällen nur mit einer Abkürzung angeführt. Diese sind international von den englischen Fachbegriffen abgeleitet, um eine weltweite Verständlichkeit und einheitliche Daten zu garantieren. Insbesondere für Trader, die nicht allein an heimischen Zertifikat Börsen investieren, sondern auch an ausländischen Märkten Zertifikate kaufen oder verkaufen möchten.

Im Vergleich werden Händler erkennen, dass nicht alle Börsen dieselben Orderarten zulassen. Es kann einige Abweichungen zwischen kleineren Nebenschauplätzen und den großen internationalen Börsenplätzen geben. Einige Basics aber gibt es, die im Grunde an allen Börsen zu finden sind.

Sehr aktive Trader wählen besonders erfolgreich aus

Wer sich als Anleger die Zeit nehmen kann, ständig den Markt bzw. die Märkte im Blick zu behalten, kann flexibel und zeitnah reagieren. Doch selbst für diese Händlergruppe sind die vielen verschiedenen Orderarten ein zentrales Thema, mit dem sie sich vertraut machen und auskennen sollten. Denn die Orderarten für Zertifikate stellen im Fall der Fälle einer erhebliche Vereinfachung der Aktivitäten dar und dienen einer professionelleren Vorgehensweise. Was sind die Ziele der Ordertypen?

Sie dienen Händler im Grunde in erster Linie hinsichtlich zweier Aspekte:

  1. der Absicherung bereits verbuchter Gewinne
  2. der Risikobegrenzung bei offenen/geplanten Positionen

Zwar scheut mancher Trader beim Zertifikathandel am Anfang vor automatisierten Orders zurück; doch genau in diesem Bereichen lauern Chancen, mit denen es sich zu befassen gilt im Sinne einer Optimierung der Gewinnaussichten. Der automatische Handel birgt nämlich so manche Gelegenheit, die bei rein manueller Ausführung kaum realisierbar wären. Von der zeitlichen Einsparung vieler Orderarten beim Automatik-Trading einmal ganz abgesehen, denn auch hier punkten viele Ansätze, wie Experten bestätigen.

 

 

stefan

Mein Fazit

Je nach Broker wählen Trader zwischen einigen wenigen oder einer ganzen Reihe möglicher Orderarten, durch deren Einsatz sie Risiken und Renditen maßgeblich beeinflussen. Je weiter Händler ins Detail gehen, desto deutlicher wird, dass ein endgültiger Schutz gegen Verluste niemals möglich ist. Weiß ich indes mit den Orderarten umzugehen, kann ich aber immerhin einen extremen Ernstfall im Vorhinein ausschließen im eigenen Interesse. Zu diesem Zweck lohnt es sich, die diversen Varianten zunächst ohne hohes Risiko zu testen – dies wiederum gelingt am besten, wenn Broker und Banken für den Handel zunächst für eine gewisse Zeit Musterdepots oder Demokonten zur Verfügung stellen.

Autor: Agnes Nitsche