Zertifikate Gegentrendhandel – Traden gegen die Masse kann sich lohnen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • das Spekulieren gegen einen aktuellen Trend in den verschiedenen Sparten des Finanzmarktes verlangt von Händlern immer ein gewisses Maß an Risikobereitschaft; vergessen wird in Ratgebern aber nur allzu gerne, dass gerade der Gegentrendhandel mit Zertifikaten den Anlegern in vielerlei Hinsicht vor allem Chancen eröffnen kann
  • Zertifikat-Produkt wie Wertpapiere mit Hebelwirkung eignen sich sehr gut, um Bestandteile des Aktiendepots gegen drohende Verluste abzusichern → hier bieten sich Short-Positionen an, die gezielt auf sinkende Kurse abzielen
  • mithilfe von Hebel-Zertifikaten erreichen Anleger nicht nur am Aktienmarkt, sondern gerade in den Bereichen Devisen und Indizes teils verblüffend gute Ergebnisse in puncto Verlustbegrenzung.

Mut zur Gegentrend-Prognose: Anleger erleben Zertifikat-Gelegenheiten

zertifikate gegentrendhandelDie Redewendungen „mit dem Strom schwimmen“ oder das englische Quasi-Pendant „the trend is your friend“ begegnen bereits Anfängern im Bereich des Spekulierens an den verschiedenen Finanzmärkten frühzeitig. Ganz gleich, ob Trader auf den Handel mit Devisenpaaren, Binären Optionen oder Differenzkontrakte vertrauen: Hier wie dort spielt die sogenannte Trendfolgestrategie eine zentrale. Entsprechend kam der strategische Ansatz auch an erster Stelle der Handelsstrategien mit Zertifikaten zur Sprache. Doch die Strategie ist natürlich nur eine von mehreren Vorgehensweisen, durch die sich Händler einen Vorteil am Markt sichern können. Das zweite nicht weniger bekannte Modell ist der Zertifikate Gegentrendhandel.

Dieser Ansatz aber verlangt vom Investor schon etwas mehr Mut, als einzig und allein auf die Kursrichtungen zu spekulieren, auf die die sprichwörtliche breite Masse zum Zeitpunkt des Investments an den Zertifikate Börsen setzt. Der Mensch ist gewissermaßen auch beim Handeln ein Rudeltier und wählt gerne den Weg des geringsten Widerstands. Dazu gehört es eben auch, sich auf die Entscheidungen der meisten Anleger zu verlassen.

Kontratrendhandel nicht nur an Zertifikatbörsen aussichtsreich

Dies aber bedeutet keineswegs, dass ausschließlich der Handel mit dem Trend zum Erfolg führen kann. Vielmehr werden wir in den folgenden Abschnitten des Ratgebers erkennen, dass es sich je nach Handelsziel und Risikobereitschaft durchaus bezahlt machen kann, sich beim Handel mit Zertifikaten auf den Gegentrendhandel zu verlassen. Auffallen wird Einsteigern, die sich bisher nicht umfassend mit der Kontratrendstrategie, wie diese Handelsweise im Fachjargon auch genannt wird, mehr als nur ein technisches Grundverständnis vom Nutzer verlangt. Während ich mich als Investor bei der Trendfolge schlicht darauf verlasse, dass die Fortsetzung eines bereits bestehenden Trends wahrscheinlicher als sein Aussetzen oder oder gar eine Umkehr ist, gegen Trader beim Zertifikate Gegentrendhandel explizit davon aus, dass es – wenn nicht zu einer dauerhaften Gegenentwicklung – wenigstens zu einem zeitweiligen Gegentrend kommen wird. Je kürzer und geringer dieser Kontratrend ausfällt, desto präziser müssen Anleger handeln und die richtigen Entscheidungen im geeigneten Moment treffen.

Spekulationen auf sinkende Kurse können zur Absicherung genutzt werden

Der Gegentrendhandel mit Zertifikaten kann sich dabei nicht allein auf einen Kauf beziehen. Ebenso gut denkbar ist es, dass Trader in Produkte investieren, bei denen sie auf einen Kursrückgang spekulieren, um so bei Ausbruch des Gegentrends einen umgehenden Verkauf ihres Portfolio (oder einiger Teile des Depots) in die Tat umzusetzen. Dies verlangt wie gesagt mitunter etwas mehr Mut als das Verhalten nach dem Vorbild der Masse, kann aber je nach Situation sogar noch rentabler sein, wenn die gehandelten Zertifikate zur Marktlage passen und Händler das richtige Gespür bewiesen haben. Diese Erfahrungen aber müssen sich Interessenten bei diesem Konzept des strategischen Spekulierens erst einmal aneignen. Auch müssen sie im ersten Schritt verstehen, dass die Themen Charttechnik und bei vielen handelbaren Underlyings auch fundamentaltechnische Faktoren eine Rolle spielen sollten. Denn sonst bleibt der Gegentrendhandel nicht viel mehr als Glücksspiel. Doch genau dies ist der Zertifikate Handel an sich nicht, wenn Trader wissen, wie sie richtig vorgehen.

Verschiedene Trend-Formen müssen Anlegern bekannt sein

Längst geben Emittenten von Zertifikaten an den internationalen Börsen Produkte aus, die sich an Anleger richten, die bewusst auf den Zertifikate Gegentrendhandel setzen möchten. Hierzu muss gesagt werden, dass hohe Verluste entstehen können, wenn Trader in Trendphasen auf eine – wie auch immer geartete – Kontratrendstrategie setzen. Aus diesem Grund braucht es also eine sehr genaue Marktanalyse, um das angemessene Vorgehen festlegen zu können. Die beim Trendhandel mit Zertifikaten angesprochene Dreiteilung, die bei Trends offensichtlich werden kann, muss auch hier zur Sprache kommen, dass Trends und damit auch ihre Umkehr verschiedene Phasen durchlaufen kann – den Aufwärts, den Abwärts- und Seitwärtsverlauf.

Ohne Risikobereitschaft fällt das Spekulieren auf Gegentrends schwer

Fragt man Experten, welche Produkte der Zertifikate Börsen sie Anlegern für den Zertifikate Gegentrendhandel empfehlen, fallen die Antworten teilweise recht verschieden aus. Das Spekulieren auf einen Kontratrend jedenfalls fällt gerade Anfängern schwer. Denn es liegt in der Natur der Sache, sich lieber auf – möglichst eindeutige – Auf- oder Abwärtstrends – zu konzentrieren, da diese leichter ausfindig zu manchen sind. Dabei kann der Gegentrend wie der eigentliche Trend recht unterschiedlich verlaufen und sich oft zudem aus mehreren Phasen zusammenzusetzen, so zum Beispiel einem Primär-, Sekundär- und sogar Tertiärtrend. Diese wiederum müssen nicht zwingend offensichtlich und für jeden Nutzer der Charts direkt erkennbar sein.

Hebelzertifikate: erst kennenlernen, dann investieren

Oft und gerne tauchen in Experten-Empfehlungen rund um das Thema Gegentrendhandel Zertifikate die sogenannten Hebelzertifikate auf. Dabei betonen Insider immer wieder die positiven Eigenschaften, die diese Instrumente für den Handel an Zertifikate Börsen mitbringen. Natürlich müssen Investoren in spe nicht nur die Vorteile kennen, sondern eben ein Verständnis für die Nachteile haben, die solche Produkte im Alltag auszeichnen kann. Mitunter heben Kritiker der Produkte hervor, dass die Funktionsweise der Hebelzertifikat für viele Anleger in spe zu kompliziert ausfällt. Wer sich jedoch ausführlich mit einer Definition der Angebote befasst und die Produktbeschreibungen der Emittenten genau liest, weiß sehr wohl, worauf er oder sie sich einlässt. Wichtig ist es zu wissen, dass Hebel-Zertifikate ihrer Form nach im Grunde als eine Art Anleihen bezeichnet werden kann. Der Zweck der Herausgeber besteht darin, die Emission als Weg zur Refinanzierung zu nutzen. Hebelzertifikat-Inhaber werden durch ihren Einstieg gewissermaßen zu einem Gläubiger.

Viele Finanzinstrumente eignen sich als Hebelzertifikat-Basis

Hintergrund der Expertenempfehlungen ist in diesem Zusammenhang in erster Linie, dass Käufer sowohl auf steigende als auch sinkende Kurse bei dem betreffenden Basiswert spekulieren können. Und genau dies ist eben nicht bei allen an Zertifikatbörsen gehandelten Finanzwerten gegeben. Ein Anreiz für einen Einstieg kann auch die Tatsache sein, dass nicht ausschließlich Aktien und Indizes als Underlying eines Hebel-Zertifikats dienen können. Infrage kommen beim Spekulieren mit Zertifikaten mittels Gegentrendhandel im gleichen Maße Devisenpaare oder Rohstoffindizes. Devisen und Rohstoffe zeichnen sich in diesem Kontext durch eine oft besonders große Volatilität aus, sodass Anleger nicht unbedingt lange auf ihre Gewinne warten müssen. Wie der Name bereits vermuten lässt, erlaubt ein Hebelzertifikat im Direktvergleich mit anderen Produkten der Börse einen überdurchschnittlich hohen Gewinn – zugleich müssen sich Interessenten ebenso die aus der Bauweise resultierenden höheren Risiken vor Augen führen.

Hebelwirkung optimiert die maximalen Renditen am Markt

Einmal mehr sei deshalb auf die im Eigeninteresse bestehende Informationspflicht vor dem Investment verwiesen. Gerade aber aufgrund der sehr guten Ertragschancen entscheiden sich Anleger trotz der Komplexität für Hebel-Zertifikate, wenn sie auf Aktivitäten im Bereich des Gegentrendhandels vertrauen möchten. Ihr Image als Produkt, das ausschließlich für echte Zocker und sehr risikofreudige Anleger geeignet ist, haben die Zertifikate dieser Klasse jedenfalls nur bedingt verdient. Gute Vorbereitung ist alles, zumal jeder Anleger lernen kann, wie vorzugehen ist beim Kauf und Verkauf von Zertifikaten mit Hebelwirkung. Der Reiz der Produkte besteht darin, dass Inhaber – ähnlich wie bei Optionsscheinen – von den Veränderungen der Kurse an der Börse profitieren können und ihre Ergebnisse hebeln können.

Mit kleinem Einsatz große Summen „bewegen“?

„Hebeln“ meint in diesem Fall, dass schon mit kleinem Kapitaleinsatz hohe Summen investiert werden können. Im Beispiel kann dies bedeuten, dass Investoren bei einem Index-Zertifikat auf den Deutschen Aktienindex (DAX) aus einer einprozentigen Kursveränderung ein Vielfaches an Profit ziehen. Hierfür muss ich als Händler natürlich ein Gespür dafür haben, wann es aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Gegentrend aus einer laufenden Trendbewegung heraus kommen wird. Solche Gegentrends können wie schon angesprochen durchaus überschaubar ausfallen und innerhalb eines Haupttrends auftreten, was die Anforderungen an eine professionelle Chart- und Fundamentalanalyse umso schwieriger gestaltet. Laien wird es jedenfalls nicht allzu schwer fallen, die Hebelzertifikat-Funktionsweise zu durchschauen.

Von Turbo- bis Knock-Out-Zertifikat: Vielfalt im Sinne der Anleger

Allein, potentielle Händler müssen sich darüber im Klaren sein, dass Hebelzertifikate am Markt unter verschiedensten Namen auftauchen können. „Turbozertifikate“ sind ein Name, „Knock-out-Optionsscheine“ ein anderer, unter dem verschiedene gehebelte Zertifikate im börslichen Segment in Erscheinung treten können. Gerade wegen der uneinheitlichen brancheninternen Namensgebung verlangt von Anlegern die bewusste Lektüre der Produktinformationen, die von Emittenten ausgegeben werden. Mittlerweile sind Hebel-Zertifikate bei investitionsfreudigen Börsenteilnehmern weltweit beliebter als klassische Optionsscheine, insbesondere wenn es um den Gegentrendhandel geht. Auch hier ist die verständliche Produktgestaltung das Hauptargument für das Umdenken.

Hebel-Zertifikate gezielt auf Kurseinbrüche handelbar

Eine gute Figur machen Hebel-Zertifikate im Übrigen auch noch aus einem einem anderen Blickwinkel. Als „Short“-Ausführung auf Aktienwerte können die Produkte problemlos verwendet werden, um die Positionen eines Aktiendepots abzusichern. Trotz sinkender Kurse erfolgreich Gewinne realisieren? Mit dem Gegentrendhandel über Hebelzertifikate ist dies durchaus mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Gerade in Verbindung mit der enormen Auswahl am Markt wissen Zertifikate mit Hebel als Absicherungsansatz zu überzeugen. Zumal es bei verschiedenen Emittenten auch Produkte gibt, deren Grundlage mehrere Aktien (Stichwort: Basket Zertifikate) oder auch Anleihen sein können. Goldinvestoren, die von einem Kursverfall betroffen sind, aber keinen Verkauf tätigen möchten, können sich ihrerseits gegen größere finanzielle Einbußen schützen, indem sie auf Hebel-Zertifikate in Kombination mit dem Gegentrendhandel vertrauen.

Anfänger sollten erst Zeit in die Einarbeitung investieren

Auch wenn Analysten Hebel-Zertifikate teilweise schon als potentielle Anlageklasse für Einsteiger auflisten, müssen sich Anleger selbstverständlich der Risiken auf ganzer Linie bewusst sein. Ganz gleich, ob ich als Händler auf Long-Positionen (also einen Kauf) oder Short-Positionen setze, es braucht generell ein Verständnis für die zentralen Themen wie den Basiswert, den Basispreis, den Ausübungspreis, die Auswirkungen des Hebels, das Bezugsverhältnis und nicht zuletzt die anfallenden Gebühren.

→ Merke: Bezugsverhältnisse bei Hebelzertifikaten liegen meist nicht bei 1 : 1!

Wer in den Handel mit gehebelten Index-Zertifikaten einsteigt, wird – allemal beim bereits angeführten Beispiel des DAX – zumeist auf ein Bezugsverhältnis von 1 zu 100 stoßen. Somit bezieht sich das einzelne Zertifikat auf 1/100 des Indizes.

Erklärungen zu KO- & Absicherungsschwellen

Unverzichtbar im Kampf gegen hohe Verluste (und schlimmstenfalls einen Totalverlust) sind Vorsichtsmaßnahmen, genauer Stopp- und Los-Marken, die dabei helfen, ein drohendes Minus in Grenzen zu halten. Das Installieren von Stop-Loss-Marken setzen ist dringend angeraten, weil Zertifikate mit Hebelwirkung über „K.O-Level“ verfügen. Werden diese Kursmarken durchbrochen, kommt es zu einem Verfall, die Hebel-Zertifikate sind dann wertvoll. Die goldene Regel hierbei lautet: Ein Verkauf mit einem gewissen Verlust ist immer noch besser als ein kompletter Wertverlust.

Im Falle von Short-Produkten aus dem Bereich der Knock-Out-Zertifikate geht es natürlich darum, dass der Kurs über eine Kursmarke steigt, während es bei Long-Zertifikaten darum geht, dass der Kurs des Basiswertes unter (bzw. auf) die vorinstallierte Kursbarriere sinken muss. Existieren Stop-Loss-Schwellen, dienen diese der Absicherung gegen den besagten Totalverlust. Diese Barriere liegt im Regelfall ein paar Prozent weit vom Knock-Out-Level entfernt; wird das Level berührt bzw. unter- oder überschritten, kommt es am Ende der Laufzeit zur Auszahlung des Zertifikat-Restwertes. Im Gegensatz zu Knock-Out-Zertifikaten verzichten Herausgeber bei Faktorzertifikaten (die einen geringeren, aber konstanten Hebel aufweisen) auf den Knock-Out.

Zertifikate mit ohne Laufzeit-Limitierung handelbar

Fürs erfolgreiche Spekulieren müssen Anleger analytisches Geschick an den Tag und eine Ahnung von den Basiswerten haben, auf denen die Hebel-Zertifikate fußen. Profi-Tradern fällt dies sicher nicht allzu schwer, da sie sich mit den Auswirkungen fundamentaler Daten sowie der Chartanalyse bestens auskennen. Nichtsdestotrotz müssen Investoren eine Entscheidung dahingehend treffen, mit welchem Hebel sie agieren möchten. Risikoscheue Anleger wählen lieber einen geringeren Hebel für den Gegentrendhandel als Spekulanten, die vor allem auf Maximalrenditen aus sind. Vielfach werden Hebel von maximal fünf bis zehn empfohlen, am Ende entscheiden aber die selbst definierten Ziele. Wer nicht kurzfristig auf Gegentrends setzen möchte, kann sich für Open-End Zertifikate entscheiden. Diese Hebel-Zertifikat sehen keine Begrenzung der Laufzeit vor.

Als Emittenten treten in aller Regel Banken auf. Das sogenannte Emittentenrisiko müssen Anleger hingegen grundsätzlich im Kopf behalten, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen. Kleinere Banken stehen wirtschaftlich oft schlechter als Großbanken aus, weshalb das Ausfallrisiko in diesem Fall merklich höher zu bewerten sein kann. Eine Absicherung gegen das Emittentenrisiko von Seiten des Gesetzgebers gibt es nicht.

Nur der eigene Einsatz kann bei Fehlentscheidungen verloren gehen

Positiv sei abschließend noch erwähnt, dass Hebel-Zertifikate beim Gegentrendhandel keinerlei Nachschusspflicht vorsehen. Dementsprechend gibt der Kapitaleinsatz zu Beginn bereits den potentiellen Maximalverlust vor. Anleger, die gegen den Strom schwimmen möchten, können Hebelzertifikate auch recht einfache Weise und vor allem transparent bei steigenden und sinkenden Kursen Gewinne realisieren oder Positionen aus anderen Marktbereichen absichern. Über die nötigen Vorerfahrungen herrscht bei Marktkennern zwar Uneinigkeit, insgesamt aber spricht die nachvollziehbare Funktionsweise für den Gegentrendhandel über Hebel-Zertifikate mit überdurchschnittlich guten Aussichten auf eine erkleckliche Rendite.

 

stefan

Mein Fazit

Wer als Anfänger den nötigen aufbringt, um erstmals mit Hebel-Zertifikaten den Gegentrendhandel in Angriff zu nehmen, stellt oft frühzeitig fest, dass die verbuchten Gewinne erfreulich hoch ausfallen und teils deutlich über dem Durchschnitt angesiedelt sind. Wichtig ist generell, sich vor dem Investment die Zeit für eine genaue Kurs- und Marktanalyse zu nehmen und abzuwägen, welcher Hebel im individuellen Fall sinnvoll ist. Auch müssen Anleger früh die Zeichen der Zeit erkennen, um kommende Gegentrends möglichst schnell ausfindig zu machen. Denn auch hier fängt der sprichwörtliche frühe Vogel den Wurm. Je eher ich erkenne, dass ein Umstieg auf eine Kontratrendstrategie lohnend ist, desto länger kann ich von dieser Erkenntnis über Investitionen in gehebelte Zertifikate profitieren.

Autor: Agnes Nitsche